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Widerruf nach Fernabsatzgesetz als "Geschäftskunde"

  1. Neuer Benutzer
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    Standard Widerruf nach Fernabsatzgesetz als "Geschäftskunde"
    Hallo zusammen,
    ich dachte immer nach dem Fernabsatzgesetz hat man bei Online-Käufen ein 14-tägiges Widerrufsrecht (nach Erhalt der Ware).
    Jetzt hat mir ein Freund gesagt, dies gilt nur für Verbraucher, nicht für Geschäftskunden.
    Wenn ich also z.B. einen PC beim Onlinekauf als "geschäftlich genutzt" deklariere, dann habe ich kein Widerrufsrecht. Stimmt das wirklich?
    Ich habe von mehreren PC-Online Herstellern (z.B. Dell Computer) im Internet die AGB's durchgelesen, konnte aber nichts darin finden.
    Wer weiss mehr darüber?
    Vielen Dank im Vorraus
    Peter aus Zirndorf

  2. Unregistriert
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    Standard AW: Widerruf nach Fernabsatzgesetz als "Geschäftskunde&quot
    Zitat Zitat von dr-anton Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,
    ich dachte immer nach dem Fernabsatzgesetz hat man bei Online-Käufen ein 14-tägiges Widerrufsrecht (nach Erhalt der Ware).
    Jetzt hat mir ein Freund gesagt, dies gilt nur für Verbraucher, nicht für Geschäftskunden.
    Wenn ich also z.B. einen PC beim Onlinekauf als "geschäftlich genutzt" deklariere, dann habe ich kein Widerrufsrecht. Stimmt das wirklich?
    Ich habe von mehreren PC-Online Herstellern (z.B. Dell Computer) im Internet die AGB's durchgelesen, konnte aber nichts darin finden.
    Wer weiss mehr darüber?
    Vielen Dank im Vorraus
    Peter aus Zirndorf
    Schließe mich an, wie geht das? Rückgaberecht für Gewerbetreibende entfällt?
    Das kann doch nicht sein ...

  3. Unregistriert
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    Standard AW: Widerruf nach Fernabsatzgesetz als "Geschäftskunde&quot
    Zitat Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen
    Schließe mich an, wie geht das? Rückgaberecht für Gewerbetreibende entfällt?
    Das kann doch nicht sein ...

    Hallo,

    es kommt darauf an, wieviel Ahnung der Anwalt vom Internetrecht hat, der den Shop betreut. Es ist möglich, das Widerrufsrecht ganz legal für Unternehmer auszuschließen.

  4. Neuer Benutzer
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    Standard AW: Widerruf nach Fernabsatzgesetz als "Geschäftskunde&quot
    Lang her aber ich beantworte es trotzdem. Das Fernabsatzgesetz stammt aus dem BGB und schützt daher den Verbraucher. Für Gewerbetreibende gilt das HGB (Handels-Gesetz Buch), dort gibt es kein Fernabsatzgesetz.
    Ich gehe davon aus das einem das jeder Anwalt beantworten kann.

  5. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Widerruf nach Fernabsatzgesetz als "Geschäftskunde&quot
    @kallemann
    Da es schon so lange her ist, ist dir sicherlich entgangen, dass es das Fernsabsatzgesetz nicht mehr gibt.
    Die Regelungen sind (seit langem) im BGB eingebracht wurden - es stammt also nicht aus dem BGB sondern ist dort hinein übernommen wurden.

    Und für Gewerbetreibende gilt das BGB genauso. Es sei denn, das HGB regelt Ausnahmen oder ändert die Regelungen des BGB.

    Und zu dem eigentlichen Thema (auch wenn ich glaube, das der fragende schon lange kein Inetresse mehr daran hat ): Das Widerrufsrecht nach § 312b BGB setzt einen Vertrag zwichen Unternehmer und Verbraucher voraus. Besteht also ein vertrag zwischen Unternehmer und Unternehmer, gilt es logischerweise nicht, da eine Voraussetzung nicht erfüllt ist.

  6. Neuer Benutzer
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    Standard AW: Widerruf nach Fernabsatzgesetz als "Geschäftskunde&quot
    Dann hat man uns damals in der Schulung einen Blödsinn erzählt.
    Das es lange her ist weiss ich, wenn man meinen Beitrag liest kann man dies eindeutig feststellen. Von einem Moderator habe ich ehrlich gesagt nicht erwartet ins lächerliche gezogen zu werden, war das wirklich nötig, oder ist das hier so üblich?

    So wie Sie den letzten Satz ausdrücken, läuft es doch eben genau darauf hinaus das das Gesetz für den Gewerbetreibenden nicht gültig war sondern lediglich beim Verbraucher anwendung findet, so falsch war es also offensichtlich nicht.

  7. Super-Moderator
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    Standard AW: Widerruf nach Fernabsatzgesetz als "Geschäftskunde&quot
    Dann hat man uns damals in der Schulung einen Blödsinn erzählt.
    Nicht unbedingt, war halt vor der Gesetzesänderung. Ist ja das blöde wenn man was im Recht lernt, es ändert sich andauernd. Was ich dieses Jahr im Urheberrecht gelernt habe, muss ich ab 01.2008 auch noch mal überarbeiten, aufgrund der Novelle.

    Und wenn aaky sich etwas scharf ausgedrückt hat... kommt vor
    [URL="http://forum.e-recht24.de/search.php"]hier klicken für die Forensuche[/URL]

    Dies ist keine Rechtsberatung, sondern nur eine persönliche Meinung

  8. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Widerruf nach Fernabsatzgesetz als "Geschäftskunde&quot
    Von einem Moderator habe ich ehrlich gesagt nicht erwartet ins lächerliche gezogen zu werden, war das wirklich nötig, oder ist das hier so üblich?
    Sorry wenn das so rübergekommen ist - war definitiv nicht so gemeint. Ich wollte es nur korrigieren und niemanden "angreifen", "kritisieren" oder "lächerlich machen".

    Ich muss aber trotzdem nochmal etwas dazu schreiben - bitte nicht wieder als "Kritik" verstehen
    So wie Sie den letzten Satz ausdrücken, läuft es doch eben genau darauf hinaus das das Gesetz für den Gewerbetreibenden nicht gültig war
    Es gibt einen Unterschied, ob ein Gesetz nicht gültig (nicht zutreffend) ist, oder ob es nur einzelne Paragraphen sind, oder ob ein Paragraph nur unter bestimmten Bedingungen anwendbar ist. Das hat mit der Gültigkeit oder Anwendbarkeit eines ganzen Gesetzes erstmal nichts zu tun. Ich wollte damit ausdrücken: Auch wenn der Widerruf für Unternehmer-Unternehmer-Verträge nicht gilt, gilt das BGB trotzdem für diese Verträge.

  9. Neuer Benutzer
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    Standard AW: Widerruf nach Fernabsatzgesetz als "Geschäftskunde&quot
    Es gibt hierzu auch ein Urteil vom Amtsgericht Münster vom 06.02.07.
    Dort heißt es: Räumt der Online-Händler gewerblichen Bestellern kein freiwilliges Widerrufsrecht ein (z.B. in AGB), gilt dieses nur für Verbraucher. Denn sog. Fernabsatzverträge im Sinne von § 312b BGB, für die das gesetzliche Widerrufsrecht gilt, setzen zwingend die Beteiligung eines Unternehmers auf der einen und eines Verbrauchers auf der anderen Seite voraus. Verbraucher wird in § 13 BGB definiert:“Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu einem Zwecke abschließt, der weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden kann.”

  10. Neuer Benutzer
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    Standard AW: Widerruf nach Fernabsatzgesetz als "Geschäftskunde&quot
    Ich habs immer noch nicht ganz verstanden, vielleicht nochmal am einem Fallbeispiel:
    Man hat als "Kleinstgewerbetreibender" ein Notbook bestellt. Man wollte nun gem. den der Bestellung beigefügten allg. Geschäftsbedingungen die Bestellung widerrufen. (Angenommen der Preis ist innerhalb von 1 Tag um 140€ gesunken). Der Verkäufer hat dies mit der Begründung, dass man als "Geschäftskunde geführt ist nicht akzeptiert.

    mfg
    konga

  11. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Widerruf nach Fernabsatzgesetz als "Geschäftskunde&quot
    Und damit hat der Verkäufer Recht. Das Widerrufsrecht nach Fernabsatz gilt nur für Verbraucher (bei Kauf bei einem Unternehmer).

  12. Neuer Benutzer
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    Standard AW: Widerruf nach Fernabsatzgesetz als "Geschäftskunde&quot
    Zitat Zitat von aaky Beitrag anzeigen
    Und damit hat der Verkäufer Recht. Das Widerrufsrecht nach Fernabsatz gilt nur für Verbraucher (bei Kauf bei einem Unternehmer).
    auch wenn ich die Ware selber nutze und nicht weiter verkaufe?
    Dann gebe ich halt beim nächsten mal nicht mehr an das ich ein Gewerbe habe?

  13. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Widerruf nach Fernabsatzgesetz als "Geschäftskunde&quot
    Es geht nicht ums Weiterverkaufen. Es geht um die Vewendung.
    BGB § 14 Unternehmer *)
    (1) Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
    Wenn ich also als Unternehmer Papier fürs Büro kaufe (also selbst verwende) habe ich als Unternehmer gehandelt (schließlich setze ich das Papier als Betriebsausgabe ab und verwende es für die Firma).
    Dann gebe ich halt beim nächsten mal nicht mehr an das ich ein Gewerbe habe?
    Dann darf man das Teil aber auch nicht als Betriebsausgabe absetzen oder im Unternehmen nutzen.
    Meine Beiträge sind immer (auch wenn es nicht ausdrücklich dabei steht) meine persönliche Meinung und müssen (und werden) nicht immer mit der aktuellen Rechtssprechung oder der Lehrmeinung im Jurastudium / anderen rechtswissenschaftlichen Studiengängen übereinstimmen. Sie sind lediglich meine Auslegung von mir bekannten Gesetzen und Urteilen.

  14. Neuer Benutzer
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    Standard AW: Widerruf nach Fernabsatzgesetz als "Geschäftskunde&quot
    wow, das ist ja krass das wusste ich nicht.

    Und wenn ich nun schon mal etwas "für betriebliche Nutzung" gekauft habe, aber damals nur meinen Namen und nicht die Firmenbezeichnung angegeben habe (also auf der Rechnung). Darf ich es weder nutzen noch steuerlich geltend machen?

    Oje, man lernt in der Schule echt zu wenig fürs Leben

  15. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Widerruf nach Fernabsatzgesetz als "Geschäftskunde&quot
    Nutzen darfst du es schon. Das verbietet eigentlich keiner - war vielleicht etwas zu abstrakt formuliert.
    Im Gegenteil, man kann es auch ins Betriebsvermögen übernehmen und dort abschreiben (verringert im Endeffekt den gewinn, den man macht). Das wäre natürlich auch eine steuerliche Geltendmachung.
    Wenn man es privat gekauft hat (das Unternehmen nicht der Rechnungsempfänger ist), würde das dann über eine Privateinlage erfolgen. Dann bekommt man natürlich die MWSt. nicht wieder

    Andererseits ist bei einem Privat-(oder Einzel-)unternehmer die Privatanschrift meistens auch die Firmenanschrift, und da es keinen Firmennamen als solchen gibt, kann man natürlich auch privat gekaufte Dinge als von der Firma gekauft deklarieren. Dann kann man sie natürlich in vollem Umfang als Betriebsvermögen aufnehmen und bekommt auch die MWSt. wieder, falls man Umsatzstseuerpflichtig ist. Vorausgesetzt, man hatte das Gewerbe schon, als man das Teil gekauft hat.

    In der Frage ging es ja nur um das Widerrufsrecht bei Fernabsatzverträgen, und das hat man als Unternehmer nicht.

    Die Variante, dass man etwas privat kauft, es 14 Tage testet und erst dann in sein Unternehmen einbringt will ich natürlich nicht ausschließen. Als Privatunternehmer mag das auch relativ einfach sein, als GmbH wird das schon schwieriger
    Meine Beiträge sind immer (auch wenn es nicht ausdrücklich dabei steht) meine persönliche Meinung und müssen (und werden) nicht immer mit der aktuellen Rechtssprechung oder der Lehrmeinung im Jurastudium / anderen rechtswissenschaftlichen Studiengängen übereinstimmen. Sie sind lediglich meine Auslegung von mir bekannten Gesetzen und Urteilen.

  16. Neuer Benutzer
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    Standard AW: Widerruf nach Fernabsatzgesetz als "Geschäftskunde&quot
    Also aaky ich nehme meinen Hut vor dir!!!
    Danke das war genau was ich wissen wollte

  17. Neuer Benutzer
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    Standard AW: Widerruf nach Fernabsatzgesetz als "Geschäftskunde&quot
    hallo zusammen,
    ich bin über google auf diesen doch schon älteren thread aus aktuellem anlass gestoßen.
    gehen wir davon aus, dass ich mir bei einem online händler (offensichtlich seriös, da in sämtlichen preissuchmaschinen gelistet) ein tv gerät gekauft hätte. bereits seit der ersten inbetriebname gibt es probleme bzgl. des empfangs der programme. seit 13 tagen wird versucht eine lösung zu finden, doch leider ohne erfolg und ich möchte nun von meinem 14tägigen rückgaberecht gebrauch machen.
    unglücklicherweise hätte ich aber bei meinen adressdaten auch meine eigene firma nebst meinem namen angegeben, allerdings ist die lieferadresse meine privatanschrift und das gerät ist auch für den privaten gebrauch vorgesehen. der verkäufer würde sich nun weigern, das gerät zurück zu nehmen, da ich blöderweise meinen firmennamen angegeben habe.
    allerdings hätte ich zu diesem zeitpunkt noch nichts davon gehört, dass bei einem geschäftskunden keinerlei rückgaberecht vorhanden ist (ich weiß unwissenheit schützt nicht) und zum anderen ich das gerät ohnehin privat nutzen wollte, was auch durch die adresse zu beweisen wäre.
    aber wie wäre in einem solchen fiktiven fall die rechtslage? in den agbs des händlers steht nichts drin, dass geschäftskunden ausgeschlossen sind von einem rückgaberecht sondern ganz allgemein, nur, dass von einem rückgaberecht innerhalb von 14 tagen ganz leicht gebrauch gemacht werden kann, indem man sich telefonisch oder per e-mail meldet. bereits einen tag später wird sich ein sachbearbeiter melden und den abholtermin vereinbaren.

    jemand eine idee, welche möglichkeiten in einem solchen falle zur verfügung stehen, sofern der händler tatsächlich unkulant agieren würde?

    vielen dank und beste grüße
    steven

  18. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Widerruf nach Fernabsatzgesetz als "Geschäftskunde&quot
    Liefer- udn Rechnungsadresse sind unrelevant. Da gab es mal ein Urteil zu,da hatte sich eine etwas an ihre Firma liefern lassen ...
    allerdings hätte ich zu diesem zeitpunkt noch nichts davon gehört, dass bei einem geschäftskunden keinerlei rückgaberecht vorhanden ist
    Das sollte man aber wissen. Auch was Fernabsatzverträge sind und die drei Voraussetzungen: a) Unternehmer als Verkäufer, b) Verbraucher als Käufer und c) ausschließliche Nutzung von Kommunikationsmittel
    und zum anderen ich das gerät ohnehin privat nutzen wollte, was auch durch die adresse zu beweisen wäre.
    Das zu "beweisen" wäre aber Sache des Käufers, nicht des Verkäufers
    in den agbs des händlers steht nichts drin, dass geschäftskunden ausgeschlossen sind
    Sicherlich nicht, aber bestimmt etwas von Fernabsatzvertrag, Unternehmer oder Verbraucher ... Und ansonsten braucht auch gar nichts drin stehen, in solchen Fälle regelt alles das Gesetz Und da steht auch das, was ich obe geschrieben habe (a, b und c)
    sofern der händler tatsächlich unkulant agieren würde?
    Der Händler wird hier sehr wahrscheinlich nach seinen Interessen handeln, was durchaus verständlich ist.
    Und wennman sich im Recht denktund sein Recht nicht durchsetzen kann, sollte man professionelel Hilfe in Anspruch nehmen (=Anwalt)
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  19. Neuer Benutzer
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    Standard AW: Widerruf nach Fernabsatzgesetz als "Geschäftskunde&quot
    Hallo zusammen,

    ich bin auch über Google auf diesen schon etwas älteren Thread gestoßen.

    Ich habe ein ähnliches Problem und würde mich sehr über einen fachmännischen Rat freuen.

    Folgende Situation... (ich versuch mich kurz zu halten)

    Ich habe auf Geizhals einen Händler entdeckt der ein MacBook Pro zu einem akzeptablen Preis angeboten hat. Ich wusste genau welches MacBook ich haben wollte. Das Problem war das bei der Händlerauflistung nicht immer gleich ersichtlich ist um welches Modell es sich genau handelt.
    Bei dem Händler war es genau so, als man den Link auf der Geizhalsseite anklickte landete man auf der Händerseite und sah zu dem Artikel absolut NULL Informationen. Lediglich der Preis stand da.
    Kein Bild, kein Produktname, Datenblatt war keines vorhanden, also eigentlich keine Informatioenen zu dem Produkt.
    Logischer nächster Schritt war für mich mal anzurufen um herauszufinden ob das nun der Preis zu meinem gewünschten MacBook ist, bzw. ob es ÜBERHAUPT besagtes MacBook ist.
    Der MA sucht und sucht und meint irgendwann ja das müsste das gewünschte Modell sein. Er hat mir absolut das Gefühl vermittelt das es das richtige Modell sei. Dafür leg ich meine Hand ins feuer. Ich klick doch nicht irgendwo auf jetzt kaufen ohne eine gewisse Sicherheit zu haben das ich auch das kaufe was ich haben will.
    Leider war sein Verhalten nicht so engagiert das er mich davor gewarnt hätte eventuell doch das falsche Produkt zu bestellen.
    Worauf ich nun hinaus will ist, das ich die Bestellung über das Webformular eingeleitet habe und extra bei Schritt 3 von 4 die Möglichkeit genutzt habe noch ein Anmerkung zu meiner Bestellung zu hinterlassen. Es stand wörtlich "Hier können Sie uns noch eine Nachricht zu Ihrer Bestellung hinterlassen“ Ich habe zwar darauf vertraut das mir der MA die richtige Infomation gegeben hat und ich habe ihm auch detailiert gesagt wecheles Modell ich haben will, aber ich wollte eben auf Nummer sicher gehen.
    Ich schrieb wörtlich in das Feld:
    "Hallo, bitte darauf achten das es das MacBook Pro mit mattem 17" Display ist und Intel Core 2 Duo 3,06Ghz, 500GB 7200rpm HDD, NVidia GeForce 9600-GT mit 512 MB GDDR3 RAM. Vielen Dank & LG, Markus Kreisel".

    Im Endeffekt habe ich das falsche MacBook erhalten und bin leider erst nach dem Auspacken drauf gekommen. Der Händler nimmt die Ware nicht zurück und sagt ich hätte die Verpackung nicht aufmachen dürfen. Er möchte nun mir die Schuld in die Schuhe schieben und meint ich habe das Produkt bekommen, welches sich hinter der Artiklenummer bei dem Preis auf der von Geizhals verlinkten Seite, verbirgt.
    Um eben Missverständnisse und eine eventuelle Falschlieferung auszuschließen habe ich angerufen und noch EXTRA besagten Vermerk hinzugefügt. Der Händler meint nur das dieses Feld nicht dazu da ist um auf das bestellte Produkt noch Einfluß zu nehmen, sondern das man z.B. eine andere Lieferadresse angeben kann. Das ist doch absoluter Blödsinn... woher soll ich als Kunde wissen das dieses Feld nur für bestimmte Anmerkungen gedacht ist und für andere nicht.
    Meiner Meinung nach habe ich hier genau angegeben welches Produkt ich haben möchte und nicht das erhalten was ich bestellt habe. Wenn dieses Feld niemand liest, ist das doch nicht meine Schuld, oder??
    Kann ich mich im schlimmsten Fall wenn es tatsächlich zu einem Rechtsstreit wird mit diesem Vermerk absichern?? Das was ich da rein geschrieben habe, wurde sogar auf die Rechnung gedruckt.
    Leider habe ich als Einzelunternehmer bestellt und kann, so wie ich es aus Eurer Diskussion entnehme, nicht von meinem Rückgaberecht Gebrauch machen.
    Ich will nur das der Händler das MacBook zurücknimmt und mir das liefert welches ich wollte.

    Habe ich da Chancen das durchzubringen?? Sichert mich meine Bestellbemerkung ab??

    Danke fürs Lesen meiner langen Schilderung und hilfreiche Antworten.

    LG, markus

  20. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Widerruf nach Fernabsatzgesetz als "Geschäftskunde&quot
    Die Antwort ist relativ einfach: Ist es nicht die bestellte Ware, muss der Verkäufer nachbessern. Auch wenn man es als Firma kauft.
    Und das man die Mängel erst bei Betrieb erkennt ist durchaus üblich, das mit dem Auspacken ist also Unsinn.
    Verweigert der Verkäufe rdie Nachbesserung, kann man vom Vertrag zurücktreten.

    Aber mir zeigt sich mal wieder: Geiz (der Name der Seite ist nun mal Programm) ist alles andere als geil. Warum man immer wieder auf sowas reinfällt - auch die netten Telefonverkäufer - ist mir immer wieder ein Rätsel.
    Meine Beiträge sind immer (auch wenn es nicht ausdrücklich dabei steht) meine persönliche Meinung und müssen (und werden) nicht immer mit der aktuellen Rechtssprechung oder der Lehrmeinung im Jurastudium / anderen rechtswissenschaftlichen Studiengängen übereinstimmen. Sie sind lediglich meine Auslegung von mir bekannten Gesetzen und Urteilen.

  21. Neuer Benutzer
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    Standard AW: Widerruf nach Fernabsatzgesetz als "Geschäftskunde&quot
    Hallo aaky,

    danke für Deine rasche Antwort.

    Da hast natürlich Recht was Geiz(hals) angeht. In solchen Momenten lernt man ein Ladengeschäft schätzen. Man zahlt zwar mehr, hat aber eine persönliche Beratung und bessere Reklamationsabwicklung.

    Vielleicht kannst Du mir noch eine Frage speziell beantworten.
    Was denkst Du über das Bemerkungsfeld wo man zur Bestellung noch etwas anmerken kann??
    Ich habe im Endeffekt beim falschen Artikel auf "jetzt kaufen" geklickt und ich habe dann auch diesen Artikel bekommen und daran hängt sich der Händler jetzt auf. Er sagt "Sie haben das bekommen was Sie gekauft haben. Sie haben bei dem Artikel auf kaufen geklickt und genau den haben Sie bekommen."
    Es war aber absolut unmöglich zu erkenne welches MacBook es nun genau ist.
    siehe hier:
    [url]http://www.mts-shop.eu/product/apple-macbook-pro---mc226da-z0gw-cto03,210241.html[/url]

    Wenn ich in das Bemerkungsfeld etwas rein schreibe und darauf hinweise welches MacBook ich haben möchte und das man bitte darauf achten soll das ich das richtige bekomme, kann ich doch davon ausgehen das diese Bemerkung auch gelesen wird und irgendwer sich vielleicht kurz die Mühe macht das zu kontrollieren. Wenn ich dann trotzdem das falsche bekomme kann es doch nicht meine Schuld sein, oder?? Diese Bemerkung steht wie gesagt sogar auf der Rechnung drauf.
    Kann ich das als eine gewisse Absicherung sehen??

    Vielen Dank für Deinen Rat & LG,
    Markus

  22. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Widerruf nach Fernabsatzgesetz als "Geschäftskunde&quot
    Das Bemerkungsfeld ist durchaus Bestandteil der Willenserklärung und somit Bestandteil des Vertrages.
    Allerdings sehe ich hier zwei Probleme:
    1. Es gab keinerlei Beschreibung. Warum man sowas kauft, wenn es doch verschiedene Modelle gibt, verstehe ich immer noch nicht. Wenn hier ein Recht Mitschuld sehen würde, würde mich das nicht wundern.
    2. Gilt offenschtlich nicht eideutig deutsches Recht. Die Durchsezung des Rechts kann also sehr kompliziert werden, ode rman muss europäisches Recht heranziehen. Und das ist nicht ganz so eindeutig und käuferfreundlich wie das deutsche.

    Meine ganz persönliche Meinung: Da hätte ich nie gekauft .
    Meine Beiträge sind immer (auch wenn es nicht ausdrücklich dabei steht) meine persönliche Meinung und müssen (und werden) nicht immer mit der aktuellen Rechtssprechung oder der Lehrmeinung im Jurastudium / anderen rechtswissenschaftlichen Studiengängen übereinstimmen. Sie sind lediglich meine Auslegung von mir bekannten Gesetzen und Urteilen.

  23. Neuer Benutzer
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    Standard AW: Widerruf nach Fernabsatzgesetz als "Geschäftskunde&quot
    Ja, ich weiß, die Aktion zählt nicht gerade zur Rubrik "clever gekauft"

    Ist nun mal pasiert und ich hab daraus gelernt.

    Da der Preis und die Lierferzeit ok waren habe ich mich für diesen Händler entschieden.
    Durch das Telefonat und den Hinweis von mir, dachte ich das würde passen. Habe echt geglaubt das ich auf Nummer sicher gehe, wenn ich ausdrücklich dazu schreibe welches Modell ich will. Wenn ich gewußt hätte das ich mich da so irre, hätte ich nicht bei dem Händler gekauft, bzw. vorher die Herstellernummern verglichen.

    Danke auf jeden Fall für Deine Hilfe.

    LG aus Wien, Markus

  24. Neuer Benutzer
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    Standard AW: Widerruf nach Fernabsatzgesetz als "Geschäftskunde&quot
    Wir haben bei einem Internetkauf nicht beachtet das in dem Shop stand. Lieferung nur an Firmen und Behörden.

    Wir haben gekauft.Unsere normale Anschrift angegeben und wurden beliefert.
    Nun wollten wir den Artikel zurückgeben, aber der Händler beruft sich darauf das wir als Firma gekauft haben und damit von der Rückgabe nach Fernabsatzgesetz ausgeschlossen sind.

    Einen Nachqweis das wir eine Firma sind hat er beim onlinekauf nicht gefordert.

    Wir haben auch keine Firma

    Sind wir bei diesem Kauf nun Verbraucher ? Oder ist der Kauf evtl. ungültig da wir keine Firma sind ?

  25. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Widerruf nach Fernabsatzgesetz als "Geschäftskunde&quot
    Die Verbrauchereigenschaft richtet sich nicht nach irgendwelchen Zetteln oder Vorgaben. Es geht darum, was man ist
    In dem Fall sehe ich die Chancen für den Shop eher schlecht, das Widerrufsrecht ausschließen zu können. In dem Fall, indem er es als Bedingung macht, dass man als Firma kauft, müsste er das auch prüfen.

    Meiner Meinung nach gilt das Widerrufsrecht.
    Meine Beiträge sind immer (auch wenn es nicht ausdrücklich dabei steht) meine persönliche Meinung und müssen (und werden) nicht immer mit der aktuellen Rechtssprechung oder der Lehrmeinung im Jurastudium / anderen rechtswissenschaftlichen Studiengängen übereinstimmen. Sie sind lediglich meine Auslegung von mir bekannten Gesetzen und Urteilen.

  26. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Widerruf nach Fernabsatzgesetz als "Geschäftskunde&quot
    Ich denk auch. Denn das Widerrufsrecht soll ja gerade Private schützen. Allerdings könnte ich mir auch vorstellen, dass Schadensersatz in Frage kommt. Schließlich ist der Vertrag nur aufgrund eines vom Käufer fahrlässig verursachten Irrtums zustande gekommen und der Verkäufer hätte den Vertrag nicht geschlossen, wenn er die wahre Identität gekannt hätte. Minderjährige wären hier besonders schützenswert, aber der Schutz des normalen Verbrauchers kann meiner Meinung nach nicht so weit gehen.
    Ich kann mit meinen Beiträgen nur einen Ausschnitt des Rechts abdecken und auch nur meine eigene Position aufzeigen. Im Recht hängt viel von Argumentation ab. Ich bitte daher zu beachten, dass meine Beiträge keinen anwaltlichen Rat ersetzen können.

  27. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Widerruf nach Fernabsatzgesetz als "Geschäftskunde&quot
    Die Frage ist nur, ob man es hätte erkennen können oder müssen.
    Kommt darauf an, wie deutlich das erkennbar war.
    Meine Beiträge sind immer (auch wenn es nicht ausdrücklich dabei steht) meine persönliche Meinung und müssen (und werden) nicht immer mit der aktuellen Rechtssprechung oder der Lehrmeinung im Jurastudium / anderen rechtswissenschaftlichen Studiengängen übereinstimmen. Sie sind lediglich meine Auslegung von mir bekannten Gesetzen und Urteilen.

  28. Neuer Benutzer
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    Standard AW: Widerruf nach Fernabsatzgesetz als "Geschäftskunde&quot
    Hallo aaky,

    irgendwo im Thread hat mich stutzig gemacht bezgl. selbst nutzen-deshalb nochmal nachgefragt:
    Wenn ich als Firma eine Bestellung bekomme von Privatperson, dieses dann ordere beim Hersteller oder Großhändler und an Privat ausliefere, dieser dann vom WRecht gebraucht macht - kann er es zurückgeben, ich aber als Händler dann nicht an meinen Lieferanten weil dies B2B ist?

    Hab ich das so richtig verstanden? Natürlich alles nur mal angenommen ich hätt ein Geschäft

    thx
    greets

  29. Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
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    Standard AW: Widerruf nach Fernabsatzgesetz als "Geschäftskunde&quot
    Zitat Zitat von Cyberurmel Beitrag anzeigen
    Wenn ich als Firma eine Bestellung bekomme von Privatperson, dieses dann ordere beim Hersteller oder Großhändler und an Privat ausliefere, dieser dann vom WRecht gebraucht macht - kann er es zurückgeben, ich aber als Händler dann nicht an meinen Lieferanten weil dies B2B ist?
    Genau so ist es
    Meine Beiträge sind immer (auch wenn es nicht ausdrücklich dabei steht) meine persönliche Meinung und müssen (und werden) nicht immer mit der aktuellen Rechtssprechung oder der Lehrmeinung im Jurastudium / anderen rechtswissenschaftlichen Studiengängen übereinstimmen. Sie sind lediglich meine Auslegung von mir bekannten Gesetzen und Urteilen.

  30. Neuer Benutzer
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    Standard AW: Widerruf nach Fernabsatzgesetz als "Geschäftskunde&quot
    Super , danke der Superschnellen Antwort

  31. Matze71
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    Standard AW: Widerruf nach Fernabsatzgesetz als "Geschäftskunde&quot
    Hallo ihr lieben,

    ich habe, glaube ich, ein ähnliches Problem. vor zwei Wochen wurde ich telefonisch von einem Mitarbeiter einer SEO-Firma kontaktiert, der meine gewerbliche Webseite mithilfe derer Dienstleistung auf die erste Seite bei Google bringen wollte. Der Gute hat mir die Sache äusserst schmackhaft gemacht und mich mit ein paar cleveren Tricks (Referenzkunde, Preisnachlass, weil ein bestimmtes Datum war, Versprechungen etc.) dazu gebracht, das ich einen Vertrag unterzeichne. (B2B).

    Ich habe dann ein paar Tage mal nach der Firma gegoogelt und mir sind fast die Augen rausgefallen. Keiner hat an denen ein gutes Haar gelassen. Versprechungen sollen gebrochen worden sein, das Ergebnis soll fast gar nicht erreicht worden sein. Viele haben schon gezahlt und klagen das Geld wieder ein.

    Aufgrund dieser neuen Informationen, die ich bisher noch nicht hatte, will ich den Vertrag widerrufen. Ein Widerrufsrecht haben die mir natürlich nicht eingeräumt und deren Entscheidung zu meinem Widerruf steht noch aus. (Kollege krank). Gezahlt habe ich noch nicht.

    Welches Recht habe ich nun? Ich kann mir vorstellen, das ich aufgrund der neuen Informationen ein ausserordentliches Recht habe, von diesem Vertrag und dieser Firma Abstand zu nehmen. Oder??

    Grüsse

    Matze

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