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Zeitschriften Abo bei Ticketbuchung

  1. atombob
    atombob ist offline
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    Standard Zeitschriften Abo bei Ticketbuchung
    Hallo!

    Alles hypothetisch versteht sich...:

    Person A hat sich für eine Messe (Internetworld) online angemeldet bzw. Tickets über Xing-Events gebucht. In dem Vorgang gab es einige Checkboxen für Newsletter-und Probe-Abonnements. Da A im Vorjahr schon von zahllosen Newslettern nach der Anmeldung für die Messe bombardiert wurde, die er alle einzeln abbestellen musste, hat A dieses mal keine angeklickt.

    Lediglich ein Abonnement für eine Zeitschrift (kostenloses Probeabo Internetworld), das ausdrücklich selbstständig Endet, hat A gewählt.

    Trotz dem nicht-auswählen der Checkbox hat A promt wieder zahhlose Newsletter von der nmg (Neue Mediengesellschaft Ulm) mit verschiedenen Absendern und Betreffs bekommen.

    Das kostenloses Probe-Abo der Internetworld wurde A in einer Mail "Internet World Business: Ihre Bestellung" bestätigt. Sonst aber nichts!

    Außerdem gab es eine Bestätigungsmail von Xing-Events, in denen auch noch die Positionen "Werben & Verkaufen: Kennenlernabonnement; web & mobile developer: Kennenlernabonnement" aufgeführt wurden. Diese hat A jedoch weder ausgewählt, noch hat A von nmg (so wie bei dem bewusst gewählten Abo) eine Bestätigung erhalten.

    Die Zeitschrift "Werben & Verkaufen" hat A nicht erhalten, die "web & mobile developer" wurde A jedoch ein paar mal zugesandt.

    Nun hat A eine Rechnung für ein Jahresabonnement erhalten und sofort nach dem öffnen des Briefs dort angerufen und nachgefragt. Die Dame am Telefon hatte kein Verständnis für die Situation und nicht mal den Ansatz von Kulanz, A nicht zu zwingen, etwas zu bezahlen, das A nicht wissentlich bestellt hat. Sie meinte sie hätten einen Beweis für die Bestellung und hat A daraufhin folgenden Screenshot geschickt: http://i.imgur.com/8MZ939X.png

    Zwei der Abos werden dort garnicht aufgeführt, weder das von A wissentlich bestellte, sich nicht verlängernde und tatsächlich kostenlose Abo der "Internet-World Business", noch das vermeintlich bestellte "Werben & Verkaufen". Es kann sich unmöglich um die selbe Maske handeln, die A ausgefüllt hat. Außerdem ist der Screenshot nur ein leeres Formular, ohne Eingaben oder die IP-Adresse von A.

    A bestellt Grundsätzlich gar keine Abos, insbesondere keine die sich verlängern. A bezahlt extra für Mobilfunk und Internet mehr Geld pro Monat, um nicht in so ein Vertragsverhältnis zu kommen und A liest auch keine Zeitschriften. Unter absolut keinen Umständen würde A jemals wissentlich ein derartiges Abonnement eingehen. Das Interessiert die dort jedoch keines Wegs. Das Motto ist wohl Quoten- bzw. Bauernfängerei. Die hoffen das ein nicht unerheblicher Prozentsatz der Leute das einfach über sich ergehen lässt und sich das "Geschäft" dadurch lohnt. Sich selbstumwandelnde Probeabos stellen in den Augen von A ein absolut unseriöses Geschäftsgebaren dar, das überhaupt nicht darauf abzielt, eine Leistung zu erbringen, die jemand wirklich bezahlen möchte.


    Jetzt die Fragen von A:

    Ist ein sich selbstumwandelndes Probeabo - Kostenpflichtiges Abo von Zeitschrift ohne "Kostenpflichtig bestellen/kaufen" Button überhaupt gültig?

    Wie kann es sein, dass auch die Newsletter die A bewusst nicht ausgewählt hat (absolut sicher) trotzdem kamen? Da müssen die doch in ihrer Datenbank die Checkboxen quasi für A gesetzt haben, oder Ähnliches...

    Muss bei so einem kostenpflichtigen Abonnement nicht eine Bestätigung oder irgendetwas derartiges verschickt werden?

    Was kann A jetzt tun, um denen diese Frechheit maximal heimzuzahlen und im Ideafall sogar nicht bezahlen zu müssen?

    Die Newsletter die A nicht abonniert hatte, haben A bereits sehr aufgereget. Wozu gibt es diese Checkboxen dann überhaupt, wenn man sie sowieso zu abonnieren scheint. Das kann doch unmöglich legal sein.

    Besten Dank im Voraus!
    Geändert von atombob (22.06.2015 um 15:31 Uhr)

  2. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Zeitschriften Abo bei Ticketbuchung
    Hallo!

    Wenn A beweisen kann dass das Probeabo automatisch enden sollte und er sonst nichts weiter wissentlich bestellt hat kann er den gerichtlichen Mahnbescheid abwarten und diesem fristgerecht widersprechen. Dann muss die Abofirma nachweisen dass ein Vertrag besteht. Da A nichts wissentlich bestellt hat muss er m.E. auch nicht hilfsweise kündigen. Zudem hätte die Abofirma A rechtswirksam eine Widerrufsbelehrung zustellen müssen, da dies offensichtlich nicht geschehen ist hat A ein unbefristetes Widerrufsrecht.

    Gruß, René

  3. atombob
    atombob ist offline
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    Standard AW: Zeitschriften Abo bei Ticketbuchung
    Vielen Dank!

  4. faxkid
    faxkid ist offline
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    Standard AW: Zeitschriften Abo bei Ticketbuchung
    Hallo

    wie ist das Thema ausgegangen ?
    habe einen ähnlichen Fall.

    Danke im voraus.

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