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Thema: Artkelreservierung

  1. shabby
    shabby ist offline
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    Standard Artkelreservierung

    Hallo zusammen!
    Ich habe mal eine Frage bezüglich Artikelreservierung.
    Wir verkaufen online Dekoartikel. Sowohl über einen Onlineshop, als auch über Facebook. Eine Kundin hat einen Teil ihrer Bestelllung bei uns im Onlineshop bestellt und einen Teil über Facebook bei meiner Frau. Nach etlichen Nachrichten haben wir der Kundin 10% Rabatt eingeräumt, einen Teil der Lieferkosten übernommen und die Ware für nun mehr als 3 Wochen stehen gehabt, weil sie meiner Frau erzählt hat, dass sie erst in drei wochen zahlen kann. In dieser Zeit hätten wir die Ware natürlich schon verkaufen können. Nun wollte die Kundin nochmal Bilder der Produkte sehen, die sie so bestellt hat über Facebook. Meine Frau sendet ihr die Bilder und dann meint sie, dass ihr ein Teil der ganzen Bestellung nicht gefällt und sie gerne ihr Geld komplett zurück möchte. Meine Frau hatte die Ware aus unserm Laden zum Verpackungstisch verräumt und verpackt. Nun mussten wir wieder alles auspacken, in den Laden verräumen und ich musste die Artikel wieder online stellen. Ich würde ihr nun gerne die unnötige Arbeit in Rechnung stellen mit 25 Euro. Sollte sie das nicht akzeptieren denke ich über eine Klage auf Verdienstausfall nach.
    Wie würdet ihr mit so einer Kundin verfahren und gibt als Onlinehändler überhaupt die Möglichkeit eine solche Klage durchzubekommen?
    Bekannter Maßen haben Onlinehändler ja nicht besonders viele Rechte gegenüber dem Kunden...
    Ich bedanke mich schon Mal im Vorraus für eure Antworten.
    Geändert von shabby (05.12.2016 um 15:33 Uhr)

  2. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Artkelreservierung

    Hallo!

    Wurde die Kundin korrekt (rechtskonform) über ihr Widerrufsrecht aufgeklärt? Wenn nicht hat sie ein unbegrenztes Widerrufsrecht. Dann bleibt ihr auf den Kosten sitzen. Und Geld für das Verpacken, Auspacken etc. gibt es m.E. nicht, das hättet ihr bei Widerruf auch kostenlos machen müssen. Und dass euch für das Verpacken und wieder Auspacken tatsächlich solche Kosten entstanden sind könnt ihr m.E. nicht nachweisen (einen "Verdienstausfall" schon garnicht), schon alleine daran dürfte es scheitern.

    Gruß, René
    Geändert von mumpel (05.12.2016 um 21:32 Uhr)

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