Hi zusammen,

der Titel sagt fast alles aus, prinzipiell geht es darum, dass Partei A
eine Online Gegendarstellung inkl. Klarnamen udn Fotos veröffentlichen möchte zu den persönlich/verbal kommunizierten Verleumdungen einer Partei B.

Vor Gericht scheint das ganze unklärbar zu sein, Unterlassungserkläungen wurden ignoriert, und 2 Anwälte lehnten das Mandat ab, da man keine Chance sehe, ohne einen unwiderlegbaren Beweis für den Wortlaut der Verleumdungen zu haben...den gibt es auch nicht, jedoch sind die Auswirkungen der Verleumdung deutlich...

Was macht man, wenn das Persönlichkeitsrecht nur das Persönlichkeitsrecht der anderen schützt?
Obwohl die Lügen von B so übel sind, dass "Informierte" instant den Kontakt zu A abbrechen, und blocken, statt gehörtes zu bezeugen?
Leider können Menschen "Sch**** erzählen wie sie wollen", aber ... ab wann müssen sie sich auch mal ihren Lügen stellen, und sie beweisen?

Laut einem der Anwälte gilt im allgemeinen bei so komplizierten Fällen: "Wahrheit geht vor Persönlichkeitsrecht"

Quizfragen an die Community daher:
- Wie läuft das generell ab, wenn jemand Inhalte des WWW gelöscht haben möchte? Prinzipiell selbiges Prozedere wie A hat, Unterlassungserklärung bis Klage?
- Ab wann hat eine Unterlassungsklage eine Chance auf Erfolg, ohne dass der eigentliche Inhalt geprüft wird, weil z.B. ein Bild oder Name ausreicht?

Gibt es hier jemanden, der sich gut genug mit den Online Aspekten des Persönlichkeitsrecht und Datenschutz auskennt,
Zeit und Lust hätte sich die (noch zugangsgeschützte) Gegendarstellung evtl. selbst anzuschauen, um sie im Detail zu bewerten?