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Virtuelles Hausrecht durchsetzen

  1. Neuer Benutzer
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    Standard Virtuelles Hausrecht durchsetzen
    Hallo zusammen,

    ich habe schon die Suchfunktion benutzt, aber mit meinen Suchbegriffen leider keine Antworten auf meine Fragen gefunden.

    Fallbeispiel:
    Ein Benutzer eines Forums/Chats wurde mehrmals wegen Vertössen gegen die Regeln verwarnt, passte sich dennoch nicht an, wurde gelöscht und ihm wurde das virtuelle Hausverbot ausgesprochen.
    Trotzdem meldet sich der Benutzer immer wieder an und zwar so, dass er nicht sofort erkannt wird. Irgendwann ist er dann in Streitigkeiten verwickelt oder löst diese aus und wird in diesem Zusammenhang vom Betreiber anhand der IP-Adressen "entlarvt".
    Der Benutzer wird gelöscht und das Spiel beginnt von vorne.

    Welche rechtlichen Möglichkeiten hat hier der Betreiber, diesen Benutzer ein für alle mal von seiner Seite fernzuhalten?
    Strafanzeige? Gang zum Anwalt?

    Die Beweislage in solchen Fällen ist mir auch nicht ganz klar.

    Der Betreiber im o.g. Beispiel ist sich sicher, dass es sich immer um den besagten Benutzer handelt.
    Allerdings sind doch die IP-Adressen kein wirklicher Beweis, da nicht statisch.


    Gruß und vielen Dank!
    Moony
    Geändert von Moony (11.01.2009 um 17:10 Uhr)

  2. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Virtuelles Hausrecht durchsetzen
    Da hilft meistens nur der Gang zum Anwalt. Der kann dann auch rechtlich sauber dokumentieren, Strafanzeige stellen und dann wird der betreffende ermittelt. Dann wird er verurteilt, das Forum zu meiden. Verstößt er dagegen, gibt es dann Geldstrafen ....
    Meine Beiträge sind immer (auch wenn es nicht ausdrücklich dabei steht) meine persönliche Meinung und müssen (und werden) nicht immer mit der aktuellen Rechtssprechung oder der Lehrmeinung im Jurastudium / anderen rechtswissenschaftlichen Studiengängen übereinstimmen. Sie sind lediglich meine Auslegung von mir bekannten Gesetzen und Urteilen.

  3. Neuer Benutzer
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    Standard AW: Virtuelles Hausrecht durchsetzen
    Danke für deine Antwort!

    So habe ich es mir schon gedacht.
    Ist das dann eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch?

    Wo findet man eigentlich Anwälte, die sich mit dem Internetrecht auskennen?
    Ich denke bei nem Spezialisten ist man da am besten aufgehoben, oder?

    Sind eigentlich zu solchen Sachverhalten noch andere Urteile bekannt, außer das von Heise, das man überall findet?

  4. Benutzer
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    Standard AW: Virtuelles Hausrecht durchsetzen
    Zitat Zitat von Moony Beitrag anzeigen
    Wo findet man eigentlich Anwälte, die sich mit dem Internetrecht auskennen?
    Zum Beispiel hier: [url]http://www.e-recht24.de/rechtsanwaelte.htm[/url]

  5. Neuer Benutzer
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    Standard AW: Virtuelles Hausrecht durchsetzen
    Hallo!

    Über die tatsächliche Rechtslage bin ich mir auch nicht im Klaren! Bei einem anderen Forum steht auf der Startseite folgender Hinweis:

    Dieses Forum ist privat! Zugang erhalten Sie nur auf Empfehlung der Admine und Mod´s.
    Ohne eine Empfehlung und/oder Freischaltung durch die Admins, bzw. Mods ist ein unerlaubtes Einloggen unmöglich. Hierin sehe ich den einzigen wirksamen Schutz vor unliebsamen Besuchern!

    A.

  6. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Virtuelles Hausrecht durchsetzen
    @Arped
    Dir ist aber schon klar, dass solche "Einladungen" gehandelt werden, oder? Wo ist da ein Schutz?
    Meine Beiträge sind immer (auch wenn es nicht ausdrücklich dabei steht) meine persönliche Meinung und müssen (und werden) nicht immer mit der aktuellen Rechtssprechung oder der Lehrmeinung im Jurastudium / anderen rechtswissenschaftlichen Studiengängen übereinstimmen. Sie sind lediglich meine Auslegung von mir bekannten Gesetzen und Urteilen.

  7. Neuer Benutzer
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    Standard AW: Virtuelles Hausrecht durchsetzen
    @aaky
    Was bedeutet: Einladungen müssen gehandelt werden?

  8. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Virtuelles Hausrecht durchsetzen
    Ich hab nicht geschrieben, "müssen gehandelt werden" sondern "werden gehandelt".
    Um es einfach (und überspitzt) zu formulieren: Solche "Einladungen" werden für einiges Geld oder andere Werte angeboten, die kann man also "kaufen" und kann sich dann dort anmelden ...
    Meine Beiträge sind immer (auch wenn es nicht ausdrücklich dabei steht) meine persönliche Meinung und müssen (und werden) nicht immer mit der aktuellen Rechtssprechung oder der Lehrmeinung im Jurastudium / anderen rechtswissenschaftlichen Studiengängen übereinstimmen. Sie sind lediglich meine Auslegung von mir bekannten Gesetzen und Urteilen.

  9. Neuer Benutzer
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    Standard AW: Virtuelles Hausrecht durchsetzen
    Hallo!

    In diesem von mir geschilderten Fall wird mit Einladungen nicht gehandelt. Ich bin selbst in diesem Forum als Admin aktiv und würde von mir aus einen solchen "Kuhhandel" weder ausführen, noch unterstützen. Wer in diesem Forum Mitglied werden möchte wendet sich an den im Imprssum veröffentlichten Forenbetreiber. Wir halten dann untereinander Absprache und nehmen in der Regel den Bewerber auf. Natürlich werden wir seine Beiträge zunächst beobachten. Sollte er sich nicht an die Forenregeln halten, wird er zunächst auf ein eventuelles Fehlverhalten per PN hingewiesen (verwarnt) und wenn es dann immer noch Beanstandungen geben sollte, wird er auf Zeit und im Wiederholungsfall dauerhaft gesperrt. Bisher ist ein solcher Fall noch nicht vorgekommen. Ich würde auch niemals ein "virtuelles Hausverbot" in einem Forum öffentlich unter Nennung des realen Namens bekannt machen, sondern den Betroffenen persönlich per E-Mail oder schriftlich darauf hinweisen!

    A.

  10. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Virtuelles Hausrecht durchsetzen
    Wie ist das eigentlich mit dem Nachweis, dass die Information über das Hausverbot angekommen ist
    Normal müsste der Anbieter ja immer nachweisen, dass der Nutzer auch darüber Informiert wurde. Wobei der Nutzer ja ohne weiteres den Zugang einer E-Mail abstreiten kann. Möglicherweise aus der Löschung herleiten, dass auch ein Hausverbot ausgesprochen wurde? Wenn der User aber nun denkt / vorgibt zu denken, dass er sich aufgrund eines technischen Fehlers keinen Zugriff mehr hat und sich deshalb neu anmeldet?

  11. Neuer Benutzer
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    Standard AW: Virtuelles Hausrecht durchsetzen
    Zitat Zitat von Elradon Beitrag anzeigen
    Normal müsste der Anbieter ja immer nachweisen, dass der Nutzer auch darüber Informiert wurde. Wobei der Nutzer ja ohne weiteres den Zugang einer E-Mail abstreiten kann.
    Dieser Satz bringt mich auf eine Idee, welche aber mit diesem speziellen Fall nichts zu tun hat! Wer kann einem Internetnutzer nachweisen, daß er eine Online-Rechnung erhalten hat? Normalerweise könnte man solche Rechnungen doch einfach ignorieren und wenn es hart auf hart kommt behaupten, daß eine Online-Rechnung per E-Mail niemals angekommen ist!

    A.

  12. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Virtuelles Hausrecht durchsetzen
    Jop, so könnte man anfangen. Oft ist den AGB des Anbieters aber drin, dass man seinPostfach kontrollieren muss. Außerdem kommt irgendwann sicherlich auch was per Post.

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