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mygall, zazzle, cafepress und co

  1. kaluci
    kaluci ist offline
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    Standard mygall, zazzle, cafepress und co
    Hallo,

    ich habe eine Frage in Bezug auf den Verkauf von Bildern und ******s bei im Titel erwähnten Anbietern.

    Bei all diesen Anbietern kann man, wie gesagt, Bilder, ******s, etc. hochladen, und sie auf diverse Produkte geben.
    Seien das - wie bei mygall - ausschließlich Leinwanddrucke, Kunstdrucke, Poster, etc. oder wie bei anderen Anbietern ebenso Bettwäsche, Geschirr, Handyhüllen, Postkarten, Klamotten, etc. alles was einem einfällt.
    Man kann selber bestimmen, auf welche Produkte das jeweilige ****** kommen soll.
    Die Anbieter übernehmen die Herstellung, die Garantien, stehen fürs Wiederrufsrecht grade, etc. - damit hat man als "******er" nichts zu tun.

    Allerdings kann man sich bei fast allen diesen Anbietern einen eigenen Bereich einrichten, wo man reingibt, was man möchte. Also meistens natürlich die selber ******ten Sachen. Es gibt allerdings auch Leute, die auch ******te Produkte anderer reingeben.
    Für diesen Bereich gibts die Bezeichnung "Shop" und man kann auch einen eigenen Namen geben. Im Endeffekt ist man aber trotzdem nicht der Produktverkäufer. Das ist der Anbieter zazzle, cafepress, etc.

    Nun meinte jemand zu mir, dass ich, wenn ich da ******s hochlade, Produkte gestalte, und mir auch erlaube, diese mal zu verlinken, ich ein Impressum haben müßte, eigene AGBs und auch für die Produkte hafte.
    Ansonsten könnte ich jederzeit abgemahnt werden.

    Das ist mir jetzt nicht eingängig. Denn selber verkaufe ich diese Produkte ja gar nicht.
    Noch dazu hat man ja gar nicht die Möglichkeit dort ein Impressum zu veröffentlichen. Gut, die Anbieter von zazzle und cafepress sind aus USA, aber sie haben Seiten für den deutschen Markt.
    mygall ist aber z. B. eine deutsche Firma, mit Sitz in Berlin. Die werden doch wohl wissen, wie das zu händeln ist, sonst würden sie ja tausende Leute ins Unglück stürzen.

    Das einzige, was ich machen muß, ist, falls ein Produkt mit einem ****** von mir gekauft wird, die paar Cent - mehr isses derzeit nicht, ich hoff auf mehr - in meiner Einkommenssteuererklärung mitanzugeben.
    Dafür erhält man ja von den Anbietern Abrechnungen.

    Bin ich jetzt völlig auf dem falschen Dampfer und muß jetzt mit Abmahnungen rechnen?

    Würde mich über Rat freuen.

    LG
    kaluci

  2. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: mygall, zazzle, cafepress und co
    Zitat Zitat von kaluci Beitrag anzeigen
    Nun meinte jemand zu mir, dass ich, wenn ich da ******s hochlade, Produkte gestalte, und mir auch erlaube, diese mal zu verlinken, ich ein Impressum haben müßte, eigene AGBs und auch für die Produkte hafte.
    Ansonsten könnte ich jederzeit abgemahnt werden.
    Ganz allgemein kann man davon ausgehen, daß das Betreiben eines solchen Shops eine gewerbliche Tätigkeit ist, und die führt zu diversen rechtlichen Konsequenzen. AGB muß übrigens niemand haben, man kann selbstverständlich auch jeweils einzeln ausgearbeitete Verträge mit seinen Kunden abschließen. "AGB" sind "Formularverträge", die identisch für eine Vielzahl von Vertragsvorgängen verwendet werden. Man hat sie, oder man hat sie nicht.

    Das ist mir jetzt nicht eingängig. Denn selber verkaufe ich diese Produkte ja gar nicht.
    Das kommt auf die genaue Konstruktion der Vertragsbedingungen zwischen Shopbetreiber und Dienstleister an.
    Noch dazu hat man ja gar nicht die Möglichkeit dort ein Impressum zu veröffentlichen. Gut, die Anbieter von zazzle und cafepress sind aus USA, aber sie haben Seiten für den deutschen Markt.
    Das ist rechtlich unerheblich.
    mygall ist aber z. B. eine deutsche Firma, mit Sitz in Berlin. Die werden doch wohl wissen, wie das zu händeln ist, sonst würden sie ja tausende Leute ins Unglück stürzen.
    Googlen Sie mal nach "Prokon".

    Das einzige, was ich machen muß, ist, falls ein Produkt mit einem ****** von mir gekauft wird, die paar Cent - mehr isses derzeit nicht, ich hoff auf mehr - in meiner Einkommenssteuererklärung mitanzugeben.
    Dafür erhält man ja von den Anbietern Abrechnungen.
    Und ein Gewerbe anmelden. Und Mitglied in der IHK werden.

    Bin ich jetzt völlig auf dem falschen Dampfer und muß jetzt mit Abmahnungen rechnen?
    Kann passieren.

    Aber das kann man nur im konkreten Einzelfall unter Berücksichtigung aller Details prüfen. Das überlässt man dann ggf. einem Rechtsanwalt.
    Was ich schreibe, ist nicht als "Rechtsberatung im Einzelfall" zu verstehen.

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