Hallo Zusammen,

angenommen ein Schüler der 11. Klasse der gymnasialen Oberstufe einer Gesamtschule wäre derzeit in ein umfangreiches Kurzfilmprojekt eingebunden, das aus Eigeninitiative einer Gruppe aus Schülern entstand und in eigentlich allen erdenklichen Aspekten (Kamera, Drehbuch, Schauspiel, Postproduktion) aus eigener Kraft und eigenen Mitteln ohne Vorgabe oder fremder Hilfe durch die Schule geführt wird.
Dieser Kurzfilm würde dann nach seiner Fertigstellung im Kurs vorgeführt, rezensiert und die Arbeit evaluiert, abschließend gäbe es dafür natürlich eine Benotung.

Dann ginge man weiter und würde annehmen, die Ausmaße des (besonders zeitlichen) Aufwandes beträgen das Vielfache der von der Schule zur Verfügung gestellten Zeit, wodurch etwa 8/9 oder 9/10 des Projektes in der Freizeit der Schüler freiwillig entstehen würden.
Nun würde die Kurslehrerin oder der Kurslehrer des Kurses, in dessen Rahmen das Schulprojekt stattfindet noch kurz vor Abschluss des Projektes die Schüler damit konsultieren, dass der Film, dadurch, dass er im Rahmen der Schule, und auch in der Schulzeit entsteht und anschließend auch benotet wird, das Produkt - der Kurzfilm - schlussendlich Eigentum der Schule sei.
Aufgrund der Eigeninitiative, des großen freiwilligen Zeitaufwandes und der völligen eigenständigen Produktion, möchten die Schüler das aber ungerne wahr haben, sie betrachten den Film als ihr eigenes erbrachtes Werk.

Ich würde mich gerne über die Rechtslage vergewissern, wer schlussendlich Eigentümer (auch des geistigen Eigentums) wäre, und wie viel Bestimmungsrecht der Schülergruppe zusteht. Müssten die Schüler die Schule vorher fragen, ob sie den Film im Internet veröffentlichen dürfen und müsste die Schule es anders herum machen?

Vielen Dank für Ihre Zeit und Mühe!