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Urheberrecht bei Bildern - Gemischte Fragen

  1. Neuer Benutzer
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    Standard Urheberrecht bei Bildern - Gemischte Fragen
    Schönen Guten Tag allen hier Anwesenden!

    Ich wollte mich erkundigen, was ihr zu den gleich umschriebenen Fällen sagt, denn da ja hier viele so viel Wissen haben, können sie ja vielleicht auch den ein oder anderen Tipp hinzufügen. Im Vorfeld möchte ich mich daher auch schonmal recht herzlich für jegliche Hilfe bedanken, das ist wirklich sehr hilfreich und informativ hier!

    Frage 1)Es gibt eine Website, auf der unzählige Fotos von Personen (speziell aus dem Bereich Sport) dargestellt sind, die im "Portraitformat" (so nenn ich es Mal, dort ist halt der Oberkörper mit Kopf) vorliegen. Zwar gibt es bei einigen dieser Fotos Quellenangaben, aber bei - ich schätze mal 90% - ist keine Quelle angegeben, sondern einfach "Unbekannt" vermerkt.
    1.1.) Da davon auszugehen ist, dass diese Website diese Fotos nicht selbst gemacht hat und auch keinen Urheber angibt, ist die Nutzung doch quasi - wohl das falsche Wort jetzt - "illegal", oder?
    1.2.) Sollte sich nun ein Urheber melden, von welchem ein Foto dort verwendet wird und er damit nicht einverstanden ist, welche Maßnahmen könnte dieser ergreifen? Ist in jedem Fall durchaus auch mit Geldstrafen zu rechnen, oder muss dem Websitebetreiber die Chance eingeräumt werden das Foto nach einer Vorwarnung zu entfernen?
    1.3.) Macht es einen Unterschied, ob diese Nutzung kommerziell oder redaktionell erfolgte?

    Frage 2) Was genau steckt hinter dem Begriff "Redaktionell"?
    2.1.) Ist damit gemeint, dass keinerlei kommerzielle Hinsicht auf der gesamten Website verfolgt werden darf, oder aber muss das Foto (was ja zumindest im Sportbereich immer einen bestimmten Kontext besitzt) auch exakt zu dem jeweiligen Ereignis stehen?
    2.2.) Die Hauptfrage besteht nämlich darin, ob man Fotos auch in einem anderen Kontext, quasi "exemplarisch", verwenden kann. Beispielsweise gewinnt Herr XY das Rennen von YX - Dürfte man nun auch ein Foto einer Szene aus der gleichen Sportart verwenden, die zwar mit dem Ereignis dort nichts zu tun hatte, aber die Sportart an sich darstellt? Oder würde dies gegen den redaktionellen Aspekt verstoßen.
    2.3.) Ähnliche Frage wie zuvor: Verwendet man in einem nicht-kommerziellen Online-Spiel, z.B. einem "Basketball-Manager", Fotos, die nur redaktionell verwendet werden dürfen - Ist dies noch redaktionell, da kein "geldlicher Hintergedanke" besteht, oder aber verstößt die Tatsache, dass es nur ein Spiel ist und nichts mit der tatsächlichen Sportart an sich zu tun hat, gegen den redaktionellen Aspekt?

    Wie gesagt, ein herzliches Dankeschön an alle Antwortenden bereits!

  2. Seilschaft BlackPanders
    Seilschaft BlackPanders ist offline
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    Standard AW: Urheberrecht bei Bildern - Gemischte Fragen
    Wenn sie erkennen daß es sich um ilegale Fotos handelt
    müssen Sie erstmal den Webseitenbetreiber Informieren.
    Zudem auch nachweisen können daß es sich um Urheberrechtsverletzungen handelt.

    aber .....
    Sie werden bestimmt von dem gelöscht,um weiteren Ärger zu vermeiden.

    Wenn Sie sicher sind können Sie ja den Gerichtstand des Webseitenbetreiber heraus finden,steht meistens in Impressum,die Polizei dort informieren.
    diese prüfen nach ob ihre vermutung richtig sind.
    Spätestens nach 6 Wochen erhalten Sie die Antwort vom entsprechenen Staatsanwalt.

    würde dann nicht mehr auf diese Seite zurück kehren,ganz ehrlich

  3. Neuer Benutzer
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    Standard AW: Urheberrecht bei Bildern - Gemischte Fragen
    Hallo,

    ja wie gesagt, ich hab den Begriff "illegal" hier mal gebraucht im Sinne von das es nicht ihnen gehört und sie wohl dieses daher eigentlich auch nicht nutzen dürften. Da es sich um eine große Website handelt, wundert mich das Ganze auch ziemlich - Ich habe sie bereits mal kontaktiert und angefragt, wie denn das geht, jedoch ohne Reaktion leider. Nun frage ich mich natürlich, wie das so sein kann - Da sind Fotos von dermaßen vielen Sportlern aus den verschiedensten Nationen, die sind niemals von ihnen selbst geschossen, geschweige denn, dass sie überall das Einverständnis haben, wenn nicht mal eine Quelle ("Unbekannt") angegeben werden kann. Löschen müssten sie dann - wie gesagt - etwa 90% des Bilderbestands, also kann das doch auch nicht so wirklich das Wahre sein, oder? Irgendwie irritiert mich das ganze doch schon sehr ...

  4. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Urheberrecht bei Bildern - Gemischte Fragen
    1.1.) Da davon auszugehen ist, dass diese Website diese Fotos nicht selbst gemacht hat und auch keinen Urheber angibt, ist die Nutzung doch quasi - wohl das falsche Wort jetzt - "illegal", oder?
    Nicht zwingend, es könnte ja die Genehmigung vorliegen. Auch müsste man vielleicht sehen, welchem Recht die Seite untersteht (Urhberrecht in Deutschland ist etwas anders als in anderen Rechtssystemen)
    1.2.) Sollte sich nun ein Urheber melden, von welchem ein Foto dort verwendet wird und er damit nicht einverstanden ist, welche Maßnahmen könnte dieser ergreifen? Ist in jedem Fall durchaus auch mit Geldstrafen zu rechnen, oder muss dem Websitebetreiber die Chance eingeräumt werden das Foto nach einer Vorwarnung zu entfernen?
    [url]http://forum.e-recht24.de/4717-geklaute-bilder-ebay.html[/url]
    1.3.) Macht es einen Unterschied, ob diese Nutzung kommerziell oder redaktionell erfolgte?
    Nein. Etwas anderes könnte eine journalistische Verwendung sein, nur als Journalist muss man zugelassen sein/einem Verband angehören.
    Frage 2) Was genau steckt hinter dem Begriff "Redaktionell"?
    Rechtlich gar nichts.
    2.1.) Ist damit gemeint, dass keinerlei kommerzielle Hinsicht auf der gesamten Website verfolgt werden darf, oder aber muss das Foto (was ja zumindest im Sportbereich immer einen bestimmten Kontext besitzt) auch exakt zu dem jeweiligen Ereignis stehen?
    Weder noch.
    2.2.) Die Hauptfrage besteht nämlich darin, ob man Fotos auch in einem anderen Kontext, quasi "exemplarisch", verwenden kann. Beispielsweise gewinnt Herr XY das Rennen von YX - Dürfte man nun auch ein Foto einer Szene aus der gleichen Sportart verwenden, die zwar mit dem Ereignis dort nichts zu tun hatte, aber die Sportart an sich darstellt? Oder würde dies gegen den redaktionellen Aspekt verstoßen.
    Die Frage hab ich jetzt gar nicht verstanden. Wenn man Urheber eines Bildes ist oder die Genehmigung des Urhebers hat, kann man mit einem Bild machen was man will (oder wozu man die Erlaubnis hat). Egal in welchem Kontext.
    2.3.) Ähnliche Frage wie zuvor: Verwendet man in einem nicht-kommerziellen Online-Spiel, z.B. einem "Basketball-Manager", Fotos, die nur redaktionell verwendet werden dürfen - Ist dies noch redaktionell, da kein "geldlicher Hintergedanke" besteht, oder aber verstößt die Tatsache, dass es nur ein Spiel ist und nichts mit der tatsächlichen Sportart an sich zu tun hat, gegen den redaktionellen Aspekt?
    Gleiche Antwort wie zuvor

  5. Seilschaft BlackPanders
    Seilschaft BlackPanders ist offline
    Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Urheberrecht bei Bildern - Gemischte Fragen
    Mehre mals mußten wir uns auch schon fragen und einfach hinnehmen was die Ergebnissen an betrift.

    Es ist mal so wie es aaky es besagt.
    Nur man muß damit Leben ... und Leben können wie auch immer.

    große Sportler anzufragen,ob es genehmigt sein dies oder das.
    Sie können sich wund-schreiben dazu,auch eine Erfahrung nur im anderem Bereich.

    Aber zu mal ,daß wenn dies dann gelöscht wurde ein Lob aussprechen sollte/n,auch wenn es dem entsprechend nicht in ihrem sinne enspricht.

    Auch ein Erfolg

    Wir kämpfen weiter, egal wie es ausfällt. ein stück von dem ein stück von da

    was dem Urheberrecht anbelangt,soweit sie nicht der Urheber sind geht manchem es den Bach hinunter,hauptsache man wird berühmt,egal wie diese es haben wollen.

  6. Neuer Benutzer
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    Standard AW: Urheberrecht bei Bildern - Gemischte Fragen
    Dankeschön für die Antworten!

    1. Wenn ich das richtig verstanden habe, ist zu unterscheiden, ob die Bildeigentümer eine Privatperson oder eine "Berufsperson" ist in dem Sinne, dass die Person von den Fotos lebt? Zumindest wenn es dann um eine "Bestrafung" geht, die auch den Geldfaktor miteinbezieht ... wobei ich mich frage, wie man denn so einen Schaden "kalkulieren" kann, wenn ein Websitebetreiber kein Geld damit einnimmt und das Bild "einfach so" benutzt ...?

    2. Ein Bild in einer Bildersuche (Google etc.), wird ja quasi mit Bild + Quellenverweis (URL) angezeigt. Probleme kriegen die ja keine, zumindest ist davon auszugehen, denn sonst dürften die ja eine Strafe nach der anderen erhalten. Wenn man nun auf einer nicht-kommerziellen Website von irgendwelchen Seiten Bilder nimmt und die mit einem Quellenverweis der Haupt-URL auf der gefundenen Seite vermerkt, müsste das doch auch legitim und in Ordnung sein - Doch so ist es ja nicht, oder? Immer diese Urhebergeschichte, die vollkommen undurchsichtig ist, da man ja niemals weiß "wem" ein Foto gehört ... es kann ja bereits auf 500 Websites dargestellt sein ohne Vermerk und wenn man das auf Seite XY findet, heißt es ja nicht, dass diese auch der richtige Quellenverweis ist. Wenn man aber von "kleinen Websites" absieht und nur von "Großen" die Fotos nimmt, wo man Bescheid weiß, dass die Fotos wohl für sie gemacht sind, wäre die Quellenangabe ja schon besser ... ist dann dennoch mit Strafen zu rechnen oder ist das die "feine Art und Weise" mit dem Vermerk, dass man das doch nutzen darf? Von mir aus kann man auch auf das Foto selbst dick und fett die URL abdrucken ...

  7. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Urheberrecht bei Bildern - Gemischte Fragen
    1. Wenn ich das richtig verstanden habe, ist zu unterscheiden, ob die Bildeigentümer eine Privatperson oder eine "Berufsperson" ist in dem Sinne, dass die Person von den Fotos lebt?
    Das ist richtig, und eine Gesellschaft lebt nun mal davon, dass jemand mit etwas Geld verdient. Aus dieser Sicht ist das auch durchaus verständlich.
    Zumindest wenn es dann um eine "Bestrafung" geht
    Das ist ein Missverständnis. Strafe ist nicht gleich Schadensersatz.

    Eine Strafe ist eine gesellschaftliche (staatliche) Maßnahme, die jemanden für sein gesellschaftswidriges Verhalten bekommen soll.

    Schadensersatz ist dagegen ein privater Ausgleich, für einen Schaden, der jemandem angetan wird.

    Dieser feine, aber leider im Sprachgebrauch völlig abhanden gekommene Unterschied, würde die Frage genauer beleuchten:

    Der Strafe ist egal, ob der Urheber irgendwelche Nachteile hat. Die Strafe ist für den Tatbestand der Urheberrechtsverletzung.

    Beim Schadensersatz ist das aber absolut nicht egal. Denn eine Privatperson erleidet aus meiner Sicht keinen Schaden, jemand, der mit den Bildern Geld verdient und ein Bild für einige Hundert E hätte verkaufen können, wenn es der Käufer exklusiv erhalten hätte (das nur als Beispiel eines möglichen Schadens), kann schon großen Schaden haben. Und der muss natürlich ausgeglichen werden. Hat mit der Höhe und ob eine Strafe verhängt wurde direkt nichts zu tun.
    2. Ein Bild in einer Bildersuche (Google etc.), wird ja quasi mit Bild + Quellenverweis (URL) angezeigt. Probleme kriegen die ja keine, zumindest ist davon auszugehen, denn sonst dürften die ja eine Strafe nach der anderen erhalten.
    Suchmaschinen verstoßen in der Regel nicht gegen Urheberrecht, da sie das Bild weder verwenden, noch veröffentlichen. Verwenden würde eine eigene Verwendung bedeuten, das macht eine Suchmaschine nicht, sie gibt lediglich die Quelle des Bildes an. Es wird - wie dir sicher auch schon aufgefallen ist (bei vernünftigen Suchmaschinen) - niemals als Original angezeigt. Und veröffentlicht hat es der Urheber selbst, die Suchmaschine stellt lediglich eine zugelassneen Link dar.

    Etwas anderes ist es, wenn jemand ein ein Bild verwendet, als wäre es seins und als sein Inhalt aufnimmt.
    Wenn man nun auf einer nicht-kommerziellen Website
    Ob kommerziell oder nicht ist völlig egal - siehe oben: Verletzung gegen Urheberrecht ist eine Straftat. Und da ist die Art der Verwendung völlig egal.
    von irgendwelchen Seiten Bilder nimmt und die mit einem Quellenverweis der Haupt-URL auf der gefundenen Seite vermerkt, müsste das doch auch legitim und in Ordnung sein - Doch so ist es ja nicht, oder?
    Nein, so ist es nicht.
    Immer diese Urhebergeschichte, die vollkommen undurchsichtig ist,
    Urheberrecht ist ganz einfach: Jedes Werk hat einen Urheber, und der darf bestimmen, was mit seinem Werk passiert. Und er kann allein die Genehmigung dafür erteilen, was mit seinem Werk passiert. Das ist das Urheberrecht auf zwei Sätze reduziert.

    Alle anderen "man könnte doch" oder "vielleicht kann man" oder "aber wenn man" sind "Hirngespinste" von Leuten, die immer versuchen einen Weg um das Urheberrecht herum zu finden.
    ... ist dann dennoch mit Strafen zu rechnen oder ist das die "feine Art und Weise" mit dem Vermerk, dass man das doch nutzen darf?
    Es ist immer dann damit zu rechnen, wenn man gegen Urheberrecht verstößt. Aber wie bereits erwähnt: Oftmals wird man gar nicht bestraft (anders formuliert: viele Strafverfahren werden eingestellt, weil die Gesellschaft an solchem Kleinkram kein Interesse hat - es gibt Wichtigeres) - aber man muss meistens einen erheblichen Schadensersatz
    zahlen.
    Meine Beiträge sind immer (auch wenn es nicht ausdrücklich dabei steht) meine persönliche Meinung und müssen (und werden) nicht immer mit der aktuellen Rechtssprechung oder der Lehrmeinung im Jurastudium / anderen rechtswissenschaftlichen Studiengängen übereinstimmen. Sie sind lediglich meine Auslegung von mir bekannten Gesetzen und Urteilen.

  8. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Urheberrecht bei Bildern - Gemischte Fragen
    Zitat Zitat von GregorF Beitrag anzeigen
    Frage 1)Es gibt eine Website, auf der unzählige Fotos von Personen (speziell aus dem Bereich Sport) dargestellt sind, die im "Portraitformat" (so nenn ich es Mal, dort ist halt der Oberkörper mit Kopf) vorliegen. Zwar gibt es bei einigen dieser Fotos Quellenangaben, aber bei - ich schätze mal 90% - ist keine Quelle angegeben, sondern einfach "Unbekannt" vermerkt.
    Das muß der Website-Betreiber mit den jeweiligen Urhebern der Fotos klären.

    1.1.) Da davon auszugehen ist, dass diese Website diese Fotos nicht selbst gemacht hat und auch keinen Urheber angibt, ist die Nutzung doch quasi - wohl das falsche Wort jetzt - "illegal", oder?
    Nein.

    Wieso sollte das illegal sein?

    "Illegal" (also: rechtlich unzulässig) ist es dann, wenn der Website-Betreiber nicht die erforderlichen Nutzungsrechte an den Fotos hat. Fehlende Urheberbezeichnungen können dafür ein Indiz sein, sind aber keineswegs ein "Beweis".

    1.2.) Sollte sich nun ein Urheber melden, von welchem ein Foto dort verwendet wird und er damit nicht einverstanden ist, welche Maßnahmen könnte dieser ergreifen?
    Die üblichen...

    - Forderung auf Honorar gemäß "Schadensersatzanalogie"
    - Forderung auf Unterlassung (Löschung, Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungsverpflichtung)
    - ggf. Schadensersatz für weiteren, bezifferbaren materiellen Schaden
    - Ersatz eventuell erforderlicher Anwalts- und Gerichtskosten usw.

    Ist in jedem Fall durchaus auch mit Geldstrafen zu rechnen,
    Theoretisch ist eine unzulässige Veröffentlichung eines Fotos eine strafbare Urheberrechtsverletzung, die mit Freiheitsstrafe bis zu 3 Jahren oder Geldstrafe geahndet werden kann. (vgl. §106 UrhG) Bei gewerbsmäßigem Handeln sogar bis zu 5 Jahren... (§108a UrhG)

    Praktisch werden Strafverfahren wg. der unzulässigen Veröffentlichung von Fotos von den StAs regelmäßig wieder eingestellt, mit dem Hinweis, daß der geschädigte Urheber seine Ansprüche und Interessen auf zivilrechtlichem Weg viel wirkungsvoller durchsetzen kann.

    oder muss dem Websitebetreiber die Chance eingeräumt werden das Foto nach einer Vorwarnung zu entfernen?
    Die Urheberrechtsverletzung beginnt in der Sekunde, wo sie beginnt.

    Der Websitebetreiber ist verpflichtet, das Foto zu entfernen. (Logisch - denn er darf es ja gar nicht verwenden...)

    Für die Dauer der bereits geschehenen Urheberrechtsverletzung steht dem Urheber/Rechteinhaber ein Honorar entsprechend "Schadensersatzanalogie" zu - das wird immer fällig, auch wenn der Websitebetreiber das Foto sofort nach Erhalt der Aufforderung entfernt.

    1.3.) Macht es einen Unterschied, ob diese Nutzung kommerziell oder redaktionell erfolgte?
    Grundsätzlich: nein.

    Das UrhG unterscheidet ja nur im Strafmaß zwischen gewerblicher und nicht gewerblicher unzulässiger Verwertung geschützter Werke.

    Allerdings: die Schadensersatzansprüche (Honorar) richten sich auch nach dem Umfang der unzulässigen Verwertung - und da wird eine kommerzielle Verwertung im großen Umfang naturgemäß deutlich teurer als eine private Nutzung im geringen Umfang.

    Frage 2) Was genau steckt hinter dem Begriff "Redaktionell"?
    Urheberrechtlich: nichts.

    Im Medien-Sprachgebrauch ist "redaktionell" alles das, was nicht zum Bereich der bezahlten Anzeigen gehört.

    2.1.) Ist damit gemeint, dass keinerlei kommerzielle Hinsicht auf der gesamten Website verfolgt werden darf
    Redaktionell und kommerziell widerspricht sich nicht, und ist kein Gegensatz.

    Zeitungen und Zeitschriften sind zu 100 Prozent "kommerziell", weil Wirtschaftsunternehmen.

    2.2.) Die Hauptfrage besteht nämlich darin, ob man Fotos auch in einem anderen Kontext, quasi "exemplarisch", verwenden kann.
    Ein Foto darf grundsätzlich nur mit Erlaubnis des Rechteinhabers veröffentlicht werden, egal zu welchem Zweck.

    2.3.) Ähnliche Frage wie zuvor: Verwendet man in einem nicht-kommerziellen Online-Spiel, z.B. einem "Basketball-Manager", Fotos, die nur redaktionell verwendet werden dürfen - Ist dies noch redaktionell, da kein "geldlicher Hintergedanke" besteht, oder aber verstößt die Tatsache, dass es nur ein Spiel ist und nichts mit der tatsächlichen Sportart an sich zu tun hat, gegen den redaktionellen Aspekt?
    Wer hat denn die "redaktionelle Verwendung" überhaupt als Kriterium für die Verwendung des Fotos festgelegt??

    Die Frage ist im Moment für mich nicht inhaltlich wirklich verständlich...

    Unabhängig davon:

    wenn ein Fotograf z.B. einem Verlag für ein Foto ein Nutzungsrecht für "redaktionelle Zwecke" einräumt, dann meint das: Verwendung in der Berichterstattung. Egal wie die im einzelnen aussieht.

    Nicht zulässig wäre dann die Verwendung in einer Werbeanzeige des Verlags.

  9. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Urheberrecht bei Bildern - Gemischte Fragen
    Zitat Zitat von GregorF Beitrag anzeigen
    Hallo,

    ja wie gesagt, ich hab den Begriff "illegal" hier mal gebraucht im Sinne von das es nicht ihnen gehört und sie wohl dieses daher eigentlich auch nicht nutzen dürften. Da es sich um eine große Website handelt, wundert mich das Ganze auch ziemlich - Ich habe sie bereits mal kontaktiert und angefragt, wie denn das geht, jedoch ohne Reaktion leider.
    Warum sollte der Website-Betreiber auch einem Dritten Auskunft darüber geben?

    Bist Du der Urheber der Fotos oder einiger Fotos?

    Dann musst Du konkrete Ansprüche stellen.

    Bist Du nicht der Urheber der Fotos oder einiger Fotos?

    Dann - brutal gesagt - geht es Dich nichts an.

    Nun frage ich mich natürlich, wie das so sein kann - Da sind Fotos von dermaßen vielen Sportlern aus den verschiedensten Nationen, die sind niemals von ihnen selbst geschossen, geschweige denn, dass sie überall das Einverständnis haben, wenn nicht mal eine Quelle ("Unbekannt") angegeben werden kann. Löschen müssten sie dann - wie gesagt - etwa 90% des Bilderbestands, also kann das doch auch nicht so wirklich das Wahre sein, oder? Irgendwie irritiert mich das ganze doch schon sehr ...
    Selbst wenn der Website-Betreiber keine Nutzungsrechte an den Fotos haben sollte...

    Ansprüche erheben können nur die Urheber bzw. deren Vertreter.

    Wenn Du der Ansicht bist, hier würden Urheberrechte verletzt, dann hast Du nur die Möglichkeit, die Urheber/Rechteinhaber darauf aufmerksam zu machen. Sollte das zutreffen, werden die sich sicher freuen, daß man sie informiert.
    Was ich schreibe, ist nicht als "Rechtsberatung im Einzelfall" zu verstehen.

  10. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Urheberrecht bei Bildern - Gemischte Fragen
    Zitat Zitat von aaky Beitrag anzeigen
    Etwas anderes könnte eine journalistische Verwendung sein, nur als Journalist muss man zugelassen sein/einem Verband angehören.
    Wo wird man denn bitte in Deutschland als Journalist "zugelassen"???

    Um Himmels Willen...

    Journalist ist ein freier Beruf - jeder darf ihn ausüben, jeder darf sich so nennen.
    Was ich schreibe, ist nicht als "Rechtsberatung im Einzelfall" zu verstehen.

  11. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Urheberrecht bei Bildern - Gemischte Fragen
    Praktisch werden Strafverfahren wg. der unzulässigen Veröffentlichung von Fotos von den StAs regelmäßig wieder eingestellt, mit dem Hinweis, daß der geschädigte Urheber seine Ansprüche und Interessen auf zivilrechtlichem Weg viel wirkungsvoller durchsetzen kann.
    Ist aber auch nicht ganz richtig so, denn strafrechtlich kann der Urheber ja wohl gar nichts durchsetzen, selbst die Forderung nach Unterlassung ist zivilrechtlich, vom Schadensersatz mal ganz abgesehen.
    Wo wird man denn bitte in Deutschland als Journalist "zugelassen"???

    Um Himmels Willen...
    Ein einfaches "das stimmt nicht" hätte es auch getan. Dafür sind schließlich Foren da, dass man auch mal was richtig stellt ...
    Und ist es nicht so, dass man auch wenn man einen freien Beruf ausübt diesen anmelden muss?
    Meine Beiträge sind immer (auch wenn es nicht ausdrücklich dabei steht) meine persönliche Meinung und müssen (und werden) nicht immer mit der aktuellen Rechtssprechung oder der Lehrmeinung im Jurastudium / anderen rechtswissenschaftlichen Studiengängen übereinstimmen. Sie sind lediglich meine Auslegung von mir bekannten Gesetzen und Urteilen.

  12. Super-Moderator
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    Standard AW: Urheberrecht bei Bildern - Gemischte Fragen
    Naja, ausüben kann ihn im Prinzip jeder. Als Blogger wird man ja schon fast als Journalist gesehen, zumindest die Inhalte sollen als solche behandelt werden, Stichwort Impressumspflicht.
    Was aaky wohl eher meint, ist der Erhalt eines Presseausweises. Den erhält man nicht einfach mal so, sondern nur von einer Handvoll Verbänden. Da muss man auch gewisse Dinge nachweisen.
    [URL="http://forum.e-recht24.de/search.php"]hier klicken für die Forensuche[/URL]

    Dies ist keine Rechtsberatung, sondern nur eine persönliche Meinung

  13. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Urheberrecht bei Bildern - Gemischte Fragen
    Zitat Zitat von aaky Beitrag anzeigen
    Ist aber auch nicht ganz richtig so, denn strafrechtlich kann der Urheber ja wohl gar nichts durchsetzen, selbst die Forderung nach Unterlassung ist zivilrechtlich, vom Schadensersatz mal ganz abgesehen.
    Es hat auch keiner gesagt, daß der Urheber etwas strafrechtlich durchsetzen könne...

    Ich wies darauf hin, daß die StAs Strafverfahren wegen nicht gewerblich betriebener Urheberrrechtsverletzungen fast immer gleich wieder einstellen, wegen fehlenden öffentlichen Interesses. Was damit begründet wird, daß der Urheber seine berechtigten Interessen auf dem Wege des Zivilrechts ohne besser durchsetzen kann.

    Denn üblicherweise möchte der Urheber, daß

    a) die Urheberrechtsverletzung beendet wird, wenn sie noch andauert
    und
    b) er das ihm zustehende Honorar erhält.

    Davon hat der Urheber konkret etwas. Wenn ein Gericht irgendwann 500 Euro Geldstrafe verhängt, hilft das dem Urheber nur insoweit, als daß es sein Rachebedürfnis befriedigt.

    Es beendet aber noch nicht mal zwingend die Urheberrechtsverletzung. Denn die wird auf zivilrechtlichem Weg beendet.

    Wo wird man denn bitte in Deutschland als Journalist "zugelassen"???

    Um Himmels Willen...
    Ein einfaches "das stimmt nicht" hätte es auch getan. Dafür sind schließlich Foren da, dass man auch mal was richtig stellt ...
    Nimm's mir nicht übel, aber als Journalist bin ich einfach entsetzt, wenn so wenig Wissen über die Grundlagen der Presse- und Meinungsfreiheit vorhanden ist...

    Die Reichsschriftumskammer gibt es seit 1945 nicht mehr...

    Und ist es nicht so, dass man auch wenn man einen freien Beruf ausübt diesen anmelden muss?
    Beim Finanzamt, ja. Wenn man es zum Zweck des Gelderwerbs betreibt.

    Und es gibt natürlich auch "erlaubnispflichtige" freie Berufe. Arzt z.B., oder Rechtsanwalt.

    Aber als Journalist muß und kann man sich nirgendwo anmelden. Wo sollte das auch sein? Wer sollte denn eine Genehmigung erteilen, daß jemand journalistisch tätig sein darf?
    Was ich schreibe, ist nicht als "Rechtsberatung im Einzelfall" zu verstehen.

  14. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Urheberrecht bei Bildern - Gemischte Fragen
    Es hat auch keiner gesagt, daß der Urheber etwas strafrechtlich durchsetzen könne...
    Doch, du. Ich zitiere:
    "mit dem Hinweis, daß der geschädigte Urheber seine Ansprüche und Interessen auf zivilrechtlichem Weg viel wirkungsvoller durchsetzen kann"Etwas "viel wirkungsvoller" durchzusetzen bedeutet, dass es auch einen (weniger) wirkungsvollen Weg gibt. Und den gibt es übers Strafrecht nunmal aber überhaupt nicht. Der Hinweis wäre - so er denn da stehen würde - einfach nur falsch.
    Davon hat der Urheber konkret etwas. Wenn ein Gericht irgendwann 500 Euro Geldstrafe verhängt, hilft das dem Urheber nur insoweit, als daß es sein Rachebedürfnis befriedigt.
    Auch das stimmt nicht ganz Neben dem befriedigten Rachebedürfniss ist in einem zivilrechtlichen Verfahren ein bereits zu diesem Sachverhalt durchgeführtes Strafverfahren durchaus interessant, und hilft nicht unwesentlich, Ansprüche zu begründen. Auch wenn ich eigentlich immer ganz gern die strikte Trennung von Strafrecht und Zivilrecht betone, diesen wichtigen Zusammenhang darf man nicht vergessen.
    Aber wegen einer "witrkungsvolleren" Durchsetzung des Rechts über das Zivilrecht wird kein Strafverfahren eingestellt.
    Nimm's mir nicht übel, aber als Journalist bin ich einfach entsetzt, wenn so wenig Wissen über die Grundlagen der Presse- und Meinungsfreiheit vorhanden ist...
    Und ich bin immer wieder erschüttert, wenn ich sehe, wofür die alles herhalten muss.
    Die Reichsschriftumskammer gibt es seit 1945 nicht mehr...
    Jede persönliche Äußerung hierzu wäre wahrscheinlich falsch ...
    Beim Finanzamt, ja. Wenn man es zum Zweck des Gelderwerbs betreibt.
    Und was ist mit dem für die Gewerbeanmeldung zuständigem Amt (das übrigens ganz allein die Anmeldung beim Finanzamt vornimmt)? Also das Finanzamt wäre nicht alles (so man es denn überhaupt braucht).
    Okay, da hab ich falsch formiuliert (und eigentlich meinte ich tatsächlich das, was Styx geschrieben hat) - aber das haben wir ja jetzt klargestellt.
    Meine Beiträge sind immer (auch wenn es nicht ausdrücklich dabei steht) meine persönliche Meinung und müssen (und werden) nicht immer mit der aktuellen Rechtssprechung oder der Lehrmeinung im Jurastudium / anderen rechtswissenschaftlichen Studiengängen übereinstimmen. Sie sind lediglich meine Auslegung von mir bekannten Gesetzen und Urteilen.

  15. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Urheberrecht bei Bildern - Gemischte Fragen
    Zitat Zitat von aaky Beitrag anzeigen
    Doch, du. Ich zitiere:
    "mit dem Hinweis, daß der geschädigte Urheber seine Ansprüche und Interessen auf zivilrechtlichem Weg viel wirkungsvoller durchsetzen kann"Etwas "viel wirkungsvoller" durchzusetzen bedeutet, dass es auch einen (weniger) wirkungsvollen Weg gibt. Und den gibt es übers Strafrecht nunmal aber überhaupt nicht.
    Selbstverständlich gibt es den auch über das Strafrecht...
    Wenn denn ein Staatsanwalt ein öffentliches Interesse für gegeben sieht und die Sache vor Gericht bringt, wird der Urheberrechtsverletzer verurteilt werden. Vermutlich zu einer Geldbuße.

    Das setzt mein Interesse als Urheber auf Bestrafung des Schädigers durch.

    Der Hinweis wäre - so er denn da stehen würde - einfach nur falsch.Auch das stimmt nicht ganz Neben dem befriedigten Rachebedürfniss ist in einem zivilrechtlichen Verfahren ein bereits zu diesem Sachverhalt durchgeführtes Strafverfahren durchaus interessant, und hilft nicht unwesentlich, Ansprüche zu begründen.
    In der Praxis sieht das nur eben anders aus.

    Ich kann ganz unabhängig von der strafrechtlichen Seite - wo ich als Geschädigter nur Zeuge bin - meine materiellen und teilweise auch ideellen Interessen bei Urheberrechtsverletzungen zivilrechtlich verfolgen. (Ideelle unter Umständen durch Schmerzensgeld, wenn nämlich die Verwendung meines Werkes in einer besonders "anstößigen" Form erfolgt. Ist aber ein "Nebengleis".)

    De facto eben stellen StAs solche Verfahren umgehend wieder ein - da muß schon einer im ganz großen Stil Filesharing betreiben oder richtig kommerziell Urheberrechtsverletzungen begehen.

    Das sind praktische Erfahrungen aus der Verfolgung diverser Urheberrechtsverletzungen, außergerichtlich und gerichtlich; auf das Gebiet spezialisierte Anwälte werden Dir gern bestätigen, daß die StAs in Deutschland so verfahren.

    Eine Strafanzeige kann aber selbstverständlich immens wichtig werden zur Verfolgung zivilrechtlicher Ansprüche, wenn ich die StA zum Ermitteln des Schädigers brauche, weil ein Provider die User-Daten an mich natürlich nicht einfach so herausgibt.

    Aber auch in diesen Fällen läuft es regelmäßig nach dem Schema:

    1. Strafanzeige
    2. Akteneinsicht
    3. Einstellung des Strafverfahrens wg. Geringfügigkeit/fehlenden öff. Interesses
    4. Zivilrechtliche Schritte

    Aber wegen einer "witrkungsvolleren" Durchsetzung des Rechts über das Zivilrecht wird kein Strafverfahren eingestellt.
    Haben mir (bzw. meinem Anwalt) schon mehrere StAs wörtlich so mitgeteilt.

    Und was ist mit dem für die Gewerbeanmeldung zuständigem Amt (das übrigens ganz allein die Anmeldung beim Finanzamt vornimmt)?
    Freiberufliche Journalisten sind keine Gewerbetreibenden, sondern Freiberufler.

    Und die können keine Gewerbeanmeldung für ihre freiberufliche Tätigkeit vornehmen. Sie melden sich daher direkt beim zuständigen Finanzamt zur Einkommens- und ggf. Umsatzsteuerveranlagung an.

    Also das Finanzamt wäre nicht alles (so man es denn überhaupt braucht).
    Okay, da hab ich falsch formiuliert (und eigentlich meinte ich tatsächlich das, was Styx geschrieben hat) - aber das haben wir ja jetzt klargestellt.
    "Zulassung" ist etwas völlig anderes, denn eine "Zulassung" könnte ja auch verweigert werden; die einzige Institution aber, die in Deutschland jemandem die journalistische Tätigkeit untersagen kann, ist das Bundesverfassungsgericht. (Aberkennung von Grundrechten)

    Alle anderen Anmeldungen, die für einen freiberuflichen Journalisten noch so ins Haus stehen (Künstlersozialkasse, Berufsgenossenschaft) sind ebenfalls eine Folge der freiberuflichen journalistischen Tätigkeit, nicht eine Voraussetzung dafür.

    Übrigens: auch eine Gewerbeanmeldung ist, wie es der Name schon sagt, keine "Zulassung".

    Für ein Gewerbe braucht man in Deutschland grundsätzlich nämlich keine "Zulassung". Man meldet es einfach an. *)

    Ausnahme: ganz bestimmte erlaubnispflichtige Gewerbe. (Herstellung von und Handel mit Waffen oder Arzneimitteln, Edelmetall-Handel, Hotel/Gaststätten, Arbeitnehmerüberlassung, Finanzdienstleistungen und einige andere mehr)

    _______________________

    *) Ist wie mit Demonstrationen. Dafür braucht man auch keine Erlaubnis, die meldet man einfach bei der Ordnungsbehörde an, und die darf dann sehen, wie sie damit klar kommt...
    Geändert von TomRohwer (24.06.2008 um 12:58 Uhr)
    Was ich schreibe, ist nicht als "Rechtsberatung im Einzelfall" zu verstehen.

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