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Alternative zum Haftungsausschluss

  1. Neuer Benutzer
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    Standard Alternative zum Haftungsausschluss
    Was könnte ich als alternative zu Haftungsausschluss auf meine Webseite setzen um mich 100% abzusichern.
    Ich habe gelesen das Haftungsausschlüsse sowieso unwirksam sind.
    Bei mir reicht nicht ein standart Haftungsausschluss da ich sonst bis zu meinem ableben an meine Webseite gebunden bin evt sogar noch darüber hinaus.
    Ich muss mich irgendwie gegen alles was möglich ist absichern da ich auch sachen über meine Webseite verkaufe. So muss ich mich zum beispiel gegen Scriptfehler absichern und solche Sachen.

    Gibt es da eine möglichkeit wie ich das tun kann?
    Bzw. gibt es Leute die soetwas professionell erstellen gegen Bezahlung wo ich dann auch genau weiß das ich abgesichert bin?

    Wenn ich aus den Haftungsausschluss Allgemeine Geschäftsbedingungen mache bin ich dann abgesichert?

  2. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Alternative zum Haftungsausschluss
    Was könnte ich als alternative zu Haftungsausschluss auf meine Webseite setzen um mich 100% abzusichern
    Kurze Antwort vorab: Nichts.
    Wenn ich aus den Haftungsausschluss Allgemeine Geschäftsbedingungen mache bin ich dann abgesichert?
    Dann schon deine letzte Frage: Es macht überhaupt keinen Unterschied, wie du das Kind nennst. Es kommt auf den Inhalt an. Und ein Haftungsausschluss ist normalerweise inhaltlich etwas komplett anderes als AGB. Das eine zielt darauf ab, deine Verantwortlichkeit zu mindern, das andere sind Vertragsbestandteile. Also zwei komplett untershciedliche Sachen.
    Da ich so jetzt nicht genau weiß, worauf du eigentlich hinaus willst, ein paar Antworten, such dir das passende aus.

    Haftungsausschluss wirst du nicht erreichen können. Wer etwas veranstaltet (und sei es nur eine Homepage) muss dafür (Inhalte ...) auch gerade stehen. Sicherlich kann man sich gegen offensichtliche Fehler absichern, da diese aber offensichtlich sind braucht man das eigentlich nicht. Denn offensichtliche Fehler sind auch, ohne das man sich davon distanziert, nicht Bestandteil irgendwelcher Verträge (zum Beispiel Häuser für 1 € außerhalb von Auktionen ...).

    Für nicht geregelte Dinge gibt es Gesetze. Also Garantiebestimmungen, Produkthaftung, Widerrufsfristen ... Dazu braucht es keiner AGB. Die werden nur notwendig, wenn man etwas regeln möchte, was gesetzlich nicht festgelegt ist. Bevor man irgendwas ausschließen oder festlegen will, sollte man wissen, was bereits geregelt ist und was man ändern kann. Nicht alles, was in Gesetzen steht, darf man mit eigenen Bestimmungen abändern (zum Beispiel dürfte man nicht in AGB das Widerrufsrecht bei Verbraucherverträgen ausschließen).

    Bevor du dir also Gedanken machst, wie du das nennst, solltest du wissen, was du willst und darfst. Das
    sonst bis zu meinem ableben an meine Webseite gebunden bin evt sogar noch darüber hinaus.
    zeigt mir, dass du dir darüber nicht ganz so im Klaren bist. Ich weiß zwar nicht was du verkaufen willst, aber nach 2 Jahren (normalerweise, es gibt sicherlich Ausnahmen, aber auch die wirst du in deinen Bedingungen kaum ausschließen) kann eigentlich keiner mehr irgendwelche Ansprüche haben - das steht im Gesetz, dazu braucht du keinen Ausschluss irgendeiner Art.
    Ich habe gelesen das Haftungsausschlüsse sowieso unwirksam sind.
    Auch das ist so außerhalb jedes Zusammenhangs völlig falsch. Es kommt immer darauf, was ausgeschlossen wurde. Es gibt durchaus Punkte im zwischenmenschlichen Verhalten, wo man sich durchaus durch Bestimmungen rausmogeln kann, aber dann gibt es auch wieder andere, wo das nicht geht, selbst mit den besten und genial formulierten Sätzen (zum Beispiel Haftung für Inhalte auf Webseiten). Solche Behauptungen also bitte nur im Zusammenhang verwenden und nicht global.
    So muss ich mich zum beispiel gegen Scriptfehler absichern und solche Sachen.
    Kannst du nicht. Du hast eine Kontrollpflicht. Somit wirst du, wenn du den Fehler hättest finden können, auch verantwortlich (es sei denn, er ist offensichtlich - siehe oben). Ansonsten würde jeder alles auf Skriptfehler schieben ...
    Bzw. gibt es Leute die soetwas professionell erstellen gegen Bezahlung wo ich dann auch genau weiß das ich abgesichert bin?
    Diese Leute nennen sich Anwälte, sind in jedem etwas größeren Ort zu Hause und werden dir genau sagen können, gegen und für was du dich absichern kannst, was du benötigst, und wo du selbst verantwortlich bist. Und die können dir auch erklären, wo es gesetzliche Regelungen gibt, die auf deine Webseite zutreffen. Und natürlich wollen die auch Geld für ihre Arbeit.
    Und wenn das jemand anders tut, verstößt er gegen Gesetz, da derartige Rechtsberatungen in Deutschland den Anwälten vorbehalten sind.

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