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fage wegen einer website

  1. Neuer Benutzer
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    Standard fage wegen einer website
    ttp://www.***.de/
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    ich wollte nur mal fragen ob solch eine Seite eigentlich rechtlich gesehen ok ist meinesErachtens ist doch das veröffentlichen von Musikinhalten verboten zumal auf dieser Seite auch kein offizieller Kontakt angegeben ist oder sehe ich das falsch ?
    ich frage nur weil mir vor Jahren eine ähnliche Website gesperrt wurde und ich noch eine Geldstrafe wegen Urheberrechtsverletzung bekam und nun so etwas wobei ich noch mehrere solcher Seiten im web gefunden habe nun frage ich mich wurde ich damals zu Unrecht verurteilt oder habe ich etwas übersehen ?

  2. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: fage wegen einer website
    Solange kein Urheberrecht verletzt wird ist das rechtens. Man kann ja eigene Musik oder die, wo man die Zustimmung des Urhebers hat, bedenkenlkos veröffentlichen.
    Eine pauschales "Es darf keine Musik angeboten werden" wäre völlig unsinnig.
    Wenn Verstöße gegen das Urheberrecht bestehen wird auch der Inhaber dieser Seite sein Problem noch bekommen.
    ich frage nur weil mir vor Jahren eine ähnliche Website gesperrt wurde und ich noch eine Geldstrafe wegen Urheberrechtsverletzung bekam und nun so etwas wobei ich noch mehrere solcher Seiten im web gefunden habe nun frage ich mich wurde ich damals zu Unrecht verurteilt oder habe ich etwas übersehen ?
    Offensichtlich scheinst du ja gegen Recht verstoßen zu haben. Dann war das sicherlich auch gerechtfertigt. Wenn nicht, hättest du dich damals wehren müssen. Jetzt macht das keinen Sinn mehr Und wenn die anderen jetzt gegen das Recht verstoßen, werden sie ihre Strafe auch noch bekommen - früher oder später

  3. Neuer Benutzer
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    Standard AW: fage wegen einer website
    Zitat Zitat von aaky Beitrag anzeigen
    Solange kein Urheberrecht verletzt wird ist das rechtens. Man kann ja eigene Musik oder die, wo man die Zustimmung des Urhebers hat, bedenkenlkos veröffentlichen.
    Das stimmt auch nur bedingt. Eine bedenkenlose Veröffentlichung ist nur möglich, wenn weder Komponist noch Texter oder Verleger Mitglied in der Gema sind. Diese ist zuständig für die Lizensierung von Musik in Deutschland. Selbst der Komponist und/oder Texter von Musikstücken darf keine Zustimmung zur Verwendung seiner Musikstücke erteilen, wenn er Mitglied der Gema ist.
    Im Gegenteil muss er sogar für seine eigene Musikwerke Lizenzen erwerben, will er diese auf seiner eigenen Webseite präsentieren.

    Mitglied bei der Gema wird man als Musiker beinahe automatisch, sobald man seine Musik bei einem Tonstudio brennen und vervielfältigen lässt.

    Zitat Zitat von aaky Beitrag anzeigen
    Eine pauschales "Es darf keine Musik angeboten werden" wäre völlig unsinnig.
    Stimmt. Gemafreie Musik darf angeboten werden. Doch auch hier der Hinweis, dass in der Datenbank der Gema uU nicht sämtliche Musiker / Musikstücke gelistet sind, die einer Lizenzpflicht unterliegen. Zudem gilt für ausländische Musiker, dass diese möglicherweise in anderen Verwertungsgesellschaften erfasst sind, die wiederum vertragsmäßig mit der Gema verbunden sind, wodurch sich wieder eine Lizenzpflicht ergibt.

  4. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: fage wegen einer website
    Eine bedenkenlose Veröffentlichung ist nur möglich, wenn weder Komponist noch Texter oder Verleger nicht Mitglied in der Gema sind.
    Die Gema wird ja dann auch als Rechtevertreter des Urhebers tätig. Nimmt also dessen Rechte war.
    Selbst der Komponist und/oder Texter von Musikstücken darf keine Zustimmung zur Verwendung seiner Musikstücke erteilen, wenn er Mitglied der Gema ist.
    Okay, weder der eine noch der andere ist aus meiner Sicht der Urheber im Sinne des Gesetzes. Die haben beide nur ihren Beitrag zum Werk geleistet. Der Urheber bleibt aus meiner Sicht der "Interpret" - der seine Rechte durch die Gema (oder irgendeine andere Verwertungsgesellschaft) wahrnehmen lassen kann.
    Mitglied bei der Gema wird man als Musiker beinahe automatisch, sobald man seine Musik bei einem Tonstudio brennen und vervielfältigen lässt.
    Woher hast du diese Info? Soviel ich weiß, muss man als Musiker einen Vertrag eingehen - und wird nicht automatisch reingespresst. Das fände ich etwas sehr seltsam. Sicherlich kann es sein, dass man Verträge mit dem Studio oder was weiß ich (bin kein Musiker ) eingeht, wodurch man sich verpflichtet, die Gema als Verwertungsgesellschaft zu bestimmen, aber ganz automatisch kann das nicht passieren. Es sollte immer in der Macht des Urhebers stehen, darüber selbst zu entscheiden. Vielleicht kann er dann nicht das Studio nutzen, wenn er nicht mag, aber das ist ein ganz anderes Thema.
    Gemafreie Musik darf angeboten werden.
    So global stimmt das nicht. Es darf Musik angeboten werden, wo der Urheber selbst die Musik anbietet oder zugestimmt hat (von mir aus auch durch eine Verwertungsgesellschaft wie die Gema).
    Aber die Gema ist nicht die einzige und auch keine allmächtige Verwertungsgesellschaft. Auch wenn man an ihr bei aktueller Musik nicht vorbeikommt, aber wenn ich Musik machen wollen würde (ich werde die Welt aber damit verschonen ) dann steht mir persönlich auch keine Gema bei der Veröffentlichung meiner Werke im Weg

  5. Neuer Benutzer
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    Standard AW: fage wegen einer website
    dankeschön ihr habt mir alle sehr weiter geholfen folgerichtig war meine Website damals (aufgrund gemapflichtigen Titeln) rechtswidrig und somit war es gerechtfertigt meine Seite aus dem web zu nehmen und auch meine darauffolgend strafe .
    jetzt ist nur noch eine frage offen, wie schaut es mit dem veröffentlichen des herausgebers der Website aus, muss er irgendwo auf den ersten Blick zu erkennen sein mit kompletter Kontaktadresse, diesbezüglich bekam ich damals auch ein schreiben eines Anwaltes und auch weil kein haftungsausschluss zu erkennen war. was auch immer das heißen mag

  6. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: fage wegen einer website
    Das ein Haftungsausschluss erforderlich ist, wäre mir neu. Ist schließlich jedem sein eigenes Problem
    Aber die Impressumspflicht besteht, sobald man Dienste anbietet. Könnte also erforderlich sein. Wenn es fehlt kann man aber nur dagegen angehen,w enn man ein Interesse daran hat. Man ist zum Beispiel ein Konkurrent, dann erlangt der andere einen Wettbewerbsvorteil oder man ist Kunde und erkennnt die Identität nicht.
    Vorgehensweise wäre eine Abmahnung, von der man als Abmahnender aber normalerweise gar nichts hat.

  7. Neuer Benutzer
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    Standard AW: fage wegen einer website
    Zitat Zitat von aaky Beitrag anzeigen
    Die Gema wird ja dann auch als Rechtevertreter des Urhebers tätig. Nimmt also dessen Rechte war.Okay, weder der eine noch der andere ist aus meiner Sicht der Urheber im Sinne des Gesetzes. Die haben beide nur ihren Beitrag zum Werk geleistet. Der Urheber bleibt aus meiner Sicht der "Interpret" - der seine Rechte durch die Gema (oder irgendeine andere Verwertungsgesellschaft) wahrnehmen lassen kann.
    Urheber eines musikalischen Werkes sind Komponist und Texter.
    Zitat Zitat von aaky Beitrag anzeigen
    Die Gema wird ja dann auch als Rechtevertreter des Urhebers tätig. Nimmt also dessen Rechte war.Okay, weder der eine noch der andere ist aus meiner Sicht der Urheber im Sinne des Gesetzes. Die haben beide nur ihren Beitrag zum Werk geleistet. Der Urheber bleibt aus meiner Sicht der "Interpret" - der seine Rechte durch die Gema (oder irgendeine andere Verwertungsgesellschaft) wahrnehmen lassen kann.
    Urheber eines musikalischen Werkes sind Komponist und Texter. Die Gema sagt zur Frage, ob ausübende Musiker, also Interpreten, Mitglied der Gema werden können folgendes:
    Zitat Zitat von Gema
    "Wenn sie auch Komponisten sind, selbstverständlich ja. Die Leistungsschutzrechte der ausübenden Musiker allerdings werden nicht von der GEMA, sondern von der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten mbH (GVL), Podbielskiallee 64, 14195 Berlin, Internet: [url]www.***.de[/url], Email: ***@***.de, wahrgenommen, die auch die sogenannte "LC-Nummer" ("Label-Code- Nummer") für vervielfältigte Tonträger vergibt.
    Zitat Zitat von aaky Beitrag anzeigen
    Woher hast du diese Info? Soviel ich weiß, muss man als Musiker einen Vertrag eingehen - und wird nicht automatisch reingespresst. Das fände ich etwas sehr seltsam. Sicherlich kann es sein, dass man Verträge mit dem Studio oder was weiß ich (bin kein Musiker ) eingeht, wodurch man sich verpflichtet, die Gema als Verwertungsgesellschaft zu bestimmen, aber ganz automatisch kann das nicht passieren. Es sollte immer in der Macht des Urhebers stehen, darüber selbst zu entscheiden. Vielleicht kann er dann nicht das Studio nutzen, wenn er nicht mag, aber das ist ein ganz anderes Thema.
    Ist meinem Schwager so passiert. Hätte er die Mitgliedschaft in der Gema nicht gewollt, hätte das Tonstudio seine Musik nicht gebrannt und der Musikverleger sie nicht veröffentlicht. Klar, er hätte auch darauf verzichten können...

    Zitat Zitat von aaky Beitrag anzeigen
    So global stimmt das nicht. Es darf Musik angeboten werden, wo der Urheber selbst die Musik anbietet oder zugestimmt hat (von mir aus auch durch eine Verwertungsgesellschaft wie die Gema).
    Sicher darf die Musik angeboten werden. Ist der Urheber Mitglied der Gema, müssen für das Anbieten eben entsprechende Lizenzen erworben werden.

    Zitat Zitat von aaky Beitrag anzeigen
    Aber die Gema ist nicht die einzige und auch keine allmächtige Verwertungsgesellschaft. Auch wenn man an ihr bei aktueller Musik nicht vorbeikommt, aber wenn ich Musik machen wollen würde (ich werde die Welt aber damit verschonen ) dann steht mir persönlich auch keine Gema bei der Veröffentlichung meiner Werke im Weg
    Richtig ... es wird nur recht schwierig ohne Tonstudio und Verleger.

  8. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: fage wegen einer website
    Urheber eines musikalischen Werkes sind Komponist und Texter.
    Glaub ich dir mal, wie gesagt, kenn mich in der Branche nicht aus. Ich hätte immer auf den Musiker getippt
    Hätte er die Mitgliedschaft in der Gema nicht gewollt, hätte das Tonstudio seine Musik nicht gebrannt und der Musikverleger sie nicht veröffentlicht. Klar, er hätte auch darauf verzichten können...
    Es gibt ja das Internet Ist zwar etwas schwieriger und leider verdient man kein Geld damit - aber auch inzwischen bekannte Musiker haben es so geschafft, bekannt zu werden - und "verdienen" jetzt Geld für die Gema

  9. Seilschaft BlackPanders
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    Standard AW: fage wegen einer website
    so weit bekannt ist .. dürfen Musik nur 6sec. aufgezeigt werden
    Songtexte soweit diese der Urheber veröffendlicht ist dies korrekt


    wenn mir diese webside privat Postfach gibst werde es mir ansehen

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