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ungwollter Vertragsbaschluss

  1. Neuer Benutzer
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    Standard ungewollter Vertragsbaschluss
    Hallo Leute,

    wenn man sich auf [url]http://www.***.net/[/url] registriert, bekommt man einige Zeit danach an die angegebene E-Mail Adresse eine Nachricht geschickt, dass man für den abschlossenen Vertrag zahlen soll. Kontodaten usw. sind angegeben.

    Wenn man sich dort anmeldet muss man anklicken, dass man die AGB's gelesen hat, in denen drin stehen, dass man bei Registrierung einen kostenpflichtigen Vertrag abschließt. Wie sieht die Rechtslage aus, wenn man die angebotenen Dienste gar nicht nutzen will und den Vertrag ungewollt abgeschlossen hat? D.h. sich eigentlich nur einen Accoutn registrieren wollte und sich keinesfalls für irgendwelche Kosten verpflichten wollte?


    Ignoriert man die erste E-Mail, die zur Zahlung auffordert, bekommt man 2 Wochen später eine Mahnung per E-Mail geschickt, in der gedroht wird, dass bei weiterem Zahlungsverzug weitere Kosten entstehen.

    ANbei noch folgende Erklärung:



    Erklärung:
    Auf dieser Internetseite haben Sie durch das explizite Setzen eines Hakens
    unsere Teilnahmebedingungen / AGB akzeptiert. Aus diesen geht hervor, dass Sie
    ein kostenpflichtiges Abonnement abschließen, wenn nicht innerhalb der
    gesetzlichen Widerrufsfrist von 14 Tagen ein Widerruf erfolgt. Auf dieses
    Widerrufsrecht gem. § 312d BGB haben wir Sie ausdrücklich hingewiesen.
    Damit ist Ihr [url]www.***.net[/url] -Zugang in ein kostenpflichtiges
    Abonnement übergegangen. Das Nutzungsentgelt ist 12 Monate im Voraus zu
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    Als Gegenwert erhalten Sie die Nutzungsrechte der Inhalte von
    [url]www.***.net[/url] für 12 Monate. Um ausschließen zu können, dass
    sich eine dritte Person mit Ihren Daten anmeldet, haben wir diverse
    Sicherheits-Checks eingebaut. Dies sind eindeutige Beweise, die wir im
    Streitfall nutzen werden.

    Als letzte Sicherheitsinstanz wurde die bei der Anmeldung übermittelte
    IP-Adresse gespeichert. Diese lautet: ****** . Im Falle
    einer strafrechtlichen Ermittlung ist es den Strafverfolgungsbehörden
    anhand der IP-Adresse möglich, den PC zu identifizieren, der zum
    Zeitpunkt der Anmeldung genutzt wurde.

    Es wurde folgendes Geburtsdatum angegeben: *****. Sollte sich
    bei einer weiteren Überprüfung der Daten herausstellen, dass ein falsches
    Geburtsdatum eingegeben wurde, ist von einem Betrugsdelikt auszugehen.



    Theoretisch könnte sich dort doch jeder mit falscher E-Mail Adresse an irgendeinem Ort der Welt (IP) angemeldet haben, oder? Ich weiß nicht, was ich tun soll. Soll ich das Geld einfach überweisen und den Service nicht in Anspruch nehmen, d.h. Geld quasi verschenken, weil ich einen "Fehler" gemacht habe? Oder muss ich gar nicht auf die Mail reagieren?


    Liebe Grüße, und Danke für jede Hilfe.

  2. Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    26.03.2007
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    Standard AW: ungwollter Vertragsbaschluss
    [url]http://www.e-recht24.de/news/schuldrecht/417.html[/url]
    Da steht alles drin. Auch was man tun und lasen sollte.
    Ansonsten hätte die Suche im Forum auch weiter geholfen, das Thema ist schon zig mal behandelt wurden.
    Meine Beiträge sind immer (auch wenn es nicht ausdrücklich dabei steht) meine persönliche Meinung und müssen (und werden) nicht immer mit der aktuellen Rechtssprechung oder der Lehrmeinung im Jurastudium / anderen rechtswissenschaftlichen Studiengängen übereinstimmen. Sie sind lediglich meine Auslegung von mir bekannten Gesetzen und Urteilen.

  3. Neuer Benutzer
    Registriert seit
    23.10.2008
    Beiträge
    2
    Standard AW: ungwollter Vertragsbaschluss
    danke für den link. sorry, die forumsuche bemühte ich nicht

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