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Web****** zur Verfügung stellen, aber nicht überlassen

  1. Neuer Benutzer
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    Standard Web****** zur Verfügung stellen, aber nicht überlassen
    Hi,

    wie ist das wenn jemand ein ****** erlaubterweise auf seiner Webseite benutzt und anschließend Werbung einbinden möchte, um etwas Gelb zu machen ? Muss dabei der ******er um Erlaubnis gefragt werden, oder hat der ******er sein ****** sozusagen schon "verschenkt", da er die ganzen Grafiken kostenlos an den Kunden zur Benutzung abgab ?

    Wenn die einzelnen Grafiken für diese Webseite in einem Archiv (zip rar 7z) verschickt werden, damit diese von jemandem genutzt werden können weiß keiner warum er diese Grafiken hat... muss dann eine txt-Datei oder ähnliches mitgeschickt werden, damit das rechtlich in Ordnung ist ?

    Darf der ******er sein ****** später mal wieder komplett zurückverlangen (es dem Kerlchen also verbieten weiterhin zu nutzen), oder sind Rechte in dieser Hinsicht auch erloschen ?

    Darf der ******er das Werk woanders verkaufen, obwohl er es schon verschenkt hat ?
    Ich denke ja, möchte es nur wissen :P
    Darf der ******er zu einem späteren Zeitpunkt Geld vom Nutzer einholen ?



    Ich hoffe das kann auch noch ins Thema, hat aber weniger mit dem obrigen zu tun

    Der Copyright-Vermerk ist ja nicht nötig in D. Muss man also keine Angst haben ein ******rohling ohne Vermerk in einem Forum vorzustellen das sich jemand daran zu schaffen macht ? Ich meine wenn es jemand macht würde es wohl keiner merken...
    Man gibt es also nicht weg/bietet es nicht frei an, wenn das Bild frei zur Schau gestellt wird ?

  2. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Web****** zur Verfügung stellen, aber nicht überlassen
    wie ist das wenn jemand ein ****** erlaubterweise auf seiner Webseite benutzt und anschließend Werbung einbinden möchte, um etwas Gelb zu machen ? Muss dabei der ******er um Erlaubnis gefragt werden, oder hat der ******er sein ****** sozusagen schon "verschenkt", da er die ganzen Grafiken kostenlos an den Kunden zur Benutzung abgab ?
    Selbst wenn er es verschenkt hat, hat er nur die Nutzungsrechte übertragen. Das Urheberrecht bleibt bei ihm. Und ob man den Urheber bei Veränderung der Nutzung informieren muss, kommt darauf an, wie die Nutzungsbedingungen vereinbart sind. Und das kann nur anhand der konkreten Bedi8ngungen entschieden werden (und jetzt bitte nicht "gar nichts wurde vereinbart", dann wäre auch kein Nutzungsrecht übertragen wurden)
    Wenn die einzelnen Grafiken für diese Webseite in einem Archiv (zip rar 7z) verschickt werden, damit diese von jemandem genutzt werden können weiß keiner warum er diese Grafiken hat... muss dann eine txt-Datei oder ähnliches mitgeschickt werden, damit das rechtlich in Ordnung ist ?
    Die Form ist völlig nebensächlich. Wichtig ist, dass die Nutzungsrechte erteilt wurden. Im Streitfall müsste das eben nachgewiesen werden.
    Darf der ******er sein ****** später mal wieder komplett zurückverlangen (es dem Kerlchen also verbieten weiterhin zu nutzen), oder sind Rechte in dieser Hinsicht auch erloschen ?
    Nutzungsrechte dürfen auch wieder entzogen werden, allerdings stehen da einige Bedingungen. Aus Lust und Laune ist das eher nicht machbar.
    Darf der ******er das Werk woanders verkaufen, obwohl er es schon verschenkt hat ?
    Als Urheber hat er alle Rechte. Auch diese. Es sei denn, in den Nutzungsrechten ist exklusive Nutzung vereinbart.
    Darf der ******er zu einem späteren Zeitpunkt Geld vom Nutzer einholen ?
    Kommt auch auf die Vereinbarungen an. Man kann ja zunächst vereinbaren: "Schau es dir an, wenn es dir gefällt ..." Dann ist das durchaus möglich. Müsste also auch anhand der konkreten Bedingungen geprüft weden.
    Man gibt es also nicht weg/bietet es nicht frei an, wenn das Bild frei zur Schau gestellt wird ?
    Man veröffentlicht es aber. Und da könnte man, wenn man nicht der Urheber ist und nicht dazu ermächtigt wurde, das Urheberrecht verletzen.
    Meine Beiträge sind immer (auch wenn es nicht ausdrücklich dabei steht) meine persönliche Meinung und müssen (und werden) nicht immer mit der aktuellen Rechtssprechung oder der Lehrmeinung im Jurastudium / anderen rechtswissenschaftlichen Studiengängen übereinstimmen. Sie sind lediglich meine Auslegung von mir bekannten Gesetzen und Urteilen.

  3. Neuer Benutzer
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    Standard AW: Web****** zur Verfügung stellen, aber nicht überlassen
    Fallen dir noch weitere Fragen ein die standardmäßig geklärt sein sollten ?
    Reichen diese Dinge in ICQ aus, oder muss mindestens die Email ran ?

  4. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Web****** zur Verfügung stellen, aber nicht überlassen
    Fallen dir noch weitere Fragen ein die standardmäßig geklärt sein sollten ?
    Wenn ich die genauen Umstände kennen würde bestimmt, aber dafür ist das Forum hier nicht da
    Reichen diese Dinge in ICQ aus, oder muss mindestens die Email ran ?
    Weder noch. Denn im Streitfall müsste dies alles vor Gericht nachgewiesen werden. Mit ICQ geht das gar nicht, bei Emails kann der andere immer sagen "hab ich nie bekommen". Der Nachweis läge dann beim Versender.
    Deswegen sollte, sobald es um rechtliche Fragen geht, immer eine Zustellung mit Nachweis erfolgen (mind. Einwurf-Einschreiben)
    Meine Beiträge sind immer (auch wenn es nicht ausdrücklich dabei steht) meine persönliche Meinung und müssen (und werden) nicht immer mit der aktuellen Rechtssprechung oder der Lehrmeinung im Jurastudium / anderen rechtswissenschaftlichen Studiengängen übereinstimmen. Sie sind lediglich meine Auslegung von mir bekannten Gesetzen und Urteilen.

  5. Neuer Benutzer
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    Standard AW: Web****** zur Verfügung stellen, aber nicht überlassen
    Oha, das würde bedeuten,
    wenn der ******er, bei dem ich vor 4Jahren ein ****** erworben habe (Rechnung kam damals per Mail) mir von heute auf morgen schreiben könnte: Weg mit der Website du hast garkein Nutzungsrecht.

    Und meine E-Mail-Rechnung garnichts wert wäre? Bzw. das Geschäft mich zwar XY an Kohle gekostet hätte, aber da keine Ausdrückliche Nutzungsvereinbarung verfasst wurde, ich Pech hätte?

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