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Privater Arbeitsauftrag: Kunde zahlt nicht

  1. Neuer Benutzer
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    Standard Privater Arbeitsauftrag: Kunde zahlt nicht
    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich biete meine Programmier Fähigkeiten im Internet an, um meine Kenntnisse zu erweitern und etwas
    dazu zu verdienen. Anfang Januar kam ein Interessent und beauftragte mich, eine Homepage zu entwickeln. Die
    Konversation lief über Skype (Messenger Dienst). Anfang Februar war ich fertig und gab ihm bescheid. Wir waren immer
    in Kontakt und er war bei der Entwicklung maßgeblich dabei, da ich nach seinen Wünschen vorging.

    Seit einem Monat renne ich ihm nun nach, da er immer Ausreden parat hat. Heute habe ich ihm etwas mehr Druck gemacht und dann meinte
    er, er löst das Arbeitsverhältnis auf, da ich ohnehin keine Chance hätte, da wir keinen schriftlichen Arbeitsvertrag in dem Sinne haben.

    Meine Frage nun, habe ich irgendwelche Chancen? Ich kenne seine Privaten Details, Email usw. Kann ich irgendetwas machen oder habe
    ich das Recht, das Geld einzutreiben?

    Bitte helft mir! Ich weiß, ich war dumm, keinen Arbeitsvertrag zu machen, jedoch war es eine eher kleine Sache (circa 250€) und es war
    mir zu Aufwändig, das Rechtlich abzusichern.

    PS: Der Kunde hat die Ware noch nicht erhalten, da wie normalerweise immer, zuerst bezahlt wird. Jedoch wurden extrem viele Arbeitsstunden in die Homepage
    investiert.

    Mit freundlichen Grüßen
    Tony
    Geändert von tony3 (04.03.2017 um 21:39 Uhr)

  2. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Privater Arbeitsauftrag: Kunde zahlt nicht
    Hallo!

    Da nichts Schriftliches existiert außer der Emailkommunikation könnte es schwer werden. Stellt sich die Frage ob es sich lohnt wegen "ein paar Euro" langwierige Prozesse zu führen bei denen der Ausgang ungewiss ist.

    Die "Ware" wurde noch nicht geliefert. Es gibt keine AGB. Der Kunde wurde sicher auch nicht über sein Widerrufsrecht aufgeklärt (da es sich um eine Dienstleistung handelt kannst Du das Widerrufsrecht m.W. nicht ausschließen, auch nicht als "Privatanbieter"). Also m.E. eher sehr riskant rechtlich gegen den Schuldner vorzugehen.

    Gruß, René
    Geändert von mumpel (06.03.2017 um 11:43 Uhr)

  3. Neuer Benutzer
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    Standard AW: Privater Arbeitsauftrag: Kunde zahlt nicht
    Zitat Zitat von mumpel Beitrag anzeigen
    Hallo!

    Da nichts Schriftliches existiert außer der Emailkommunikation könnte es schwer werden. Stellt sich die Frage ob es sich lohnt wegen "ein paar Euro" langwierige Prozesse zu führen bei denen der Ausgang ungewiss ist.

    Die "Ware" wurde noch nicht geliefert. Es gibt keine AGB. Der Kunde wurde sicher auch nicht über sein Widerrufsrecht aufgeklärt (da es sich um eine Dienstleistung handelt kannst Du das Widerrufsrecht m.W. nicht ausschließen, auch nicht als "Privatanbieter"). Also m.E. eher sehr riskant rechtlich gegen den Schuldner vorzugehen.

    Gruß, René
    Vielen Dank für die Antwort.

    Soweit ich mich nicht irre, ist ein Widerrufsrecht bei personalisierten Aufträgen ausgeschlossen. Hinzu kommt, dass ich dem Kunde
    ihm vorhinein klar gemacht habe, dass ich die "Ware" erst nach Zahlungseingang ausliefern werde und dies hat er ohne weiteres zugestimmt. Außerdem
    ist er bereits im Besitz des ******s der Website, da er dieses vorgelegt bekam, bevor es programmiert wurde. (Umfasst 16 Seiten)

    Was mir eher sorgen bereitet ist der Gedanke, dass dass ein Privater, einmaliger Handel war. Ich hatte zu dem Zeitpunkt einfach mehr Zeit und wollte
    mich weiterentwickeln und es traf sich gut, dass ich einen Auftrag bekam. Ich habe das aus diesem Grund nicht beim Finanzamt gemeldet, noch läuft es über
    eine Firma. Jedoch kann es sein, dass ich bei dem Betrag (250,00€) ohnehin nichts versteuern/ melden muss.

    Liebe Grüße

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