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Flugbuchung

  1. Neuer Benutzer
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    Frage Flugbuchung
    Hallo,

    meine Frage bezieht sich auf Flugticket-Buchung.

    Kann man eine Flugbuchung über Internet widerrufen, ohne Stornogebühr zu zahlen?

    Erhält man plötzlich eine Rechnung für ein Flugticket, das man nicht bestellt hat, kann man es auch widerrufen? Zu erwähnen ist, dass das Buchungsformular ganz einfach ist. Man muss sich nicht anmelden bzw. seine Email bestätigen. Die erste Email ist plötzlich eine Rechnung vom Himmel. Merkwürdig ist auch, dass dieser Anbieter ziemlich bekannt und kein Abzocker ist.

    Bei Nicht-Zahlung droht der Anbieter mit gerichtlichem Mahnbescheid. Es könnte sein, dass jemand in derselben Wohnung die Buchung auf Namen von Mitbewohner getätigt hat, so dass der Anbieter die IP-Adresse hat. Sollte man in diesem Fall trotz Unschuld die Stornogebühr zahlen, damit keine weitere Kosten anfallen würden, da es fast unmöglich ist, herauszufinden, wer dies getan hat?

    Für Eure Antwort danke ich herzlich

  2. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Flugbuchung
    Kann man eine Flugbuchung über Internet widerrufen, ohne Stornogebühr zu zahlen?
    Kommt auf den Vertrag und die Bedingungen an.
    Erhält man plötzlich eine Rechnung für ein Flugticket, das man nicht bestellt hat, kann man es auch widerrufen?
    Wenn man nichts bestellt hat gibt es keinen Vertrag. Und ein Widerruf benötigt einen Vertrag. Also kann man logischerweise nichts widerrufen, was man nicht bestellt hat
    Zu erwähnen ist, dass das Buchungsformular ganz einfach ist. Man muss sich nicht anmelden bzw. seine Email bestätigen. Die erste Email ist plötzlich eine Rechnung vom Himmel. Merkwürdig ist auch, dass dieser Anbieter ziemlich bekannt und kein Abzocker ist.
    Das ist alles völlig egal. Die Frage ist: Hat man einen Vetrrag abgeschlossen oder nicht.
    Bei Nicht-Zahlung droht der Anbieter mit gerichtlichem Mahnbescheid.
    Womit er im recht ist, wenn ein Vertrag abgeschlossen wurde.
    könnte sein, dass jemand in derselben Wohnung die Buchung auf Namen von Mitbewohner getätigt hat, so dass der Anbieter die IP-Adresse hat.
    Da der Anschlussinhaber für die Nutrzung verantwortlich ist ist es auch sein problem das herauszufinden. Kann er das nicht, muss er dafür eben haften.
    Sollte man in diesem Fall trotz Unschuld die Stornogebühr zahlen, damit keine weitere Kosten anfallen würden, da es fast unmöglich ist, herauszufinden, wer dies getan hat?
    Wenn man keinen Vertrag eingegangen ist, braucht man auch nichts zahlen. Und wenn man sich sicher ist, das es auch kein anderer war, kann man der Forderung einfach widersprechen. Alles andere wird dann wohl über einen Rechtsstreit geklärt (Nachweis der Bestellung / des Vertrags ....)
    Meine Beiträge sind immer (auch wenn es nicht ausdrücklich dabei steht) meine persönliche Meinung und müssen (und werden) nicht immer mit der aktuellen Rechtssprechung oder der Lehrmeinung im Jurastudium / anderen rechtswissenschaftlichen Studiengängen übereinstimmen. Sie sind lediglich meine Auslegung von mir bekannten Gesetzen und Urteilen.

  3. Neuer Benutzer
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    Daumen hoch AW: Flugbuchung
    Vielen Dank für die schnelle Antwort!

    Es ist sehr schwierig bzw. unmöglich nachzuweisen, wer die Buchung vorgenommen hat. Sei man Anschlussinhaber, heißt es, es gäbe keine andere Möglichkeit außer die Stornogebühr zu zahlen?

    Dürfte ein Anbieter in solchem Fall den Internet-Provider dazu zwingen, persönliche Daten zur IP-Adresse herauszugeben?

  4. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Flugbuchung
    Es ist sehr schwierig bzw. unmöglich nachzuweisen, wer die Buchung vorgenommen hat. Sei man Anschlussinhaber, heißt es, es gäbe keine andere Möglichkeit außer die Stornogebühr zu zahlen?
    Dessen sollte sich der Anschlussinhaber aber bewußt sein,w enn er anderen seinen Anschluss zur Verfügung stellt. Angebliche Bestellungen sind da noch das kleinere Problem, ich sag nur illegale Downloads, Tauschbörsen ...
    Dürfte ein Anbieter in solchem Fall den Internet-Provider dazu zwingen, persönliche Daten zur IP-Adresse herauszugeben?
    Wenn die Möglichkeit einer Straftat gegeben ist - in dem Fall könnte Anbieter auf Betrug setzen - sind Provider verpflichtet, die Daten im Zuge eines Ermittlungsverfahrens heraus zu geben.
    Meine Beiträge sind immer (auch wenn es nicht ausdrücklich dabei steht) meine persönliche Meinung und müssen (und werden) nicht immer mit der aktuellen Rechtssprechung oder der Lehrmeinung im Jurastudium / anderen rechtswissenschaftlichen Studiengängen übereinstimmen. Sie sind lediglich meine Auslegung von mir bekannten Gesetzen und Urteilen.

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