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Kettenmail - Schneeballsystem

  1. Unregistriert
    Gast
    Frage Kettenmail - Schneeballsystem
    Sie kennen doch bestimmt diese E-Mails, in denen man am Ende aufgefordert wird sie an alle Personen aus seiner Kontaktliste weiterzusenden. Wie sind diese "Kettenmails" rechtlich einzustufen, wenn sie weder einen Virus im Anhang haben noch zu Werbezwecken versendet werden? Ist das SPAM? Wer könnte besatraft werden? Die Person, die als erster diese Mail losgeschickt hat oder die Personen, die diese Mail weiterversenden? Schließlich wird diese Nachricht ja willentlich von allen Leuten weitergeschickt und nur an Bekannte verschickt.

    Würde mich freuen, wenn sich jemand für meine Frage etwas Zeit nimmt und eine Antwort postet.

    Danke!
    D@vid

  2. Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    26.03.2007
    Beiträge
    8.430
    Standard AW: Kettenmail - Schneeballsystem
    Wenn der Empfänger dem Empfang nicht zugestimmt hat (geschäftliche Kontakte oder Versand an geschäftliche Email-Adressen) oder nicht davon ausgehen kann, derartige Post vom Absender zu bekommen (persönliche Kontakte und dem Empfänger nicht bekannte Absender) liegt Spam vor. Man kann als Empfänger die Unterlassung verlangen (Unterlassungserklärung, ausgestellt vom Anwalt mit Kosten für den Versender verbunden).

    Und verantwortlich ist immer der Absender, nicht der Ersteller derartig unsinniger Mails. Also auch der (oder genauer: primär der), der sie (unaufgefordert) weiterleitet.

  3. Unregistriert
    Gast
    Idee AW: Kettenmail - Schneeballsystem
    Vielen Dank für die schnelle Antwort!

    mfg
    D@vid

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