Ab der Überschreitung eines länderspezifischen Grenzumsatzes müssen Händler ja die Umsatzsteuer im Land des Kunden abführen, wenn ich das richtig verstanden habe. Wenn ein Händler in Luxemburg z. B. an einen Kunden in Deutschland verkauft und sein jährlicher Gesamtumsatz 100.000 EUR überschreitet, muss er den deutschen Steuersatz berechnen und in D abführen. Bleibt er darunter, muss er den heimischen Steuersatz berechnen. Soweit korrekt? Die Frage ist: Woher soll der Endkunde wissen, ob diese Umsatzgrenze überschritten wird? Im Zweifel könnte das ja einen deutlich niedrigeren oder eben auch höheren Steuerbetrag bedeuten.