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Vom Kauf zurückgetreten, Besitzerin einverstanden, Verkäufer nicht

  1. ditze04
    ditze04 ist offline
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    Standard Vom Kauf zurückgetreten, Besitzerin einverstanden, Verkäufer nicht
    Hallo,
    ich habe vor ein paar Tagen ein Sitzmöbel erworben. Als ich es abholen wollte stellte sich heraus, dass es unentfernbare Flecken aufweisst. Die Besitzerin des Möbels war damit einverstanden, dass ich das Möbel nicht nehme. Ich habe extra gefragt, ob sie damit einverstanden ist. Abends bekam ich dann eine Mail des Verkäufers (er hat das Möbel für eine Bekannte verkauft), dass ich das Möbelstück doch nehmen muss und es bis spätestens in 4 Tagen abholen soll und auch den erzielten Preis bezahlen muss, schließlich hätte in seiner Auktion gestanden, dass man das Möbel vorher besichtigen kann. Es stand aber auch drin, dass es nur minimale Gebrauchsspuren hat (von Flecken, die definitiv nicht mehr raus gehen stand da nichts). Wenn die Besitzerin bei unseren ersten Treffen gesagt hätte, dass ich nicht zurücktreten kann, hätte ich das Möbelstück (wenn auch murrend) mitgenommen, aber sie war ja mit meinen Rückzug vom Kauf einverstanden.
    Jetzt müßte ich nochmal eine Transportmöglichkeit organisieren und auch nochmal die Strecke fahren, was ja auch nicht gerade billig ist.
    Bin ich jetzt im Recht wenn ich das Möbel weiterhin nicht haben möchte (weil ja vor Ort einvernämlich so entschieden wurde), oder muss ich das Möbel nehmen, weil ich ersteigert habe.

  2. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Vom Kauf zurückgetreten, Besitzerin einverstanden, Verkäufer nicht
    Hier kommt es auf das Vertragsverhältnis zwischen Eigentümer und Verkäufer an. Wenn der Verkäufer es tatsächlich "im Auftrag" verkauft hat, hat er kein recht die Abnahme zu fordern, der er lediglich im Auftrag des Eigentümers gehandelt hat, also keine eigene Entscheidungsrechte hat.
    Etwas anderes wäre es, wenn er als Kommissionär gehandelt. Dann liegt die Sache etwas anders.
    Meine Beiträge sind immer (auch wenn es nicht ausdrücklich dabei steht) meine persönliche Meinung und müssen (und werden) nicht immer mit der aktuellen Rechtssprechung oder der Lehrmeinung im Jurastudium / anderen rechtswissenschaftlichen Studiengängen übereinstimmen. Sie sind lediglich meine Auslegung von mir bekannten Gesetzen und Urteilen.

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