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Anzeige wegen Nutzung gecrackter Software

  1. Neuer Benutzer
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    Standard Anzeige wegen Nutzung gecrackter Software
    Hallo!
    Folgender fiktiver Fall:
    Eine kleine Softwarefirma S vertreibt eine Software die zum Testen kostenlos im Internet heruntergeladen werden kann. Um das Programm im vollem Umfang nutzen zu können, muss ein Aktivierungscode für ca. 5 Euro gekauft werden mit welchem die Software freigeschaltet werden kann.
    Wie ja leider mittlerweile üblich, wird jede Software kurz nach dem Erscheinen gecrackt und dann auf diversen Seiten zum Download angeboten. D.h. die Software kann dort in leicht veränderter Form heruntergeladen werden und ohne Eingabe eines Aktivierungscodes im vollen Umfang genutzt werden.

    Die Software wird also nun vom einem Cracker illegaler weise gecrackt. Die Software läuft dadurch an sich ohne Aktivierungscode in vollem Umfang, sie weist allerdings einen kleinen Fehler auf. Dieser Fehler im Programm existierte nur in der gecrackten Version, ist also durch die Veränderung der Programmdatei durch den Cracker hervorgerufen worden. In der legalen Version tritt dieser Fehler nicht auf.
    Nun stellt ein Nutzer N eine Anfrage an den Support von S und bittet um Hilfe, da besagter Fehler in seinem Programm auftritt. N hat dadurch nun indirekt (sicherlich ohne sein Wissen) zugegeben, die illegale gecrackte Version des Programms zu nutzen, da in der legal erworbenen Version das Problem nicht existiert. Über die Domain der von N angegebene E-Mail-Adresse kann nun S Namen und Wohnanschrift von N feststellen.

    Meine Frage daher nun: Welche rechtlichen Schritte kann S gegen N geltend machen? N hat indirekt zugegeben ohne den Kauf der Software diese benutzt zu haben. Welchen Tatbestand hat er dadurch erfüllt? Sicherlich hat er das Programm nicht selber modifiziert, also gecrackt, sondern lediglich das Programm in modifizierter Form heruntergeladen und genutzt.
    Ich denke sicherlich kann auf Unterlassung und Schadensersatz geklagt werden. Die Unterlassung bringt S natürlich keinen wirklichen Vorteil und diese wäre auch kaum überprüfbar. Als Schadensersatz kann dann wohl auch nur der reale Kaufpreis der Software von ca. 5 Euro von N eingefordert werden. Oder kann der Schadensersatz auch irgendwie anders von S angesetzt werden?
    Unterm Strich kein wirklich befriedigendes Ergebnis für S in Anbetracht der enormen Verluste durch die vielen Tausend illegalen Nutzer (wofür N natürlich nichts kann - schließlich ist er auch nur einzelner der die veränderte Software nutzt und nicht selber bereitgestellt hat).
    Könnte S vielleicht auch dem illegalen Nutzer N erst nur mit einer Klage drohen, sofern dieser nicht eine "Aufwandsentschädigung" von z.B. 500 Euro zahlt? Sofern er dieser nicht nachkommen möchte (sein gutes Recht) würde es zu einer Anklage kommen die S sicherlich erfolgreich durchbringen könnte, da N die Nutzung der illegalen Software ja bereits in seiner Support-Anfrage (unbewusst) zugegeben hat. N droht daher durch ein Urteil dann die Unterlassung, die 5 Euro Schadensersatz, sowie das Tragen der Anwaltskosten von sicherlich über 500 Euro.
    Es wäre also für beide Seiten sinnvoller, N würde dem "Angebot" von S von vornherein zusagen.

    Ich bin über jegliche Kommentare dankbar, auch darüber falls mein letzter Gedanke für realistisch erachtet wird, ob die beispielhaft genannten 500 Euro überzogen oder womöglich sogar zu gering wären.
    Fällt jemandem noch etwas ein, wodurch N womöglich doch noch "seinen Kopf aus der Schlinge ziehen kann"?

    Gruß
    Hans-Peter

  2. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Anzeige wegen Nutzung gecrackter Software
    Welche rechtlichen Schritte kann S gegen N geltend machen?
    Meiner Meinung nach kann S vieles versuchen, aaber kaum mit irgendwas durchkommen.
    N hat indirekt zugegeben ohne den Kauf der Software diese benutzt zu haben.
    Indirekte Beweise soind keine Beweise. Wusste N, dass es sich bei der Version, die er irgendwo heruntergeladen hat, dass es sich um eine rechtswidrige Version handelt? In jedem Fall müsste N Vorsatz nachgewiesen werden.
    Und es ist sehr unwahrscheinlich - und würde N wahrscheinlich zugute gehalöten werden - dass wenn er es wusste, er damit zu S gegangen wäre.
    Sicherlich hat er das Programm nicht selber modifiziert, also gecrackt, sondern lediglich das Programm in modifizierter Form heruntergeladen und genutzt.
    Was hat S dagegen getan? Ihm war ja offensichtlich bekannt, dass es eine modifizierte fehlerhafte Version seines Programms gibt. Vielleicht hat S die Verbereitung damit sogar geduldet?
    Ich denke sicherlich kann auf Unterlassung und Schadensersatz geklagt werden.
    Ich denke wohl eher nicht. Denn welcher Schaden ist S entstanden, wenn er wusste, das eine solche version existiert. Und was soll N unterlassen? Etwa die Nutuzung eines aus seiner Sicht legalen Programms?
    Die Unterlassung bringt S natürlich keinen wirklichen Vorteil und diese wäre auch kaum überprüfbar.
    Genau deswegen
    Als Schadensersatz kann dann wohl auch nur der reale Kaufpreis der Software von ca. 5 Euro von N eingefordert werden. Oder kann der Schadensersatz auch irgendwie anders von S angesetzt werden?
    Wenn überhaupt, kann in D bestenfalls der entstandene Schaden geltend gemacht werden. Das wäre im Fall N gegen s der Kaufpreis.
    Oder kann der Schadensersatz auch irgendwie anders von S angesetzt werden?
    Ja aber nicht gegen N.
    Unterm Strich kein wirklich befriedigendes Ergebnis für S in Anbetracht der enormen Verluste durch die vielen Tausend illegalen Nutzer (wofür N natürlich nichts kann - schließlich ist er auch nur einzelner der die veränderte Software nutzt und nicht selber bereitgestellt hat).
    Und genau das ist das Problem von S. Allein der Gedanke gegen N vorzugehen zeugt eher von Hilflosigkeit und verzweifeltem Versuch., jemandem etwas anzuhängen als von wirklichem Interesse dafür zu sorgen, dass ein ordentliches Programm auf dem Markt ist.
    Könnte S vielleicht auch dem illegalen Nutzer N erst nur mit einer Klage drohen, sofern dieser nicht eine "Aufwandsentschädigung" von z.B. 500 Euro zahlt? Sofern er dieser nicht nachkommen möchte (sein gutes Recht) würde es zu einer Anklage kommen die S sicherlich erfolgreich durchbringen könnte, da N die Nutzung der illegalen Software ja bereits in seiner Support-Anfrage (unbewusst) zugegeben hat.
    Ich glaube nicht, dass S mit irgendwas durchkommen würde. Und das würde bedeuten, dass S auf all seinen Kosten sitzen bleibt.
    Es wäre also für beide Seiten sinnvoller, N würde dem "Angebot" von S von vornherein zusagen.
    Ganz ehrlich, als N würde ich gar nichts machen, wenn sowas kommt.
    Fällt jemandem noch etwas ein, wodurch N womöglich doch noch "seinen Kopf aus der Schlinge ziehen kann"?
    Unmengen. Das wichtigste wäre aber an der Stelle der fehlende Vorsatz und die fehlende Schuld.

    Meiner Meinung nach packt S das Problem von der völlig falschen Seite an und macht sich zum Teil selbst strafbar und unglaubwürdig. Angenommen (was ich kaum glaube, da S sonst nicht "dahinter gekommen" wäre, dass N eine modifizierte Version nutzt) S wüsste nichts davon, wäre es jetzt Zeit, an der Wurzel anzufangen. Das bedeutet: Wer vertreibt die Version, wer hat sie modifiziert ... N würde ich hier bestenfalls als "Informant" verwenden und nicht als Täter. Im Falle von S würde ich N einfach mitteilen, er erhält eine legale (fehlerfreie) Version, wenn er S hilft, die eigentlichen Täter zu ermitteln. Und von denen kann S dann Schadensersatz verlangen ...
    Aber so wie das klingt ist das zuviel Aufwand für S und er hält sich lieber an Unschuldige - was allerdings für S nach hinten losgehen kann.

    Und noch ein kleiner Nachtrag:
    Über die Domain der von N angegebene E-Mail-Adresse kann nun S Namen und Wohnanschrift von N feststellen.
    Damit wäre ich sehr vorsichtig. Zum einen muss das nicht stimmen, zum anderen kann das ein Eingriff in die Privatsphäre sein, wenn jetzt plötzlich irgendwer verdächtigt wird.
    Meine Beiträge sind immer (auch wenn es nicht ausdrücklich dabei steht) meine persönliche Meinung und müssen (und werden) nicht immer mit der aktuellen Rechtssprechung oder der Lehrmeinung im Jurastudium / anderen rechtswissenschaftlichen Studiengängen übereinstimmen. Sie sind lediglich meine Auslegung von mir bekannten Gesetzen und Urteilen.

  3. Neuer Benutzer
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    Standard AW: Anzeige wegen Nutzung gecrackter Software
    Vielen Dank für dein Antwort aaky, aber ich denke entweder ist dir der Umfang des "Cracker-Netzwerkes" nicht bekannt oder du hast mich da falsch verstanden.
    Sicherlich liegt es nicht an mangelndem Interesse von S das Problem an der Wurzel anzupacken und den tatsächlichen Täter (Cracker) ausfindig zu machen. Doch dies ist defacto einfach nicht möglich. Warum sonst gibt es z.B. tausendfach illegale Kopien von Microsoft Office im Internet zum download. Sicherlich nicht, weil Microsoft die Mühe zu groß wäre den ursprünglichen Verbreiter festzustellen, sondern weil dies nun mal in den weiten des Internets unmöglich ist. Und selbst wenn, würde dies die Verbreitung nicht stoppen. Die illegale Kopie der Software wird auf hunderten Internetseiten angeboten - unmöglich diese alle sperren zu lassen, erst recht wenn diese weltweit verbreitete Serverstandorte besitzen.
    Es ist nun also so: Die Software kann über zig, wenn nicht hunderte Cracker-Seiten oder von File-Hostern heruntergeladen werden. Ein Antrag auf Löschung der Dateien von S wird in der Regel nachgegangen, dies bringt allerdings dahingehend recht wenig, denn sobald die Datei gelöscht wurde, wird diese innerhalb weniger Minuten wieder durch andere Benutzer erneut hochgeladen. Unmöglich für jeden Softwarehersteller dies konsequent zu unterbinden. Dies bestätigt ganz klar die aktuelle Lage - so ziemlich jede Software kann illegal aus dem Internet gecrackt heruntergeladen werden.
    Eine Feststellung des ursprünglichen Täters der voraussichtlich in irgendeinem russischen Hinterzimmer sitzt (soll jetzt keine Diskriminierung der Russen sein, ist nur ein Beispiel) ist vor allem auch dahingehend schon unrealistisch, da dies schließlich Experten sind die wissen wie ihre Spuren zu verwischen sind.

    Indirekte Beweise sind keine Beweise.
    Womöglich fehlt mir da der genau juristische Hintergrund, aber warum ist das so? Beispiel: Ein Dieb klaut einen Auto, welches einen unverwechselbaren Kratzer an der Tür aufweist. Der Dieb fährt damit einige Zeit herum, geht dann zu einer Autowerkstatt um den Kratzer entfernen zu lassen. Dummerweise ist der KFZ-Mechaniker der Beklaute und er erkennt den Kratzer eindeutig wieder. Soll dieser nun nicht gegen den Dieb vorgehen können weil der Dieb ja nicht mit erhobenen Händen und unterschriebenem Geständnis zu ihm gekommen ist? Ist es nicht ein Beweis, dass durch den Kratzer klar ist, dass es sich um das gestohlene und kein neu gekauftes Fahrzeug handelt?

    fehlende Vorsatz und die fehlende Schuld (von N)
    Es ist natürlich richtig, dieser muss N nachgewiesen werden. Selbstverständlich könnte der Verteidiger von N versuchen dem Richter klar zu machen, dass N das Programm im Internet heruntergeladen hat und dachte es wäre eine legale Kopie. Ich hoffe doch aber mal, dass in unserem Rechtsstaat es keinen Richter gibt der diesem standgeben würde. Was muss N denn gemacht haben? Er hat im Internet nach einem Programm gesucht. Er findet ein solches (nur) auf einer Cracker-Seite, die wirklich unschwer als solche erkennbar sind. Er lädt sich das Programm herunter und nutzt es. Nach einiger Zeit geht er auf die Internetseite von S um (DUMMDREIST) den Support in Anspruch zu nehmen. Allerspätestens dann (obwohl mit gesunden Menschenverstand natürlich schon viel früher) müsste N klar werden, dass die Version die er kostenlos seit einiger Zeit benutzt von S zum Verkauf angeboten wird. Wie konnte es also dazu kommen, dass N eine kostenpflichtige Software kostenlos bekommen hat? Doch nur auf illegalem Wege.
    Also das halte ich jetzt dann wirklich für extrem juristische Haarspalterei. Mir kann keiner erzählen (und ich hoffe doch mal auch jedem Richter), dass jemandem der eine gecrackte Software nutzt (die er ja auch nur auf den dubiosen illegalen Internetseiten bekommen kann) ein fehlender Vorsatz oder Unwissenheit nachzuweisen wäre.

    Allein der Gedanke gegen N vorzugehen zeugt eher von Hilflosigkeit und verzweifeltem Versuch., jemandem etwas anzuhängen als von wirklichem Interesse dafür zu sorgen, dass ein ordentliches Programm auf dem Markt ist.
    Es gibt also kein einziges "ordentliches Programm" auf dem Markt - denn schließlich ist so ziemlich jede Software illegal im Internet verfügbar?
    Hilflosigkeit? Verzweifelter Versuch? - Da stimme ich dir zu. Leider.

    Meiner Meinung nach packt S das Problem von der völlig falschen Seite an und macht sich zum Teil selbst strafbar und unglaubwürdig
    Wie macht er sich dabei strafbar oder unglaubwürdig? Die gesamt Musikindustrie macht in den letzten Jahren nichts anderes. Machen die sich strafbar oder unglaubwürdig oder was meinst du?

    Angenommen (was ich kaum glaube, da S sonst nicht "dahinter gekommen" wäre, dass N eine modifizierte Version nutzt) S wüsste nichts davon, wäre es jetzt Zeit, an der Wurzel anzufangen. Das bedeutet: Wer vertreibt die Version, wer hat sie modifiziert ... N würde ich hier bestenfalls als "Informant" verwenden und nicht als Täter. Im Falle von S würde ich N einfach mitteilen, er erhält eine legale (fehlerfreie) Version, wenn er S hilft, die eigentlichen Täter zu ermitteln. Und von denen kann S dann Schadensersatz verlangen ...
    Die gesamte Softwareindustrie würde vor Freude aufschreien wenn dies nicht nur eine Theorie, sondern auch nur ansatzweise an der Realität wäre. Schon allein die Idee N als Informant heranzuziehen. N wird einfach google bedient haben und das Programm auf einer der vielen Cracker-Seite heruntergeladen haben. Woher soll N wissen wer das Programm dort ursprünglich hochgeladen hat? Und S kann sicherlich google auch schon selber bedienen und weiß daher bereits genauso viel wie N.

  4. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Anzeige wegen Nutzung gecrackter Software
    aber ich denke entweder ist dir der Umfang des "Cracker-Netzwerkes" nicht bekannt
    Das ist mir durchaus bekannt, auch die Auswirkungen und Hintergründe, vielleicht besser, als du dir vorstellen kannst
    Sicherlich stimme ich dir zu, dass das ein Kampf gegen Windmühlen wäre ...
    Ich will auch nicht auf alles antworten, das meiste stimmt ja auch.

    Das Problem ist nur das vorgesehene Vorgehen gegen N.
    Und der Vergleich mit dem Kratzer hinkt etwas, das wäre in etwa vergleichbar, wenn N sagen würde "ich hab mir das aus dem Cracker Netzwerk XXX geladen und ..." Das wäre dann ein Beweis. Aber die vermutung, dass N wusste, dass es illegal ist, ist kein Beweis. Darauf wollte ich hinaus. Um beim Kratzer zu bleiben: Das würde bedeuten, dass jeder Kratzer, an dem die Farbe eines anderen Autos hängt, gleich als Beweis für eine Straftat (oder eben Verletzung von Eigentum) und Fahrerflucht angesehen werden würde ...

    Und sonst muss ich nichts dazu sagen, die (verzweifelten) Versuche von Softwarefirmen und Urhebern sind bekannt - und das es andere nicht so genau mit dem Recht nehmen auch. Das ist das Los und des Risikos des Vertriebs von Software.
    Und deswegen auch die Aufgabe desjenigen, der seine Software sicher verkaufen will dafür zu sorgen, dass es soschwer wie möglich wird, das Programm zu cracken.
    Es gibt also kein einziges "ordentliches Programm" auf dem Markt - denn schließlich ist so ziemlich jede Software illegal im Internet verfügbar?
    Mit ordentlich meine ich nicht "funktionierend", sondern eher in bezug auf "sicher". Und ja, das ist meine Meinung. Und ich weiß auch, das es unmöglich ist.
    Das Problem liegt aber in dem Gewissen und Verhalten der Menschen - nicht im Recht. Das Recht stellt alle (vernünftigen) Mittel und Möglichkeiten zur Verfügung.
    Die gesamt Musikindustrie macht in den letzten Jahren nichts anderes. Machen die sich strafbar oder unglaubwürdig oder was meinst du?
    Meine Meinung: Ja, machen sie. Denn ich finde es "lächerlich", einen 13jährigen, der sich ein paar Lieder aus dem Netz zieht mit mehreren Tausend Euro bestrafen zu wollen (zum Glück gibt es da noch Recht, was dem entgegen steht). Etwas anderes finde ich ist es bei 30 jährigen, die ganze Server zur Verfügung stellen ... Ich sehe es als eine Art Verhältnismäßigkeit, wie man seine Rechte wahrnimmt und wo man ansetzt.
    Und unglaubwürdig: ja. Ist es nicht bekannt, dass Softwarefirmen, um bekannt zu werden, bewußt Versionen ohne Kopierschutz oder andere Sicherheitsmechanismen "bereitstellen" - natürlich nicht offiziell, das sind alles "gecrackte" Versionen Und ist es nicht so, dass die Musikindustrie bewußt Dateien mit "digitalen Wasserzeichen" bereitstellt - natürlich, das waren mal legale Dateien, die irgendjemand ins Netz gestellt hat.
    Und S kann sicherlich google auch schon selber bedienen und weiß daher bereits genauso viel wie N.
    Dann sollte S einfach anfangen, etwas zu tun, und N lieber "freundschaftlich" darauf hinweisen, dass er für legale 5 € ein Programm bekommt, was funktioniert ... So macht man sich Freunde und wird bekannt, ein Vorgehen gegen die "Kleinen" macht eher Negativschlagzeilen.
    Meine Beiträge sind immer (auch wenn es nicht ausdrücklich dabei steht) meine persönliche Meinung und müssen (und werden) nicht immer mit der aktuellen Rechtssprechung oder der Lehrmeinung im Jurastudium / anderen rechtswissenschaftlichen Studiengängen übereinstimmen. Sie sind lediglich meine Auslegung von mir bekannten Gesetzen und Urteilen.

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