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Ware zurück gesendet, 30% des KP einbehalten

  1. Neuer Benutzer
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    Standard Ware zurück gesendet, 30% des KP einbehalten
    Guten Tag

    Ich habe mir am 8. Juli ein Macbook Pro bestellt welches ich am 13. Juli erhalten habe. Da es unter 3D Anwendungen zimlich laut wurde habe ich mich entschlossen es zurück zu schicken. Das war am 16. Juli.

    Gestern erhielt ich eine Mail vom Onlineshop.
    Hier ein Auszug davon:

    Ihre Retoure für das Apple Macbook Pro (Mxxxx/x) haben wir erhalten.
    Vielen Dank hierfür.

    Leider ist die Ware nicht im Ursprungszustand retourniert worden.
    Die Lizenz von Apple wurde akzeptiert indem die Software geöffnet und
    registriert wurde.
    Daher können wir Ihnen nicht den gesamten Kaufpreis zurückerstatten.

    Die Rückzahlung (abzüglich 30 %) in Höhe von xxx haben wir an die Buchhaltung weitergeleitet.
    Der Betrag wir Ihrem Konto gutgeschrieben.

    Wir bitten Sie hierfür um Ihr Verständnis

    Jetzt meine Frage: Dürfen die einfach 30% des Kaufpreises einbehalten? Wie soll ich das Notebook testen ohne Betriebssystem (Apple Zwangsregistrierung)? Wie soll ich nun weiter vorgehen?

    Mit der Bitte um Hilfe, Herbx

  2. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Ware zurück gesendet, 30% des KP einbehalten
    Das Registrieren von Software kann meines wissens tatsächlich eine Wertminderung mit sich bringen - allerdings müsste dann auch darauf hingewiesen werden (AGB, Widerrufsbelehrung).
    Allerdings weiß ich nicht, ob 30% gerechtfertigt sind, dazu müsste man jemanden fragen, der sich mit der Preisgestaltung bei den Teilen auskennt.
    Meine Beiträge sind immer (auch wenn es nicht ausdrücklich dabei steht) meine persönliche Meinung und müssen (und werden) nicht immer mit der aktuellen Rechtssprechung oder der Lehrmeinung im Jurastudium / anderen rechtswissenschaftlichen Studiengängen übereinstimmen. Sie sind lediglich meine Auslegung von mir bekannten Gesetzen und Urteilen.

  3. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Ware zurück gesendet, 30% des KP einbehalten
    Ich weiß nicht, ob es eine Prüfung der Sache ist oder eine bestimmungsgemäße Ingebrauchnahme ist. Im ersten Fall würde ja Wertersatz komplett entfallen. Im zweiten Fall müsste ja zusätzlich auch auf eine Möglichkeit zur Vermeidung der Wertminderung beschrieben worden sein. Das scheint mir hier gar nicht möglich zu sein; darum denke ich, dass Wertersatz hier nicht möglich ist.
    Ich kann mit meinen Beiträgen nur einen Ausschnitt des Rechts abdecken und auch nur meine eigene Position aufzeigen. Im Recht hängt viel von Argumentation ab. Ich bitte daher zu beachten, dass meine Beiträge keinen anwaltlichen Rat ersetzen können.

  4. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Ware zurück gesendet, 30% des KP einbehalten
    Ich weiß nicht, ob es eine Prüfung der Sache ist oder eine bestimmungsgemäße Ingebrauchnahme ist.
    Bei der Aktivierung von Software würde ich schon von Ingebrauchnahme sprechen.

    Das Problem ist doch aber, was ist es für ein "Fehler". Ist es ein Problem, was das Gerät immer hat (also jedes), dann ist es kein Sachmangel, man hätte es also vorher erfragen können und hätte auf die Registrierung der Software verzichten können. Ist es eine Eigenart genau des einen geräts, liegt eher ein Sachmangel vor, dann wäre Nachbesserung in dem Fall die bessere Lösung gewesen.
    Im zweiten Fall müsste ja zusätzlich auch auf eine Möglichkeit zur Vermeidung der Wertminderung beschrieben worden sein.
    Richtig, solange man die gültige Widerrufsbelehrung verwendet steht das aber auch drin
    Das scheint mir hier gar nicht möglich zu sein;
    Wieso nicht? Man kann das doch relativ einfach formulieren.
    darum denke ich, dass Wertersatz hier nicht möglich ist.
    Ich denke schon, auch wenn man wirklich alles ganz genau prüfen würde. Ich weiß nicht, wie das bei Mac aussieht, aber bei MS hat man einige Tage zeit bis zur Aktivierung/Freischaltung/Registrierung.
    Meine Beiträge sind immer (auch wenn es nicht ausdrücklich dabei steht) meine persönliche Meinung und müssen (und werden) nicht immer mit der aktuellen Rechtssprechung oder der Lehrmeinung im Jurastudium / anderen rechtswissenschaftlichen Studiengängen übereinstimmen. Sie sind lediglich meine Auslegung von mir bekannten Gesetzen und Urteilen.

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