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Privatsphäre bei Onlinespielen

  1. Neuer Benutzer
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    Standard Privatsphäre bei Onlinespielen
    Guten Tag,

    bei fast allen Onlinespielen wird mitgelogt. Nun gibt es Spiele mit einfachem Chatsystem, und solche, in denen der Chat in bereiche Aufgeteilt ist.
    Beispiel: Linage2, da gibt es Globalchat, Handel, Gruppe, Clan, Allianz und zusätzlich noch die Möglichkeit der Privatnachrichten. Des weiteren kann man sich auch mit Spielern im nahen Umfeld unterhalten.
    Nun ist es völlig klar, das, das Schreibverhalten im Globalchat und auch im Handelschat überwacht werden muss.
    Doch wo bleibt der Schutz der Privatsphäre, wenn selbst bei Privatnachrichten immer ein Admin/Mod mitlist??
    Auch sind die Gruppen und Clanbereiche nur für Mitglieder zugänglich, und der Nutzer kreis ist eingeschenkt, desweiteren sieht man natürlich auch wer online ist oder nicht.
    Irgendwo muss es doch eine grenze geben, in wie fern mitgelesen werden darf, und wo nur noch gelogt.


    Mfg Paagrio

  2. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Privatsphäre bei Onlinespielen
    Was für ein Schutz der Privatsphäre? Meinst du den, der im Grunbdgesetz festgelegt ist? Dann bist du rechtlich auf dem Holzweg, das Grundgesetz gilt im Verhältnis Staat zu Bürger und nicht Bürger zu Bürger.

    Somit gibt es den schon mal nicht, genausowenig wie die Meinungsfreiheit, das aber nur am Rande. Das Einzige was hier greifen dürfte ist der Datenschutz, aber auch nur dann, wenn Daten gesammelt, gespeichert und aufbereitet werden. Eine Überwachung persönlicher Bereiche (und eine solche ist der Betrieb einer Webseite oder eines Dienstes) ist jedem selbst überlassen - du kontrollierst ja auch, dass keiner in deine Wohnung rennt. Du vergißt sehr wahrscheinlich, dass man bei Nutzung eines Dienstes oder eine Webseite in den persönlichen Bereich eines anderen "eindringt".

    Wenn der Betreiber aber Daten gewinnt und aufbereitet (mitloggen) muss der Betroffene informiert sein. Einer Zustimmung bedarf es nicht, da der Benutzer, wenn er nicht einverstanden ist, die Webseite oder den Dienst nicht nutzen muss. Niemand zwingt ihn dazu.

    Auch haben Betreiber von Webseiten und Diensten bestimmte gesetzliche Verpflichtungen (Überwachung wegen Straftaten, Verletzungen Urheberrecht ...) und haften für Verstöße - somit sind sie sogar verpflichtet, über die Inhalte informiert zu sein, die in ihrem privaten Bereich (und das ist die Webseite oder der Dienst) erscheinen.

    Kurz: Wer mit der Kontrolle privat geführter Webseiten und Dienste nicht einverstanden ist muss diese nicht nutzen. Ansonsten hat der Betreiber alles zu unternhemen, um Rechtsverletzungen auszuschließen, da er dafür haftbar gemacht werden kann. Und dazu gehört die Kontrolle von Inhalten.

  3. Neuer Benutzer
    Registriert seit
    25.09.2007
    Beiträge
    2
    Standard AW: Privatsphäre bei Onlinespielen
    danke,
    mir ginge es vor allem auch um die getroffene aussage:

    Wenn der Betreiber aber Daten gewinnt und aufbereitet (mitloggen) muss der Betroffene informiert sein.
    denn an dieser Stelle war ich mir nicht sicher, ob eine Informationspflicht seitens des Betreibers vor liegt.

    LG Paagrio

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