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Urkundenfälschung

  1. Neuer Benutzer
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    Standard Urkundenfälschung
    Hallo,
    Über folgenden fiktiven Fall würde ich gerne diskutieren.
    Mal angenommen: Bei einem Bewerbungsgespräch wurde ein Arbeitszeugnis dahingehend manipuliert, dass von einer Kopie desselben der Tätigkeitszeitraum verlängert wurde. Der Fälscher wollte damit ein anderes Arbeitszeugnis kaschieren, da es eine schlechte Beurteilung beinhaltete. Beim Vorstellungsgespräch fiel diese Manipulation auf, der Fälscher gab die Straftat zu und musste mit der Androhung einer Meldung der Straftat das Bewerbungsgespräch beenden. Kurze Zeit darauf kam ein polizeiliches Schreiben mit der Bitte einer Beschuldigtenvernehmung. Der Fälscher hat sich einen Anwalt für Strafrecht genommen, keine Aussagen gemacht und die Akteneinsicht durch seinen Anwalt beantragen lassen. Hier stand der Hergang wie oben beschrieben dokumentiert.
    Wie geht es nunmit dem Fälscher weiter? Gibt es eine Strategie auf juristischer Ebene, das Strafmass für den Fälscher zu mildern? Die Tat wurde am Tag des Vorstellungsgespräches eingestanden, jetzt will der Fälscher die noch verbliebenen Wogen glätten. Ein weiteres Treffen mit seinem Anwalt steht bevor und er sucht nach strafmildernden Argumentationen, über die er mit seinem Anwalt diskutieren kann.
    Gruss,
    Iustiz2008

  2. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Urkundenfälschung
    Wie geht es nunmit dem Fälscher weiter? Gibt es eine Strategie auf juristischer Ebene, das Strafmass für den Fälscher zu mildern? Die Tat wurde am Tag des Vorstellungsgespräches eingestanden, jetzt will der Fälscher die noch verbliebenen Wogen glätten. Ein weiteres Treffen mit seinem Anwalt steht bevor und er sucht nach strafmildernden Argumentationen, über die er mit seinem Anwalt diskutieren kann.
    Da die Sache klar ist, braucht man darüber eigentlich nicht zu diskutieren. Meine ganz persönliche Meinung: Geschieht demjenigen ganz recht
    Und normalerweise sollte es so sein, dass die Anwälte versuchen, das Beste für ihren Mandanten herauszuholen - keine Ahnung was da jetzt aus einem Forum wie diesem kommen sollte? Ich will niemanden daran hindern, irgendwelche Tipps zu geben, aber ich bezweifle stark, dass die besser wären als das, was ein Anwalt zu diesem Thema zu sagen hat.

  3. Benutzer
    Registriert seit
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    Standard AW: Urkundenfälschung
    Ich denke, wenn derjenige sich einen Anwalt genommen hat, dann sollte er diesem die Beurteilung der Erfolgsaussichten vorzunehmen, schließlich hatte der ja Einsicht in die Strafakte. Allerdings sollte er seinem Anwalt gegenüber aufrecht sein und ihm alles sagen, denn der Anwalt kann ihn nur so gut verteidigen, wie der Mandant ihn mit Informationen versorgt. Insbesondere wird ihn der Anwalt nicht nur über seine Rechte informieren, sondern auch eine Empfehlung geben können, ob man hier besser versucht, den Schaden zu begrenzen über eine Einlassung zur Sache. Vielleicht landet das Ganze dann auch gar nicht erst vor Gericht, sondern es wird eine Einstellung gegen Geldauflage angeboten. Kommt das Ganze vor Gericht muss ein Geständnis z.B. strafmildernd berücksichtigt werden. Also sollte sich der Zeugnis"veränderer" mal lieber auf die Fähigkeiten seines Anwaltes verlassen.

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