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Agb

  1. Neuer Benutzer
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    19.04.2007
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    Standard Agb
    Hallo,

    braucht man eine AGB wenn man einen stationären Handel oder eine Homepage hat?
    Gibt es irgendwo AGB Vorlagen für Händler?

  2. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Agb
    braucht man eine AGB wenn man einen stationären Handel oder eine Homepage hat?
    Kommt darauf an, ob man was zu regeln hat oder nicht. AGB sind keine Pflicht, sind aber zu empfehlen, wenn man gleiche Bedingungen für mehrere Verträge vereinbaren will.
    Gibt es irgendwo AGB Vorlagen für Händler?
    Vielleicht, aber das ist eigentlich Unsinn. Entweder man hat was zu regeln, dann weiss man auch was, oder man hat nichts zu regeln, da braucht man auch keine Vorlage.
    Außerdem solte man damit sehr vorsichtig sein, denn oftmals sind Regelungen in solchen "Vorlagen" die ungültig oder rechtswidrig sind - dann kann man sich die auch sparen, da sie in solchen Fällen oftmals nicht gelten würden.
    Meine Beiträge sind immer (auch wenn es nicht ausdrücklich dabei steht) meine persönliche Meinung und müssen (und werden) nicht immer mit der aktuellen Rechtssprechung oder der Lehrmeinung im Jurastudium / anderen rechtswissenschaftlichen Studiengängen übereinstimmen. Sie sind lediglich meine Auslegung von mir bekannten Gesetzen und Urteilen.

  3. Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    10.06.2008
    Beiträge
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    Standard AW: Agb
    Zitat Zitat von sisqonrw Beitrag anzeigen
    Hallo,

    braucht man eine AGB wenn man einen stationären Handel oder eine Homepage hat?
    Gibt es irgendwo AGB Vorlagen für Händler?
    Allgemeine Geschäftsbedingungen (abgekürzt „AGB“, nicht-standardsprachlich bzw. falsch oft auch „AGBs“, „AGB's“ oder „AGBen“) sind alle für eine Vielzahl von Verträgen vorformulierte Vertragsbedingungen, die eine Vertragspartei (der Verwender) der anderen Vertragspartei bei Abschluss eines Vertrages stellt. Dabei ist es gleichgültig, ob die Bestimmung einen äußerlich gesonderten Bestandteil des Vertrags (umgangssprachlich „das Kleingedruckte“ genannt) bilden oder in die Vertragsurkunde selbst aufgenommen werden. Ebenso ist für die Qualifizierung als Allgemeine Geschäftsbedingungen ohne Bedeutung, „welchen Umfang sie haben, in welcher Schriftart sie verfasst sind und welche Form der Vertrag hat“ (§ 305 Abs. 1 BGB).

    (Wikipedia - kann manchmal durchaus brauchbar definieren...)

    Muß man nicht haben, aber dann hat man eben individuelle Einzelverträge bzw. ist auf's BGB angewiesen.

    Außerdem:

    Auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen muss zum Beispiel nicht nur deutlich hingewiesen werden; in AGB dürfen auch grundsätzlich keine von der wesentlichen Erwartung abweichenden Regelungen getroffenen werden. Geregelt ist die Verwendung von Allgemeinen Geschäftsbedingungen im 2. Abschnitt des 2. Buchs des BGB; §§ 305 - 310. Die Einschränkungen finden sich insbesondere in § 305 c BGB; § 307; § 308 und § 309.

    (Nochmal Wikipedia)
    Was ich schreibe, ist nicht als "Rechtsberatung im Einzelfall" zu verstehen.

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