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Online-Buchung zurückziehen

  1. jonas12345
    jonas12345 ist offline
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    Standard Online-Buchung zurückziehen
    hallo!

    ich bin gerade in folgender situation:

    Ich habe kurzfristig Plätze in einem Bus für die An- und Abreise zu einem Musik-Festival gebucht. Nach dem ich die Buchung abgeschickt habe, erhielt ich bisher nur eine e-mail mit der Bestellbestätigung in der noch einmal die Daten wie Rechnungsempfänger, Preis, etc. aufgeführt sind.

    Allerdings liegen mir noch keine Informationen über den genauen Abfahrtsort (nur Berlin, aber keine genauere Angabe) vor. Und die Reise soll schon in zwei Tagen beginnen.

    Als Zahlungsart habe ich angegeben, dass ich das Geld im Bus bezahle.

    Da mir die ganze Sache nun zu brenzlig wird, möchte ich lieber auf Nummer sicher gehen und die Anreise/Abreise per PKW bestreiten. Auch weil der Transport des Gepäcks dadurch leichter fällt.

    Ich habe auch schon eine entsprechende Mail an den Reiseveranstalter gesendet, in der ich behaupte, dass ich meine Bestellung zurückziehe und auch nicht bereit bin, wie in den AGBs angegeben eine Reiserücktrittspauschale zu zahlen, da meineserachtens noch kein gültiger Kaufvertrag zustande kam, weil eine Bestellbestätigung nicht einer Bestellannahme gleicht. Liege ich damit richtig?

    Oder muss ich noch irgendwelche spätere Forderungen durch das Reiseunternehmen erwarten, wenn ich die Reise nicht antrete? Wären diese rechtens?

    Per Telefon hab ich bisher bei denen noch niemand erreicht.

    Bitte gebt mir schnell eine Antwort.

  2. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Online-Buchung zurückziehen
    Hallo,

    zunächst eine Bitte: In diesem Forum sind nur allgemein formulierte Fragen/Sachverhalte zulässig. Daher die Ich-Form bitte nicht verwenden

    In der Annahme, dass es sich hier um einen fiktiven Fall handelt, stellt sich ja zunächst die Frage, ob der Vertrag zustande gekommen ist. Die Bestellbestätigung kann in diesem Fall durchaus als Annahme gesehen werden, so werden zum einen alle wesentlichen Vertragsbestandteile genannt, zum anderen bestätigt der Veranstalter dem Antragssteller die Reise.
    Durch die E-Mail an den Reiseveranstalter hat derjenige, der die Reise gebucht hatte, den, immer unter der Voraussetzung, dass ein Vertrag zustande gekommen ist, Vertrag angefochten. Allerdings wäre mir jetzt kein durchschlagender Anfechtungsgrund ersichtlich...

    Am einfachsten wäre es, aus der Sache rauszukommen, wenn mit dem Veranstalter eine Vereinbarung getroffen werden könnte, in welcher er den Betroffenen aus dem Vertrag entlässt.
    Geschieht dies nicht, hat der Veranstalter Anspruch auf Zahlung des vereinbarten Preises.

    Beste Grüße
    Hendrik

  3. jonas12345
    jonas12345 ist offline
    Neuer Benutzer
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    Standard AW: Online-Buchung zurückziehen
    danke für die antwort hendrik!

    Da der Veranstalter noch nicht einmal den genauen Abreiseort, geschweige denn die Abreisezeit mitgeteilt hat, ist es für denjenigen, der die Reise gebucht hat, unmöglich seinen vertraglichen Pflichten nachzukommen.
    Somit kann doch auch im nachhinein keine Zahlung gefordert werden.

    Eigentlich ist es sogar andersherum: derjenige, der gebucht hat, könnte doch theoretisch Schadensersatz einforden, da er auf ein anderes Transportmittel, wie z.B. einen Mietwagen, umsteigen musste, was für ihn zusätzliche Kosten bedeutet!

    PS.: Derjenige der die Reise gebucht hat, musste leider in mehreren Foren lesen, dass der Veranstalter schon des öfteren Reisen kurz vor der Abreise platzen ließ bzw. nicht auf Nachfragen antwortete.
    Zum Glück wurde noch kein Geld überwiesen.

    LG Jonas

  4. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Online-Buchung zurückziehen
    Vielleicht bleibt ja die Möglichkeit spontan selbst zu fahren und sich hinterher damit zu befassen, ob man vom Reiseveranstalter Schadensersatz bekommt.
    Ich kann mit meinen Beiträgen nur einen Ausschnitt des Rechts abdecken und auch nur meine eigene Position aufzeigen. Im Recht hängt viel von Argumentation ab. Ich bitte daher zu beachten, dass meine Beiträge keinen anwaltlichen Rat ersetzen können.

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