Ergebnis 1 bis 5 von 5

Fernabsatztgesetz oder BGB

  1. Astinos
    Astinos ist offline
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    14.06.2013
    Beiträge
    1
    Standard Fernabsatztgesetz oder BGB
    Hallo,

    Welches Gesetzt greift den beim diesem Beispiel?

    Kurzes Beispiel:

    Wenn man zb. einen Anruf bekommt, wo eine Dienstleistung aufmerksam gemacht wird und es im laufe dieses Gespräch zu einem Vertrag kommt der aber erst zb. in 10 tagen laut Firma Bestand hat und man aus diesen Gründen, keinen Schriftlichen Vertrag bekommt bis zu dem genannten Datum. Dann kann man doch als gute gläubiger Selbständiger von dem Ganzen Abstand nehmen und sich auf das Telefonat beziehen vom zb. 11.06.2013 und Widerruft da das gesagte mit sofortiger Wirkung.
    Wäre das eine Option oder hat man als Selbständiger gar keine Rechte?
    Und wie sieht es damit aus, das man zu diesem Zeitpunkt (Telefonat) keinerlei Einblick auf die AGB hatte, sollten die aber nicht Bestandteil sein und von der Firma vorgelesen werden oder ist es mit dem Satz am Telefon "es gelten die Allgemeinen Gesetzt Bestimmungen" abgehackt und sollte nicht auch darauf hingewiesen werden ob es ein Widerruf- oder Rücktrittrecht gibt oder halt eben nicht?

    Danke im Voraus

  2. Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    15.05.2010
    Ort
    Lindau (B)
    Beiträge
    1.363
    Standard AW: Fernabsatztgesetz oder BGB
    Hallo!

    Rücktritts- und Widerrufsrecht steht IMHO nur Privatkunden zu. Es sei denn man wurde arglistig getäuscht. Und am Telefon sollte man nie ungeprüft Verträge abschließen, schon gar nicht als Firma oder Selbstständiger.

    Gruß, René

  3. Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    26.07.2007
    Beiträge
    1.867
    Standard AW: Fernabsatztgesetz oder BGB
    Bei fernmündlichen Verträgen kann der Kunde wohl durch Individualvereinbarung darauf verzichten von den AGB vor Vertragsschluss Kenntnis zu nehmen, sodass sie dann wirksam einbezogen sind. Allein die Einseitige Erklärung, dass die AGB einbezogen werden, soll nicht genügen. (Palandt)

    Ein Widerrufsrecht sehe ich auch nicht.

    Das Rücktrittrecht würde ich nicht pauschal ausschließen, kann es doch etwa bei einem Sachmangel nach § 437 Nr. 2 BGB bestehen.
    Ich kann mit meinen Beiträgen nur einen Ausschnitt des Rechts abdecken und auch nur meine eigene Position aufzeigen. Im Recht hängt viel von Argumentation ab. Ich bitte daher zu beachten, dass meine Beiträge keinen anwaltlichen Rat ersetzen können.

  4. Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    15.05.2010
    Ort
    Lindau (B)
    Beiträge
    1.363
    Standard AW: Fernabsatztgesetz oder BGB
    Nur wie soll der Kunde beweisen dass er eben nicht auf die Kenntnisnahme verzichtet hat? Wir wissen ja wie schnell eine Gesprächsaufzeichnung verschwindet wenn der Kunde etwas beweisen will. Und wenn der Verkäufer etwas beweisen will taucht die Aufzeichnung ganz schnell und plötzlich wieder auf.

  5. Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    26.07.2007
    Beiträge
    1.867
    Standard AW: Fernabsatztgesetz oder BGB
    Ich denk die Einbeziehung müsste der Anbieter beweisen, weil sie für ihn günstig ist.
    Ich kann mit meinen Beiträgen nur einen Ausschnitt des Rechts abdecken und auch nur meine eigene Position aufzeigen. Im Recht hängt viel von Argumentation ab. Ich bitte daher zu beachten, dass meine Beiträge keinen anwaltlichen Rat ersetzen können.

Ähnliche Themen
  1. Von jesus im Forum Domain-Recht
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 08.04.2008, 18:01
Berechtigungen
  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •