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Unrechtmäßig agierende Agenturen

  1. Neuer Benutzer
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    1
    Böse Unrechtmäßig agierende Agenturen
    Hallo, liebe eRecht-User!

    Wie soll man gegen Online-Modelagenturen vorgehen, die unrechtmäßig Mahnungen und Inkassobriefe verschicken?
    Angenommen, der Betreiber hat keine Telefonnummer angegeben und auch seine Adresse ist nicht für Zuschriften gültig. Sobald Bilder durch die Agentur online gestellt werden, muss gezahlt werden. Die Widerrufsfrist ist damit auch gleich abgelaufen. Der Preishinweis ist recht versteckt. Vermittelt wird man nicht, noch wird sonst irgendeine Dienstleistung für ausgeführt. Die Domainadresse ähnelt der einer anderen, die jedoch kostenfrei ist. Kann die Zahlung angefechtet werden? Denn so ein Verhalten ist nicht typsch für Agenturen, die an partnerschaftlicher Zusammenarbeit interessiert sind.

    Ich würde mich über eure Posts freuen

  2. Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    26.03.2007
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    8.430
    Standard AW: Unrechtmäßig agierende Agenturen
    Den Forderungen nachweislich (also nicht Telefon oder Email, mindestens Einschreiben) widersprechen.
    Wenn die Zustellung aus irgendwelchen Gründen nicht möglich ist, die entsprechenden Belege aufbewahren. Solte es zu einer Klage oder Mahnbescheiden kommen, werden diese als Beweise benötigt.
    Meine Beiträge sind immer (auch wenn es nicht ausdrücklich dabei steht) meine persönliche Meinung und müssen (und werden) nicht immer mit der aktuellen Rechtssprechung oder der Lehrmeinung im Jurastudium / anderen rechtswissenschaftlichen Studiengängen übereinstimmen. Sie sind lediglich meine Auslegung von mir bekannten Gesetzen und Urteilen.

  3. Erfahrener Benutzer
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    10.06.2008
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    1.488
    Standard AW: Unrechtmäßig agierende Agenturen
    Zitat Zitat von KatjaKa Beitrag anzeigen
    Hallo, liebe eRecht-User!

    Wie soll man gegen Online-Modelagenturen vorgehen, die unrechtmäßig Mahnungen und Inkassobriefe verschicken?
    Angenommen, der Betreiber hat keine Telefonnummer angegeben und auch seine Adresse ist nicht für Zuschriften gültig.
    Die örtlich zuständige Gewerbeaufsichtsbehörde informieren, denn das ist ein klarer Verstoß gegen das Telemediengesetz (TMG) und die darin enthaltene Impressumspflicht.

    Allerdings: ich frage mich, wie man jemanden abmahnen kann, ohne eine korrekte Anschrift anzugeben...?? *grübel*

    Was grundsätzlich die Abmahnung betrifft: wie üblich prüfen (lassen), ob der angeblich abgeschlossene Vertrag überhaupt wirksam ist usw. usf.

    Mit etwas Glück hilft einem die Verbraucherzentrale, auch wenn die Tätigkeit als Model ja eigentlich ein Gewerbe ist und man als Gewerbetreibender nicht in den "Zuständigkeitsbereich" der Verbraucherzentralen fällt...
    Was ich schreibe, ist nicht als "Rechtsberatung im Einzelfall" zu verstehen.

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