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ACTA und PHP, ACTA und streaming

  1. NovaTech2010
    NovaTech2010 ist offline
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    Hallöchen Leute.

    EIn bereits sehr bekanntest, doch leider unterschätztes Thema: ACTA.
    Die ACTA betrifft jeden Surfer im Web, nicht nur die, die einfach mal Musik runter laden. Wenn ACTA in Kraft tritt (und das wird passieren bzw ist schon im Gange) wird sich das gesamte Internet überheblich verändern - Seiten wie YouTube wären nicht mehr wie vorher oder ganz weg. Kurz auf den Punkt gebracht die Freiheit im Internet ist verboten ^^

    ACTA prüft die Daten die zwischen einem Computer und dem WWW auf Urheberrechte und Marken. Weiß vielleicht jemand wie sich das dann auf Websprachen auswirken wird? Ich meine wird es durch ACTA eigene Funktionen geben, wobei man erst einen Upload durchführen kann, wenn die rauf zu ladende Datei auf Copyright geprüft wurde? Oder wird dies dann automatisch erfolgen?
    Google und die Suche hier gab mir leider nicht genügend Antwort

    Ich plane nämlich eine Uploadseite, daher is das ein wenig sehr wichtig zu wissen für mich wie ich da jetzt schon vorausplanen kann um genug Zeit zum umrüsten zu haben ^^

    Vielen Dank
    NovaTech2010

  2. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: ACTA und PHP, ACTA und streaming
    Ich denke die Provider prüfen die einzelnen Pakete auf dem Weg zwischen Sender und Empfänger.
    Ich kann mit meinen Beiträgen nur einen Ausschnitt des Rechts abdecken und auch nur meine eigene Position aufzeigen. Im Recht hängt viel von Argumentation ab. Ich bitte daher zu beachten, dass meine Beiträge keinen anwaltlichen Rat ersetzen können.

  3. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: ACTA und PHP, ACTA und streaming
    Zitat Zitat von NovaTech2010 Beitrag anzeigen
    ACTA prüft die Daten die zwischen einem Computer und dem WWW auf Urheberrechte und Marken.
    ACTA prüft gar nichts, ACTA ist ein Handelsabkommen zwischen Staaten.

    ACTA sagt, daß die Vertragsstaaten ausreichende rechtliche Grundlagen schaffen müssen, damit bei Verletzung geistigen Eigentums (Urheberrechte, Patentrechte usw.) die Geschädigten wirksame Möglichkeiten haben, dagegen vorzugehen.

    ACTA verlangt rein gar nichts, das nicht in Deutschland sowieso schon lange Gesetz ist.

    (Und ACTA sagt übrigens ausdrücklich, daß es jedem Vertragsstaat frei steht, im Rahmen seiner Verfassungs- und Gesetzes-Ordnung die entsprechenden Verpflichtungen umzusetzen. Das heißt: kein ACTA-Vertragsstaat ist verpflichtet, irgendwelche Vorschriften zu erlassen, die gegen sein Verfassungsrecht verstoßen oder mit anderen Gesetzen - z.B. Datenschutz - kollidieren.)
    Was ich schreibe, ist nicht als "Rechtsberatung im Einzelfall" zu verstehen.

  4. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: ACTA und PHP, ACTA und streaming
    Zitat Zitat von Elradon Beitrag anzeigen
    Ich denke die Provider prüfen die einzelnen Pakete auf dem Weg zwischen Sender und Empfänger.
    In Deutschland bestimmt nicht. Das verstieße gegen geltendes Recht, das durch einen Beitritt der Bundesrepublik zu ACTA nicht geändert wird.
    Was ich schreibe, ist nicht als "Rechtsberatung im Einzelfall" zu verstehen.

  5. NovaTech2010
    NovaTech2010 ist offline
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    Standard AW: ACTA und PHP, ACTA und streaming
    Zitat Zitat von TomRohwer Beitrag anzeigen
    ACTA prüft gar nichts, ACTA ist ein Handelsabkommen zwischen Staaten.

    ACTA sagt, daß die Vertragsstaaten ausreichende rechtliche Grundlagen schaffen müssen, damit bei Verletzung geistigen Eigentums (Urheberrechte, Patentrechte usw.) die Geschädigten wirksame Möglichkeiten haben, dagegen vorzugehen.

    ACTA verlangt rein gar nichts, das nicht in Deutschland sowieso schon lange Gesetz ist.

    (Und ACTA sagt übrigens ausdrücklich, daß es jedem Vertragsstaat frei steht, im Rahmen seiner Verfassungs- und Gesetzes-Ordnung die entsprechenden Verpflichtungen umzusetzen. Das heißt: kein ACTA-Vertragsstaat ist verpflichtet, irgendwelche Vorschriften zu erlassen, die gegen sein Verfassungsrecht verstoßen oder mit anderen Gesetzen - z.B. Datenschutz - kollidieren.)
    Wirklich nicht? Ich habe ein 'Aufklärungsvideo' über ACTA gesehen, in dem besagt wird, dass es wegen ACTA Seiten wie YouTube beispielsweise nicht mehr geben wird, daher meine Aufregung ^^
    Dann is ja gut =) Ich bau nämlich grad nen Uploader und hatte Angst dafür büßen zu müssen, wenn ich den Upload aufrufe um diesen prüfen zu können und erst dann freizugeben. Ich lasse die Datei sowieso auf Copyrights prüfen aber man kommt gegen solche Funktionen leider an ^^


    Vielen Dank =)

  6. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: ACTA und PHP, ACTA und streaming
    Gemeint war in meinem Beitrag die technische Umsetzung, nicht, ob das rechtlich zulässig ist.
    Ob es tatsächlich so gegen deutsches Recht verstößt, bin ich mir gar nicht sicher. Du darfst ja nicht jedes derzeitige Recht in die Überlegung einbeziehen. Das TMG ist schnell mal geändert. Ebenso Datenschutzgesetze.
    Zudem kann es ja trotzdem sein, dass entsprechende Normen entwickelt werden und dann später durch das BVerfG gekippt werden müssen.
    Bin in der Materie aber auch nur sehr oberflächlich drin.
    Ich kann mit meinen Beiträgen nur einen Ausschnitt des Rechts abdecken und auch nur meine eigene Position aufzeigen. Im Recht hängt viel von Argumentation ab. Ich bitte daher zu beachten, dass meine Beiträge keinen anwaltlichen Rat ersetzen können.

  7. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: ACTA und PHP, ACTA und streaming
    Zitat Zitat von NovaTech2010 Beitrag anzeigen
    Zitat von TomRohwer Beitrag anzeigen
    ACTA prüft gar nichts, ACTA ist ein Handelsabkommen zwischen Staaten.

    ACTA sagt, daß die Vertragsstaaten ausreichende rechtliche Grundlagen schaffen müssen, damit bei Verletzung geistigen Eigentums (Urheberrechte, Patentrechte usw.) die Geschädigten wirksame Möglichkeiten haben, dagegen vorzugehen.

    ACTA verlangt rein gar nichts, das nicht in Deutschland sowieso schon lange Gesetz ist.

    (Und ACTA sagt übrigens ausdrücklich, daß es jedem Vertragsstaat frei steht, im Rahmen seiner Verfassungs- und Gesetzes-Ordnung die entsprechenden Verpflichtungen umzusetzen. Das heißt: kein ACTA-Vertragsstaat ist verpflichtet, irgendwelche Vorschriften zu erlassen, die gegen sein Verfassungsrecht verstoßen oder mit anderen Gesetzen - z.B. Datenschutz - kollidieren.)
    Wirklich nicht? Ich habe ein 'Aufklärungsvideo' über ACTA gesehen, in dem besagt wird, dass es wegen ACTA Seiten wie YouTube beispielsweise nicht mehr geben wird, daher meine Aufregung ^^
    Ja, genau das ist das Problem in der Diskussion.

    Erstens wissen die meisten Leute gar nicht, worüber und wovon sie reden. Zweitens nutzen gewisse Gruppen den Protest gegen ACTA, um darauf ihr eigenes politisches Süppchen zu kochen.

    Dann is ja gut =) Ich bau nämlich grad nen Uploader und hatte Angst dafür büßen zu müssen, wenn ich den Upload aufrufe um diesen prüfen zu können und erst dann freizugeben. Ich lasse die Datei sowieso auf Copyrights prüfen aber man kommt gegen solche Funktionen leider an ^^
    Wer eine Dienstleistung im Internet anbieten will, der sollte - genau wie es jeder macht, der eine Dienstleistung außerhalb des Internets anbieten will - vorher, ggf. mit Hilfe von Fachleuten, prüfen, welche rechtlichen Vorschriften für ihn relevant sind.
    Was ich schreibe, ist nicht als "Rechtsberatung im Einzelfall" zu verstehen.

  8. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: ACTA und PHP, ACTA und streaming
    Zitat Zitat von Elradon Beitrag anzeigen
    Das TMG ist schnell mal geändert. Ebenso Datenschutzgesetze.
    Ja. Das sind sie aber auch ohne ACTA.

    Und "schnell" geändert werden Gesetze in Deutschland sowieso nicht, ein Gesetzgebungsverfahren zieht sich im Regelfall über zwei, drei Jahre hin, wenn nicht noch länger.
    Was ich schreibe, ist nicht als "Rechtsberatung im Einzelfall" zu verstehen.

  9. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: ACTA und PHP, ACTA und streaming
    Kurz und knackig das wesentliche zum Nachlesen, sehr schön von SPIEGEL Online zusammengestellt:

    Das steckt hinter dem ACTA-Streit: [url]http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,815011,00.html[/url]
    Was ich schreibe, ist nicht als "Rechtsberatung im Einzelfall" zu verstehen.

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