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Annahme verweigern im Rahmen des Widerrufsrecht?

  1. Neuer Benutzer
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    Standard Annahme verweigern im Rahmen des Widerrufsrecht?
    Hallo,

    Wie ist die Situation zu bewerten, in der die Ware bereits auf dem Weg zum Kunden ist, dieser aber zwischenzeitlich vom Widerrufsrecht gebrauch macht?
    Kann der Kunde die Annahme der Ware verweigern?

    Meine Interpretation von §312d i.V.m. §355-357 BGB geht davon aus, dass der Kunde die Ware erst annehmen muss, um dann vom Widerrufsrecht gebrauch machen zu können. Wie soll sonst der Sinn und Zweck des Rechts zur Prüfung der Ware erklärt werden?

    Gruss, Sven

  2. Anonymous
    Anonymous ist offline
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    Standard Re: Annahme verweigern im Rahmen des Widerrufsrecht?
    Hallo Sven,

    ich glaube, dass man auch den Widerruf erklären kann, wenn die Ware noch auf dem Weg ist bzw. noch nicht abgesandt wurde.

    Die Annahme bezieht sich eher auf die Widerrufsfrist, die beispielsweise zu laufen beginnt, wenn die Ware übergeben wurde bzw. die in der Warenlieferung enthaltene Belehrung. So verstehe ich zumindest § 312d Absatz2 BGB.

    Grüße
    Tom

  3. Anonymous
    Anonymous ist offline
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    Standard
    Tja, demnach könnte ich als Kunde ja Waren bestellen und den Händler darauf sitzen lassen.
    Wie verhält sich die Angelegenheit denn dann durch die Pflicht zur Abnahme, welche meines Wissens auch im BGB geregelt ist - Stichwort: Willenserklärung (Antrag und Annahme) ?

    Irgendwie habe ich den Sinn und Zweck des Widerrufrechts nicht verstanden. Für den Kunden ist es sicherlich ein Vorteil, da er einfach wild drauflos Waren bestellen kann und diese nur innerhalb von 14 Tagen zurücksenden muss.
    Wenn er Waren bestellt und es sich ein oder zwei Tage wieder anders überlegt, macht er von seinem recht gebrauch und verweigert die Warenannahme.
    Aus meiner Sicht ein übler Nachteil für Händler, da sie der Willkür des Kunden ausgeliefert sind.

    Aber was solls ... so it's been written, so it shall be done

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