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Online Lexikon ala´ Wikipedia im mini Format

  1. Neuer Benutzer
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    Standard Online Lexikon ala´ Wikipedia im mini Format
    Wenn man ein Online Lexikon erstellt, also selbst programmiert.

    Und dieses unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation
    veröffentlich möchte, worauf sollte man da achten, rechtlich gesehen?

    Ähnlich [URL="http://de.wikipedia.org"]Wikipedia[/URL]

    z.B.
    Dem User wird die Möglichkeit gegeben Inhalte ohne jegliche Anmeldung einzufügen und zu bearbeiten, sowohl Text als auch Grafiken.

    Man weißt diesen User daraufhin,
    das er einwilligen muss seinen Text unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation zu veröffentlichen und das der Text kein Urheberrechtliches Verletzendes Material enthalten darf, zudem wenn er unangemeldet auf der Seite einen Eintrag ins Lexikon machen möchte, seine IP öffentlich einsehbar ist.

    Reicht es da wenn der Administrator der Seite einfach auf die GNU-Lizenz für freie Dokumentation verweist oder sollte dieser noch andere Dinge beachten?

  2. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Online Lexikon ala´ Wikipedia im mini Format
    Reicht es da wenn der Administrator der Seite einfach auf die GNU-Lizenz für freie Dokumentation verweist oder sollte dieser noch andere Dinge beachten?
    Er sollte z.B. die Einhaltung kontrollieren, da er mit haftbar gemacht werden kann, falls doch Verstöße erfolgen.

  3. Super-Moderator
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    Standard AW: Online Lexikon ala´ Wikipedia im mini Format
    Wenn du user generated content hast, musst du immer darauf achten das Urheberrechte eingehalten werden. Gerade bei Bildern und Texten ist die Gefahr groß. So könnten Texte einfach 1 zu 1 aus einem Buch kopiert sein, oder geschützte Bilder eingebunden werden.
    Bei letzteren ist die Kontrolle noch recht einfach, bei Texten eher schwer.

  4. Neuer Benutzer
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    Standard AW: Online Lexikon ala´ Wikipedia im mini Format
    Wenn der Admin nun bei der Möglichkeit zum eintragen von content, eine Abfrage gestaltet in der gesagt wird, das der User für seinen Eintrag verantwortlich und haftbar ist, wenn er illegalen content einfügt.

    Und er danach ein Kreuz in eine checkbox setzt,
    um zu bestätigen, das er diesen "Vertrag" eingeht und der Betreiber des Lexikon´s(der Website) nicht für seinen Eintrag verantwortlich gemacht werden kann.

    Würde dies reichen um den Admin vor einer Strafe zu bewahren oder müsste dies anders erfolgen(die Überprüfung des Inhalts), weil es meiner Ansicht nach selbst für einen Admin mit einem recht großen Team doch recht schwer werden könnte lauter Texte und Bilder auf ihr Urheberrecht zu prüfen.

  5. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Online Lexikon ala´ Wikipedia im mini Format
    Wenn der Admin nun bei der Möglichkeit zum eintragen von content, eine Abfrage gestaltet in der gesagt wird, das der User für seinen Eintrag verantwortlich und haftbar ist, wenn er illegalen content einfügt.
    Reicht nicht. Dazu ginbt es unzählige (zwar sich widersprechende) Urteile. Und wenn man es nicht darauf ankommen lassen will muss der Admin schon überprüfen.
    Würde dies reichen um den Admin vor einer Strafe zu bewahren oder müsste dies anders erfolgen(die Überprüfung des Inhalts), weil es meiner Ansicht nach selbst für einen Admin mit einem recht großen Team doch recht schwer werden könnte lauter Texte und Bilder auf ihr Urheberrecht zu prüfen.
    Genau das ist das Problem, welches sehr große Foren schon erwähnt haben, die Gerichte lässt das aber "kalt".

    Infos zu dem Problem
    [url]http://www.e-recht24.de/news/haftunginhalte/[/url]

  6. Neuer Benutzer
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    Standard AW: Online Lexikon ala´ Wikipedia im mini Format
    Das ist wahrlich eine Zwickmühle...

    Wieso lässt es die Gerichte "kalt"?
    Selbst die Personen rund um Wikipedia, wären nich in der Lage jeden Eintrag zu kontrollieren, dies erscheint mir irgendwie suspekt.
    Da muss es doch eigentlich auch schon heftige Debatten drum gegeben haben, oder?

    Es gibt ja die "kleinen" Ableger der Wikipedia,
    wie sind die denn rechtlich geschützt?

    Also wäre es für den Admin nicht möglich,
    egal durch welche Absicherungen, außer dem kontrollieren von jeden Eintrag,
    solche oder solch eine ähnliche Software legal zu betreiben, sprich von Usern mit content füllen lassen.

  7. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Online Lexikon ala´ Wikipedia im mini Format
    Du hast dir mal die Urteile angeschaut?
    Da siehst du, dass es jedes Gericht anders handhabt, mal so, mal so. Unabhängig von der Größe. Und der letzte, der ein Beispielurteil erwirken wollte (der vor dem LG Hamburg) hat leider verloren, was bedeutet, dass die Gerichte jetzt wohl eher in die Richtung "Verantwortloichkeit gegeben" tendieren.
    Wieso lässt es die Gerichte "kalt"?
    Weil das Internet ein rechtlich wenig ahbgesicherter Raum ist, und das Recht sich so über die "Rechtsfortbildung der Gerichte" instituiert - und so wie manche Menschen, deren Berufsgruppe mit "Po......." anfängt, gibt es noch mehr Berufsgruppen, die sich profilieren müssen Nichts gegen Anwälte oder Richter, aber "Justizia ist blind"

    Andererseits kann ich die Gerichte aber auch verstehen, da sich sonst jeder hinter der Unmöglichkeit der Kontrolle EIGENER Seiten verstecken würde, "Chaos und Anarchie" wären die Folge. Und so geht man den einfachsten Weg. Wer damit nicht einverstanden ist, muss ja auch kein Forum aufmachen. Mag zwar hart klingen, aber man sollte auch für seine eigenen Unternehmungen verantwortlich zeichnen können.

    Ich persönlich tendiere deshalb auch in die Richtung Verantwortlichkeit. Technisch gibt es ja viele Möglichkeiten, dass zu realsieren. So ist es problemlos möglich, dass sich ein Forumsbetreiber alle Beiträge per Email schicken lässt, ein bis zweimal am Tag die Mails durchschaut und "kritische" Beiträge entfernt. Kann ja auch gleich als Link in der Mail sein. Der Aufwand ist dann ziemlich gering für ein Forum. Bei Wiki ist es etwas mehr, aber da sitzen ja auch mehr Leute dahinter, die das (ganz gut) im Griff haben. Natürlich kann man da nicht die billigste 0815 Forumssoftware verwenden ...

  8. Neuer Benutzer
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    Standard AW: Online Lexikon ala´ Wikipedia im mini Format
    Ein Forum zu kontrollieren ist aus meiner Sicht nicht sonderlich schwer,
    wenn man gute Moderatoren und Co-Admins hat

    Mir wäre es ja lieber,
    wenn das Gesetz da mal eine bessere Regelung rausbringt,
    für den kleinen Mann

    Kann den nicht mal ein Entwurf angefertigt werden,
    der es einem ermöglicht sich abzusichern?

    Natürlich mit gewissen Voraussetzungen,
    um solch einen "Schutz" zu nutzen, Überprüfung der Einträge so gut es geht z.B. in einem gesetzlich festgelegten Rahmen ala´ alle 2 Tage eine Überprüfung von allen neuen Einträgen oder so ähnlich...

    Das Lexikon wäre wohl somit am sichersten,
    wenn es entweder garnicht online geht oder
    es per Freischaltung der Einträge überwacht, sehe ich das richtig
    Geändert von Garlian (16.07.2007 um 16:21 Uhr)

  9. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Online Lexikon ala´ Wikipedia im mini Format
    Ein Forum zu kontrollieren ist aus meiner Sicht nicht sonderlich schwer,
    wenn man gute Moderatoren und Co-Admins hat
    Oder wenn es nicht allzu groß ist
    Mir wäre es ja lieber,
    wenn das Gesetz da mal eine bessere Regelung rausbringt,
    für den kleinen Mann
    Prinzipiell hinkt die Gesetzgebung dem Internet hinterher. Und bis da was passiert wird es wohl noch einige große Auseinandersetzungen geben. Die Interessen der geldgebenden Industrien (z.B. Musikindustrie) werden ja schon berücksichtigt (siehe neues Urheberrecht oder Impressumspflicht u.ä.), doch bei solchen Kleinigkeiten wie Foren ... bezahlt ja auch niemand.
    Allerdings bin ich der Meinung, dass eher große Foren und Seiten eine einheitliche Meinung benötigen, der kleine Mann kann sich relativ schnell anpassen und hat seine Seite noch im Blick. Mit ein paar 100 Beiträgen pro Tag ist man noch nicht wirklich überlastet, ist ja noch nicht mal die Anzahl meiner Spammails.
    Das Lexikon wäre wohl somit am sichersten,
    wenn es entweder garnicht online geht oder
    es per Freischaltung der Einträge überwacht, sehe ich das richtig
    Ganz so schlimm ist es auch nicht, aber nahe dran. Der Betreiber haftet ab Kenntnis, oder dem Zeitpunkt wo er hätte Kenntnis erlangen können. Wenn man täglich zwei mal drüberschaut, als Berufstätiger hat man nicht viel mehr Zeit, sollte das reichen - wenn man es regelmäßig macht. Allerdings sollte man so etwas nicht schleifen lassen. Und sich IMMER die Möglichkeit offen halten, Beiträge zu überarbeiten oder zu löschen, ohne sich erst mit dem Verfasser auseinandersetzen zu müssen.

  10. Neuer Benutzer
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    Standard AW: Online Lexikon ala´ Wikipedia im mini Format
    Zitat Zitat von aaky Beitrag anzeigen
    Ganz so schlimm ist es auch nicht, aber nahe dran. Der Betreiber haftet ab Kenntnis, oder dem Zeitpunkt wo er hätte Kenntnis erlangen können. Wenn man täglich zwei mal drüberschaut, als Berufstätiger hat man nicht viel mehr Zeit, sollte das reichen - wenn man es regelmäßig macht. Allerdings sollte man so etwas nicht schleifen lassen. Und sich IMMER die Möglichkeit offen halten, Beiträge zu überarbeiten oder zu löschen, ohne sich erst mit dem Verfasser auseinandersetzen zu müssen.
    Also wäre die Idee mit der email für den Admin auf´s Lexikon übertragen,
    eine garnicht mal so schlechte Idee, der Programmieraufwand wäre minimal.
    Jedoch wird das bei steigender Menge der Einträge immer schwieriger zu bewältigen für den Admin

    Da fällt mir doch glatt was ein^^
    Das Thema hat mich auf eine Idee gebracht
    Dürfte auch eigentlich absolut legal sein, da es etwas ähnliches schon gibt,
    jedoch verfolgt dies ein ganz anderes Ziel.

    Woran erkennt ein Admin, ob ein Eintrag gegen kein Recht verstößt?
    Nur anhand von prüfen von Quellen und eigenem Wissen?
    Oder gibt es da noch andere Grundlegenede Dinge?

    Ich hoffe ich weiche nit zu sehr vom Thema ab...

  11. Erfahrener Benutzer
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    Woran erkennt ein Admin, ob ein Eintrag gegen kein Recht verstößt?
    Nur anhand von prüfen von Quellen und eigenem Wissen?
    Eigentlich schon. Das Grundlegende sind Gesetze und Urteile, und die entsprechenden Kenntnisse derer. Ist also immer ein Balanceakt, für jemanden der sich damit nicht auskennt oder "keine Lust" hat, sich damit zu beschäftigen.
    Und die härteste Quelle sind Anzeigen (zum Beispiel von Markeninhabern ...) Da ist der Lerneffekt sehr groß (wenn manchmal auch etwas teuer)

  12. Neuer Benutzer
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    Standard AW: Online Lexikon ala´ Wikipedia im mini Format
    Ich kann mir jetzt sehr gut vorstellen,
    wofür es Anwälte gibt...

    Gibt es da spezielle Bücher o.ä.
    die einem die Gesetzeslage speziell für den beschriebenen Bereich näher bringen?
    Möglichst gut und einfach erklärt^^

    Mir fällt da ein netter Vergleich ein^^
    Das Gesetz verlangt von einem, das man jeden Inhalt seiner Website zu verantworten hat. Das Gesetz hingegen hat dafür zu sorgen, dass das Gesetz eingehalten wird, jedoch ist es dem Gesetz nicht möglich alle illegalen Seiten zu finden und dicht zu machen, wohlwissend das es millionen von illegalen Seiten gibt.

    Ist es da auch nicht so, das des Gesetz machtlos ist, genau wie der Admin einer einzelnen Seite, alle Inhalte zu prüfen?

    Ist zwar ein komischer Vergleich,
    aber ich glaube er bringt zum Ausdruck was ich meine.

  13. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Online Lexikon ala´ Wikipedia im mini Format
    Mir fällt da ein netter Vergleich ein^^
    Das Gesetz verlangt von einem, das man jeden Inhalt seiner Website zu verantworten hat. Das Gesetz hingegen hat dafür zu sorgen, dass das Gesetz eingehalten wird, jedoch ist es dem Gesetz nicht möglich alle illegalen Seiten zu finden und dicht zu machen, wohlwissend das es millionen von illegalen Seiten gibt.

    Ist es da auch nicht so, das des Gesetz machtlos ist, genau wie der Admin einer einzelnen Seite, alle Inhalte zu prüfen?
    Genau deswegen wird nicht alles auch wirklich als Straftat verfolgt was angezeigt wird. Viele belanglose Sachen oder weil sich jemand auf den Schlips getreten fühlt, werden von vornherein wieder eingestellt, so dass es da gar nicht zu einer Straftat gekommen ist.
    Auch kennt das Gesetz ja immer Abstufungen für die Bestrafung.
    So trägt das Gesetz seiner eigenen "Unfähigkeit" Rechnung.
    Das Problem ist nur, dass man trotzdem nicht bewußt dagegen verstoßen darf. Vorsatz ist IMMER strafverschärfend. Auch wenn gilt, "Unwissenheit schützt vor Strafe nicht" könnte man ergänzen "..., aber es mildert diese doch." So sehe ich das Gesetz.
    Ich kann mir jetzt sehr gut vorstellen,
    wofür es Anwälte gibt...
    Ich sehe Anwälte nicht anders als Elektriker (auch wenn ich weder das eine noch das andere bin). Wenn man mal eine Glühbirne wechselt, braucht man keinen Elektirker, für das Auswechseln einer Leitung oder spezieller elektrischer Schaltungen schon, wenn man nicht abbrennen will
    So kanbn jemand, der sich mit Recht auskennt vieles selber machen, der Elektriker macht ja auch vieles selbst. Jemand der sich nicht damit auskennt braucht Spezialisten. Und das kann man glaube ich auf jeden Berufststand ausdehnen (außer einem, den hatte ich schon ganz am Anfang erwähnt )

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