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Online Sammelbestellung mit Mindestbestellmenge

  1. Jan Pirner
    Jan Pirner ist offline
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    Standard Online Sammelbestellung mit Mindestbestellmenge
    Hallo zusammen,
    Ich hoffe mal, dass meine Frage nun hier im richtigen Rechtsbereich angesiedelt ist.

    Zum Thema Mindestbestellmenge bei einer Sammelbestellung: Gibt es eine Möglichkeit, dass Online-Händler und Käufer in einem beidseitigen Abkommen vereinbaren,

    1) einen (nur durch erreichen der Mindestbestellmenge) Bedingten Kaufvertrag entstehen zu lassen oder
    2) den Rücktritt vom Kaufvertrag (bei Nichterreichung) vorzubehalten?

    Gibt es andere Ideen, wie eine verbindliche Vorbestellung unter Bedingung einer Mindestabnahmemenge umgesetzt werden kann, ohne finanzielles (UNverbindliche Vorbestellung) oder rechtliches Risiko?

    Vielen Dank!

  2. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Online Sammelbestellung mit Mindestbestellmenge
    Hallo!

    Natürlich ist das möglich. Verträge können im Rahmen der Gesetze frei gestaltet werden. Es darf dann aber keinen Mindermengenzuschlag und keine Vertragsstrafen geben. Wie man es rechtssicher gestaltet kann ein Fachanwalt sagen.

    Gruß, René
    Geändert von mumpel (02.01.2020 um 09:51 Uhr)
    Ignorantia iuris nocet
    quod non in actis non est in mundo

  3. Jan Pirner
    Jan Pirner ist offline
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    Standard AW: Online Sammelbestellung mit Mindestbestellmenge
    Zitat Zitat von mumpel Beitrag anzeigen
    Hallo!

    Natürlich ist das möglich. Verträge können im Rahmen der Gesetze frei gestaltet werden. Es darf dann aber keinen Mindermengenzuschlag und keine Vertragsstrafen geben. Wie man es rechtssicher gestaltet kann ein Fachanwalt sagen.

    Gruß, René
    Danke für die Rückmeldung!!

    Meine bisherige Recherche hat halt ergeben, dass ein Kaufvertrag nach deutschem Recht keine Freiräume lässt: Der Käufer macht durch klicken des Bestell-Buttons ein Angebot, der Verkäufer muss dieses Angebot zeitnah annehmen oder ablehnen. Sowohl eine Auftragsbestätigung als auch eine Zahlungsaufforderung impliziert eine Annahme des Angebots. Damit ist ein verbindlicher Kaufvertrag geschlossen, aus dem der Verkäufer nicht einfach zurücktreten kann.

    Auch durch Aufklärung des Käufers, beispielsweise im Rahmen der AGBs, reicht da nicht aus. Zumindest nicht bei einem Kaufvertrag. Aber vielleicht bei einem anderen?

    Wie ist das zB bei Crowdfunding (Kickstarter/Indiegogo)? Da werden ja auch oft, sofern das Produkt produziert wird, selbige Produkte als Gegenleistung angeboten.

    Gesucht wird ja letzten Endes eine Art von Vertrag, welcher folgendes Abkommen zulässt: Käufer geht in Vorleistung, zahlt, spekuliert also wie beim Crowdfunding auf die Produktion des Artikels. Verkäufer willigt ein, bei Erreichung einer Mindestbestellmenge (kumulativ, also eine Sammelbestellung) den Artikel zu produzieren. Anders als beim Crowdfunding soll garantiert werden, dass die Nicht-Erreichung der Mindestbestellmenge zu einer vollständigen Rückerstattung der "Investitionen" führt.

    Oder übersehe ich da etwas und verkompliziere das ganze?

    Vielen Dank für die Hinweise!

    LG,
    Jan

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