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Weiterverkaufsrecht für Onlinespiele

  1. Benutzer
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    Frage Weiterverkaufsrecht für Onlinespiele
    Einigen ist sicher bekannt, wie das bei World of Warcraft läuft: Wurde erst einmal ein Account mit dem beiliegenden key aktiviert, lässt sich dieser nicht mehr löschen, und der Key nichtmehr davon trennen.

    Weiterverkauf unmöglich - Das System verweigert die Registrierung.

    Jetzt meine Frage: Dürfen die das? Oder kann ich mir das gebraucht kaufen, und dann darauf pochen, dass sie's mir freischalten?

    Es geht wirklich nur am das Spiel bzw. dessen Seriennummer, NICHT um den Kauf von kompletten Accounts mit Spielfiguren.

  2. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Weiterverkaufsrecht für Onlinespiele
    Du kaufst etwas, gebraucht.. da wär jetzt die Frage, was genau du gebraucht kaufst. Nur die CD? Oder auch die Berechtigung dir nen Account zu erstellen. Beides würde ich halt beim Neukauf sehen. Bei "gebraucht".. gute Frage. Aber dann musst du dich ja eh an den Verkäufer halten, der Hersteller hat damit dann ja nix zu tun.
    Ich kann mit meinen Beiträgen nur einen Ausschnitt des Rechts abdecken und auch nur meine eigene Position aufzeigen. Im Recht hängt viel von Argumentation ab. Ich bitte daher zu beachten, dass meine Beiträge keinen anwaltlichen Rat ersetzen können.

  3. anonymous4
    anonymous4 ist offline
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    Standard AW: Weiterverkaufsrecht für Onlinespiele
    Stimmt nicht!
    Blizzard verbietet den Handel mit Accounts, daher darf nur die CD verkauft werden, nicht aber der Key(gebraucht)
    Es ist daher vollkommen rechtens, dass man den Key nicht nochmal nutzen darf

  4. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Weiterverkaufsrecht für Onlinespiele
    Und was stimmt jetzt nicht?
    Ich kann mit meinen Beiträgen nur einen Ausschnitt des Rechts abdecken und auch nur meine eigene Position aufzeigen. Im Recht hängt viel von Argumentation ab. Ich bitte daher zu beachten, dass meine Beiträge keinen anwaltlichen Rat ersetzen können.

  5. Benutzer
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    Standard AW: Weiterverkaufsrecht für Onlinespiele
    Zitat Zitat von ******* Beitrag anzeigen
    Blizzard verbietet den Handel mit Accounts, daher darf nur die CD verkauft werden, nicht aber der Key.
    Und seit wann ist Blizzard in Deutschland die gesetzgebende Gewalt? http://forum.e-recht24.de/images/smi...on_twisted.gif
    Wenn eine Firma in den Vertrag schreibt, sie dürfen dir bei Kündigung einen Meuchelmörder vorbeischicken, akzeptierst du das dann auch?

    Ein Key ist kein Account, sondern ein Mechanismus des Herstellers zur Lizenz-Prüfung.

    Also davon ausgehend, dass die Lizenz gekauft wird (ich denke davon kann man ausgehen, wenn man ein Computerspiel kauft), der Verkäufer also nichtmehr spielt:
    Habe ich das Recht, die Aktivierung der Lizenz für meinen eigenen Account einzufordern, oder nicht? Besteht in Deutschland nicht ein grundsätzliches Recht zum Weiterverkauf nicht personalisierter Lizenzen?

    Den Account habe ich ja schon. Jetzt würde ich halt gerne das Addon gebraucht kaufen.
    Geändert von Bachsau (15.08.2010 um 16:04 Uhr)

  6. Neuer Benutzer
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    Standard AW: Weiterverkaufsrecht für Onlinespiele
    Natürlich dürfen die das.
    Ganz normales Wettbewerbsrecht.

    Wenn du den den Key kaufst und den an den Account bindest, steht auch das du den nicht mehr entbinden kann.

    Und wenn im Vertrag steht, dass ein Meuchelmörder vorbeikommt, MUSST du ihn ja nicht unterschreiben...

    Also manchmal..

  7. Benutzer
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    Standard AW: Weiterverkaufsrecht für Onlinespiele
    Zitat Zitat von Willemer Beitrag anzeigen
    Und wenn im Vertrag steht, dass ein Meuchelmörder vorbeikommt, MUSST du ihn ja nicht unterschreiben...
    Ich meine mal irgendwo gehört zu haben, dass es eben auch Dinge gibt, die man Vertraglich nicht vereinbaren kann, die nicht zulässig und deshalb unwirksam sind.

    Ich fände es doch sehr befremdlich wenn die damit wirklich im Recht sind. Man male sich nur mal aus, was das für die weltweite Wirtschaft bedeuten würde, wenn Hersteller nach belieben den Weiterverkauf an Dritte verbieten können.

    Apple kann ja auch nicht verhindern, dass Vodafone die iPhones aus dem Ausland importiert, auch wenn ihnen das nicht in den Kram passt.

  8. anonymous4
    anonymous4 ist offline
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    Standard AW: Weiterverkaufsrecht für Onlinespiele
    Es ist aber ein Dienstleistungsvertrag den Käufer a mit Firma b abschließt.
    Wenn Käufer a es weiterverkauft an c, kann b dem Verkauf des Dienstleistungsvertrages nicht zustimmen. Und dieses ist auch rechtens.

    Jegliche Software, welche per Key personalisert ist, darf aus diesen Gründen nicht weiterverkauft werden. Die Software kannst weitergeben(eventuell noch), aber den Key nicht. Es ist auch eine Art der Absicherung für die Firma, wenn jemand doch eine Straftat tätigt.

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