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Abmahnung und die Kostenreduzierung

  1. Erfahrener Benutzer
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    Böse Abmahnung und die Kostenreduzierung
    Person A hat jemanden gefunden der mit der gleiche Ware handelt und möchtet diese Person (z.B. Person B) abmahnen (es liegen gründe vor!).

    Anwalt von Person A geht vor Gericht und gewinnt. Person B muss 1.000 € Zahlen (Anwalts- und Gerichtskosten).

    Kann Person B gegen die hohen Kosten gerichtlich durchsetzen. Begründung. Hatte Person A per Einschreiben Person B angeschrieben (ohne Anwalt und ohne Gericht) hätte die Person B deutlich weniger Kosten. Somit war es Ziel von A den B mit HOHEN Kosten aus dem Weg zu räumen.

    Oder ist das den Richtern Völlig EGAL!

  2. Benutzer
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    Standard AW: Abmahnung und die Kostenreduzierung
    Die Abmahnung kam doch sicher per Anschreiben, da gäbe es ja auch keine Gerichtskosten, da hätte es doch die Möglichkeit zur aussergerichtlichen Einigung gegeben...

  3. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Abmahnung und die Kostenreduzierung
    Es geht hier aber auch um Anwaltskosten. Warum MUSS das ein Anwalt machen und nicht der betroffene (Person A). Es hätte die gleiche Wirkung wenn das der Betroffe geschrieben hätte.

    Die Adressdaten sind ja aus Impressum zu entnehmen. Dort steht auch eine Telefonnummer (was noch günstiger wäre).
    Geändert von Benutzer_JH (29.07.2008 um 13:04 Uhr)

  4. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Abmahnung und die Kostenreduzierung
    Es wird darauf abgestellt, ob die Person dazu in der Lage gewesen wäre. Wenn es um eine Kleinigkeit (Bild u.ä) geht, dann wäre sicherlich jeder in der Lage. Geht es aber darum, ob "komplexe" rechtliche Sachen (Wettbewerbsrecht, Voraussetzungen für Verletzungen ...), ist die WEinbeziehungf eines Anwalts durchaus legitim. Es sei denn, ein Anwalt handelt für einen anderen Anwalt, dann hätte es der erste auch kostengünstiger (selbst) machen können (hierzu gab es mal ein Urteil).

    Es ist also durchaus legitim, gleich einen Anwalt einzuschalten, wenn man zuim Beispiel wenig Ahnung von Vorgehensweise, Formulierung ... von Abmahnungen hat.
    Meine Beiträge sind immer (auch wenn es nicht ausdrücklich dabei steht) meine persönliche Meinung und müssen (und werden) nicht immer mit der aktuellen Rechtssprechung oder der Lehrmeinung im Jurastudium / anderen rechtswissenschaftlichen Studiengängen übereinstimmen. Sie sind lediglich meine Auslegung von mir bekannten Gesetzen und Urteilen.

  5. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Abmahnung und die Kostenreduzierung
    Aber ist man verpflichtet einen Anwalt zu nehmen. Jemand hat mir irgendwann erzählt, das so lange keine PFLICHT besteht einen Anwalt zu nehmen "können" die Kosten abgewiesen werden. Weil sonst könnte jemand eine Anwalt beantragen und diesen pro Stunde bezahlen (500 Euro / Stunde) somit kann ein Schaden bis zu 1.500 Euro entstehen, weil der Anwalt auch selber forschen muss.

    Warum legt das Gericht keine Grenze für Anwaltskosten fest? Z.B. 100 Euro.

    Weil ich immer noch der Meinung bin, das das Ziel der Abmahnung auch sein kann, die Gegenseite (mit hohen kosten) außer Gefecht zu setzen und nicht die Gegenseite zu belehren!

    Angenommen jemand gibt eine 14 tätige Rückgaberecht an, anstatt 1 Monat. (Somit kann die Konkurrenz mit einen Anruf, den Streit beilegen, aber nein, ein Anwalt kommt in Spiel)

    Oder jemand schreibt in der Widerrufsbelehrung, das der Käufer per Fax widerrufen kann, aber kein Faxnummer angibt. Somit kommt ein Anwalt in Spiel, der die zuständige Gerichte kennt wo er recht bekommt und somit muss die Gegenseite 500-1000 Euro bezahlen.

    Ein kluges Rechtsystem 

  6. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Abmahnung und die Kostenreduzierung
    Verpflichtet ist man nicht. Nur wenn man es nicht tut, könnte es sein, dass man wegen irgendwelcher Form oder Verfahrensfehlern sein Recht nicht bekommt. Und das muss man nicht riskieren. Ein Recht, was einen dazu verurteilen würde wäre auch nichts wert.
    Weil sonst könnte jemand eine Anwalt beantragen und diesen pro Stunde bezahlen (500 Euro / Stunde) somit kann ein Schaden bis zu 1.500 Euro entstehen, weil der Anwalt auch selber forschen muss.
    Warum legt das Gericht keine Grenze für Anwaltskosten fest? Z.B. 100 Euro.
    Das Gericht hat nicht die Befugnis dazu. Aber nicht ohne Grund gibt es eine Gebührenordnung für Anwälte. Eine derartige Willkür ist also nicht möglich.
    Weil ich immer noch der Meinung bin, das das Ziel der Abmahnung auch sein kann, die Gegenseite (mit hohen kosten) außer Gefecht zu setzen und nicht die Gegenseite zu belehren!
    Der Sinn einer Abmahnung ist auch nicht die Belehrung sondern die Ahndung eines Rechtsverstoßes. Und wer gegen Recht verstößt, muss auch mit den Konsequenzen leben.
    Angenommen jemand gibt eine 14 tätige Rückgaberecht an, anstatt 1 Monat. (Somit kann die Konkurrenz mit einen Anruf, den Streit beilegen, aber nein, ein Anwalt kommt in Spiel)
    Und wieder merkt man deutlich den Einfluss der (einseitig berichtenden) Medien. Nicht jede Abmahnugn ist rechtens - und auch Gerichte haben inzwischen Abgemahnten recht gegeben. Dann gehen solche Abmahnungen nach hinten los, weil der Abmahnende auf seinen Kosten sitzen bleibt. Derartige Abmahnugnen sind also nicht nur ein Risiko für den Abgemahnten, sondern auch den Abmahnenden.
    Somit kommt ein Anwalt in Spiel, der die zuständige Gerichte kennt ....
    Kann es sein, dass du irgendwelche Annahmen in die Argumentation bringst, die weder Allgemeingültig noch nachweisbar sind? Kann sein, dass sowas passiert, aber dann kann man genau deswegen auch gegen die Kosten vorgehen. Aber nicht weil man der Meinung ist, überhaupt gegen die Kosten vorgehen zu können. Hier vermischst du etwas, was keinen Sinn macht.
    Ein kluges Rechtsystem 
    Aber eine nicht so kluge Interpretation von deiner Seite aus.
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  7. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Abmahnung und die Kostenreduzierung
    Ja. Ich gebe zu ich sehen das anders und unter umständen einige Dinge Falsch.

    Aber ich habe schon irgendwo gelesen, das einige Anwälte somit ihr Vermögen machen, in den Sie ein Serienbrief erstellen und diesen durch den Laserdrucker jagen und dafür ca. 500 Euro verlangen (pro Einschreiben). Da jedes Gericht eigene „Meinung“ hat und die Anwälte damit Erfahrung haben, macht das die Sache noch einfacher.

    Oder ist das in Wirklichkeit völlig anders?

  8. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Abmahnung und die Kostenreduzierung
    Aber ich habe schon irgendwo gelesen, das einige Anwälte somit ihr Vermögen machen, in den Sie ein Serienbrief erstellen und diesen durch den Laserdrucker jagen und dafür ca. 500 Euro verlangen (pro Einschreiben). Da jedes Gericht eigene „Meinung“ hat und die Anwälte damit Erfahrung haben, macht das die Sache noch einfacher.
    Überall gibt es schwarze Schafe. Aber gegen die kann eigentlich mit den Mitteln des Rechts vorgegangen werden.
    Oder ist das in Wirklichkeit völlig anders?
    Ist dir schon mal aufgefallen, dass man in den Medien immer nur die Negativbeispiele hört? Wenn wirklich alles so schlecht und teuer wäre, wie es von den (Ich-bild-dir-deine-Meinung-)Medien dargestellt wird, dürfte das ganze System Gesellschaft nicht mehr funktionieren. Von Tausend Abmahnungen gibt es vielleicht 1 solche (vielleicht auch mehr) - doch hört man was von den anderen 999? Nein, man hört nur von der einen.
    Und das ist nicht nur bei Abmahnungen so ...
    Meine Beiträge sind immer (auch wenn es nicht ausdrücklich dabei steht) meine persönliche Meinung und müssen (und werden) nicht immer mit der aktuellen Rechtssprechung oder der Lehrmeinung im Jurastudium / anderen rechtswissenschaftlichen Studiengängen übereinstimmen. Sie sind lediglich meine Auslegung von mir bekannten Gesetzen und Urteilen.

  9. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Abmahnung und die Kostenreduzierung
    Die Medien brauche Futter für die Erhöhung ihre Quote. Alles was nicht dazu geigent ist fliegt raus

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