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GmbH Recht

  1. mephisto1305
    mephisto1305 ist offline
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    Standard GmbH Recht
    Hi,
    hätte gerne mal gewusst, ob man als Geschäftsführer einer GmbH eine Einzelunternehmung gründen darf, die genau den selben Geschäftsmittelpunkt hätte, wie die GmbH?

    Ausgangssituation:
    Geschäftsführer hält 100% der Anteile, ursprünglich waren es zwei Geschäftsführer, jeder hielt 50% der Anteile.lt. Geschäftsführeranstellungsvertrag hätte keiner der Geschäftsführer nach seinem Ausscheiden der GmbH Konkurrenz machen dürfen. Diese Klausel würde für einen Zeitraum von 10 Jahren nach dem Aussscheiden gelten.

    1. Wenn der verbleibende Gesellschafter nun aber nicht ausscheidet, könnte doch diese Klausel ausser Kraft gesetzt sein, oder?
    2. Wäre das dann steuerrechtlich i.O., oder würde man damit eine sog. Scheinfirma gründen?

  2. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: GmbH Recht
    Zitat Zitat von mephisto1305 Beitrag anzeigen
    Hi,
    hätte gerne mal gewusst, ob man als Geschäftsführer einer GmbH eine Einzelunternehmung gründen darf, die genau den selben Geschäftsmittelpunkt hätte, wie die GmbH?
    Wenn es keine Konkurrenzklausel gibt, die das verbietet...

    Ausgangssituation:
    Geschäftsführer hält 100% der Anteile, ursprünglich waren es zwei Geschäftsführer, jeder hielt 50% der Anteile.lt. Geschäftsführeranstellungsvertrag hätte keiner der Geschäftsführer nach seinem Ausscheiden der GmbH Konkurrenz machen dürfen. Diese Klausel würde für einen Zeitraum von 10 Jahren nach dem Aussscheiden gelten.
    10 Jahre? Das müsste wohl mit ziemlichen Ausgleichszahlungen verbunden sein; Konkurrenzverbote müssen üblicherweise durch Entschädigung ausgeglichen werden und dürfen den Betroffenen nicht unangemessen benachteiligen.

    Aber wenn der Geschäftsführer 100% der Anteile an der GmbH hält, kann er doch jederzeit seinen Geschäftsführeranstellungsvertrag ändern, oder die sonst erforderlichen vertraglichen Abmachungen mit sich selbst treffen. Da stehen ihm dann doch eh alle Möglichkeiten offen.

    2. Wäre das dann steuerrechtlich i.O., oder würde man damit eine sog. Scheinfirma gründen?
    Mit dem Steuerrecht hat das alles überhaupt nichts zu tun.
    Was ich schreibe, ist nicht als "Rechtsberatung im Einzelfall" zu verstehen.

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