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Hinweise in eBay Auktion gültig oder nicht?

  1. Bennilens
    Gast
    Standard Hinweise in eBay Auktion gültig oder nicht?
    Ich habe in einer Auktion folgenden Hinweis dazugeschrieben damit keine Unklarheiten aufkommen:

    Hinweise:
    Alle World of Warcraft Items und Charaktere sind das geistige Eigentum von Blizzard Entertainment.
    Ich erhebe keinen Anspruch auf das virtuelle Eigentum der hier gehandelten Gegenstände.
    Der Käufer zahlt nur für die Zeit und die Arbeit, die aufgewendet wurden, um den oben aufgeführten Spielstand der Charaktere zu erreichen.
    Der Account, die Charaktere und die Gegenstände selbst bleiben deshalb Eigentum von Blizzard Entertainment!
    Der Käufer stellt zudem den Verkäufer mit dem Kauf dieses Artikels von sämtlichen Ansprüchen seitens Blizzard Entertainment.
    Sollte dem Verkäufer durch Versäumnis des Käufers Nachteile entstehen, fallen diese zu Lasten des Käufers.
    Mit Gebot auf diese Auktion geben sie ihr Einverständnis zu dieser Erklärung. Als Privatperson biete ich keine Garantie, Gewährleistung oder Rückgaberecht an.
    Mit Gebot auf diesen Artikel, erklären Sie sich einverstanden einen Account auf einem privaten Server kaufen zu wollen.
    Alle angegebenen Charaktere befinden sich auf einem Server von Exilium Network.
    Die Charaktere befinden sich auf einem Privaten World of Warcraft Server und sind nicht auf originalen Blizzard Servern spielbar.
    Darüber hinaus bestätigen Sie mit ihrem Gebot alles gelesen und akzeptiert zu haben.


    Nun hat mich jemand angeschrieben und meinte, diese Hinweise hätten in einer privaten Auktion keine Gültigkeit. Stimmt das?

    Mit freundlichem Gruß,
    Bennilens

  2. Erfahrener Benutzer
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    1.867
    Standard AW: Hinweise in eBay Auktion gültig oder nicht?
    Naja, da sind schon so einige merkwürdige Sachen drin.

    Eigentum kann man nur an Sachen, also körperlichen Gegenständen haben. Bei einem Account ist dies wohl nicht der Fall, also kein Eigentum, also auch kein normaler Kaufvertrag, möglicherweise eine Analogie.

    Dass du schreibst wofür der Käufer zahlt, ist auch weniger erheblich. U.U. wird man darauf schauen wie der Vertrag objektiv ausschaut und nicht was eine Vertragspartei gerne hätte - auf der anderen Seite könnte es durchaus Klarheit schaffen.
    Ich kann mit meinen Beiträgen nur einen Ausschnitt des Rechts abdecken und auch nur meine eigene Position aufzeigen. Im Recht hängt viel von Argumentation ab. Ich bitte daher zu beachten, dass meine Beiträge keinen anwaltlichen Rat ersetzen können.

  3. Bennilens
    Gast
    Standard AW: Hinweise in eBay Auktion gültig oder nicht?
    Verstehe ich nicht?

    Habe mal was von Sacherecht gehört und das man es bei virtuellen "Gegenständen" wohl nicht anwenden kann?

    Aber ist es denn gültig das ich diese Hinweise reinschreibe? Ich meine es bleibt ja dennoch jedem selbst überlassen zu bieten oder nicht. Bei Unklarheiten bleibt dann auch noch die Möglichkeit mich anzuschreiben.

    Ganz vergessen, das steht über den Hinweisen:

    Rechtliches:
    Der Käufer verpflichtet sich sämtliche Accountdaten unverzüglich nach Erhalt der Accountdaten zu ändern.
    Alle Angaben wurden nach bestem Wissen und Gewissen abgegeben. Ich übernehme keine Haftung für Tipp- oder Rechtschreibefehler.
    Jeder Bieter erkennt diese Klausel mit Gebotsabgabe an. Ebay-Auktionen sind rechtsgültige Kaufverträge (BGH Urteil 7.11.2001, AZ VII ZR13/01).
    Als Privatverkäufer übernehme ich keine Gewährleistung nach EU-Recht.
    Mit der Abgabe eines Gebotes erklären Sie sich ausdrücklich damit einverstanden, auf jegliche Garantie- und Gewährleistungsrechte zu verzichten.
    Die einjährige Gewährleistung/Garantie bei Gebrauchswaren nach EU-Recht wird hier ausdrücklich ausgeschlossen. Fragen zum Produkt stellen Sie bitte vor Abgabe ihres Gebotes.
    Mit Abgabe Ihres Gebotes, erklären Sie sich einverstanden das nur und ausdrücklich die Investierte Zeit bezahlt wird.
    Mit dem Gebot nehmen Sie zur Kenntnis, dass der Handel den Allgemeinen Geschäftsbedinungen von Blizzard Entertainment widerspricht und eine Sperrung des Accounts zu Folge haben kann.
    Ich übernehme keine Verantwortung falls es zu einer Accountsperrung aus egal welchem Grund kommen sollte.
    Alle Gegenstände etc bleiben Eigentum von Blizzard Entertainment.
    Geändert von Bennilens (23.07.2010 um 13:44 Uhr)

  4. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Hinweise in eBay Auktion gültig oder nicht?
    Richtig, Sachenrecht ist nicht auf virtuelkle Güter anwendbar.
    Man darf aber auch nichts verkaufen (das ist von Sachen unabhängig), was nicht eigenes Eigentum ist. Somit wäre der gesamte Verkauf rechtswidrig/nichtig (man beachte den letzten Satz )
    Meine Beiträge sind immer (auch wenn es nicht ausdrücklich dabei steht) meine persönliche Meinung und müssen (und werden) nicht immer mit der aktuellen Rechtssprechung oder der Lehrmeinung im Jurastudium / anderen rechtswissenschaftlichen Studiengängen übereinstimmen. Sie sind lediglich meine Auslegung von mir bekannten Gesetzen und Urteilen.

  5. Bennilens
    Gast
    Standard AW: Hinweise in eBay Auktion gültig oder nicht?
    Schonmal danke dafür!

    Aaaaber ich habe ja extra diesen Satz mit drin:

    Mit Abgabe Ihres Gebotes, erklären Sie sich einverstanden das nur und ausdrücklich die Investierte Zeit bezahlt wird.

    Sollte ich das noch deutlicher schreiben?

  6. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Hinweise in eBay Auktion gültig oder nicht?
    Was du reinschreibst ist eher nebensächlich, entscheidend ist, wie der mögliche Käufer es auffasst.
    Und selbst wenn du es dick und fett rot schreibst, meines Wissens haben einige Betreiber von derartigen Spielen etwas gegen den Handel mit Accounts - was letzendlich zu einer Sperrung des Accounts führt. Und das endet dann meistens in einem Rechtsstreit, bei dem der Verkäufer idR. unterliegt, da er etwas verkauft hat, was nicht sein Eigentum war ....
    Meine Beiträge sind immer (auch wenn es nicht ausdrücklich dabei steht) meine persönliche Meinung und müssen (und werden) nicht immer mit der aktuellen Rechtssprechung oder der Lehrmeinung im Jurastudium / anderen rechtswissenschaftlichen Studiengängen übereinstimmen. Sie sind lediglich meine Auslegung von mir bekannten Gesetzen und Urteilen.

  7. Bennilens
    Gast
    Standard AW: Hinweise in eBay Auktion gültig oder nicht?
    Ich möchte dem nicht wiedersprechen aber hat der Käufer in dem Fall nicht auch selbst Schuld oder mit Schuld daran?

    Generell wird gesagt das der Handel verboten ist. Bedeutet das nicht auch das es verboten ist den "Account" zu kaufen?

    "Unwissenheit schützt vor Strafe nicht?" ^.^


    Kann ich mich denn nicht "frei" machen mit meinen Rechtlichen- und Hinweisen? Sollte doch dadurch alles gesagt worden sein und wenn man dann bietet ist man damit einverstanden?

    MfG

  8. Bennilens
    Gast
    Standard AW: Hinweise in eBay Auktion gültig oder nicht?
    Zitat Zitat von aaky Beitrag anzeigen
    Was du reinschreibst ist eher nebensächlich, entscheidend ist, wie der mögliche Käufer es auffasst.
    Und selbst wenn du es dick und fett rot schreibst, meines Wissens haben einige Betreiber von derartigen Spielen etwas gegen den Handel mit Accounts - was letzendlich zu einer Sperrung des Accounts führt. Und das endet dann meistens in einem Rechtsstreit, bei dem der Verkäufer idR. unterliegt, da er etwas verkauft hat, was nicht sein Eigentum war ....
    Um es deutlicher zu machen:

    Mit dem Gebot nehmen Sie zur Kenntnis, dass der Handel den Allgemeinen Geschäftsbedinungen von Blizzard Entertainment widerspricht und eine Sperrung des Accounts zu Folge haben kann.
    Ich übernehme keine Verantwortung falls es zu einer Accountsperrung aus egal welchem Grund kommen sollte.



    ...das spielt also keine Rolle?

  9. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Hinweise in eBay Auktion gültig oder nicht?
    Generell wird gesagt das der Handel verboten ist. Bedeutet das nicht auch das es verboten ist den "Account" zu kaufen? ... aber hat der Käufer in dem Fall nicht auch selbst Schuld oder mit Schuld daran?
    Der ist gut aber vor Gericht wohl kaum haltbar. Klar, der Betrogene ist Schuld, schöließlich hat er sich betrügen lassen. Oder der Getötete, er hätte seinen Kopf ja wegnehmen können oder selbst springen .... Ganz ehrlich, das finde ich schon eine etwas seltsame Rechtsauffassung.

    Und jeder der nur einen Funken Verstand in der Birne hat, wird sich auch hüten, solche Angebote auch nur anzuschauen. Aber das werden leider immer weniger ...
    Kann ich mich denn nicht "frei" machen mit meinen Rechtlichen- und Hinweisen? Sollte doch dadurch alles gesagt worden sein und wenn man dann bietet ist man damit einverstanden?
    Definitives nein. Wenn es dann zu einem (vorprogrammierten) Rechtsstreit komm,t, wird im deutschen recht immer der Käufe rbesser gestellt, da er im Endeffekt nichts mehr hat, der Verkäufer aber das Geld. Und der Ausgleich ist dann: Der Käufer bekommt das Geld (+Schadensersatz) zurück und der Verkäufer seine "Ware". Das er dann nichts mehr damit anfangen kann ist und bleibt seine Schuld. Aber damit kann er ja selbst klar kommen.
    Meine Beiträge sind immer (auch wenn es nicht ausdrücklich dabei steht) meine persönliche Meinung und müssen (und werden) nicht immer mit der aktuellen Rechtssprechung oder der Lehrmeinung im Jurastudium / anderen rechtswissenschaftlichen Studiengängen übereinstimmen. Sie sind lediglich meine Auslegung von mir bekannten Gesetzen und Urteilen.

  10. Bennilens
    Gast
    Standard AW: Hinweise in eBay Auktion gültig oder nicht?
    Zitat Zitat von aaky Beitrag anzeigen
    Der ist gut aber vor Gericht wohl kaum haltbar. Klar, der Betrogene ist Schuld, schöließlich hat er sich betrügen lassen. Oder der Getötete, er hätte seinen Kopf ja wegnehmen können oder selbst springen .... Ganz ehrlich, das finde ich schon eine etwas seltsame Rechtsauffassung.
    Ich finde es ja ehrlich gesagt etwas traurig, dass ich für eine vernünftige Frage so eine weniger nette Antwort bekomme...wenn ich mich auskennen würde, hätte ich hier nicht nachgefragt.

    Dennoch verstehe ich es nicht, warum der Verkäufer die A-Karte bekommt, wenn der Käufer ebenso weiß das es nicht erlaubt ist Accounts zu handeln...

    So gesehen macht der Käufer doch den selben Fehler wie ich?

  11. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Hinweise in eBay Auktion gültig oder nicht?
    Ich finde es ja ehrlich gesagt etwas traurig, dass ich für eine vernünftige Frage so eine weniger nette Antwort bekomme...wenn ich mich auskennen würde, hätte ich hier nicht nachgefragt.
    Ich fand es eigentlich eher lustig, aber gut. Wie man das auffasst liegt in jedem selbst.

    Zurück zum Thema: Wen du fragst, bekommst du eine Antwort. Manchmal passt einem die Antwort nicht - nur warum wird dann immer wieder das Gleiche gefragt?

    Die "Schuldfrage" ist doch eigentlich völlig egal, es geht darum, dass der Verkäufer (von mir aus "auch") rechtswidrig handelt. Und dass der Käufer auch was falsch macht, steht doch eigentlich gar nicht zur Debatte. Das Problem ist nur, dass er, wenn der Account (wegen der Rechtswidrigkeit des Verkaufs) gesperrt wird, dagegen vorgehen kann, well er seine (rechtswidrige) Leistung nicht bekommen hat. Und bei einem Rechtsstreit wird dann eben jeder so gestellt, als gäbe es den Vertrag nicht (von einem möglichen Schadensersatz mal völlig abgesehen). Und das heißt: Verkäufer bekommt wieder Zugang zu seinem (nun gesperrten) Account und der Käufer erhält sein Geld zurück. Schadensersatzforderungen von Blizzard haben dann wahrscheinlich beide zu erwarten - aber auch das interessiert hier eigentlich nicht.

    Und dass kannst du auch durch die gewieftesten Formulierungen nicht verhindern, denn im Endeffekt wird bei einem Rechtsstreit die Sache betrachtet und nicht das, was der eine oder andere rechtswidrig vereinbart hat. Denn was gegen Gesetze verstößt (Übereignung von etwas, woran man kein Eigentum hat, Ausschluss von Gewährleistung ....) wird als nicht vereinbart (nichtig) betrachtet.

    Jetzt verständlicher?
    Meine Beiträge sind immer (auch wenn es nicht ausdrücklich dabei steht) meine persönliche Meinung und müssen (und werden) nicht immer mit der aktuellen Rechtssprechung oder der Lehrmeinung im Jurastudium / anderen rechtswissenschaftlichen Studiengängen übereinstimmen. Sie sind lediglich meine Auslegung von mir bekannten Gesetzen und Urteilen.

  12. Bennilens
    Gast
    Standard AW: Hinweise in eBay Auktion gültig oder nicht?
    Ja vielen Dank dafür.

    Aber sollte der Account für immer im Besitz des Käufers bleiben (und Blizzard bekommt nichts mit), hätte man nichts zu befürchten oder?

    ----

    Hätte da noch eine Frage (muss ja nicht extra ein neues Thema machen).

    Ein Freund von mir hat über eBay einen Account verkauft. Der eigentliche Käufer ist dann vom Vertrag abgesprungen und die Transaktion wurde beendet. Kurze Zeit später wurde mein Freund von einem weiteren Interessenten angeschrieben der die Auktion wohl verfolgt hat. Darauf hin wurde mein Freund gebeten ihm seine Kontodaten zu übermitteln da er dafür gerne xxx Euro zahlen möchte.

    Wie sieht da die Rechtslage aus, ist das ein gültiger Kaufvertrag? Ich frage weil der "Kauf/Verkauf" ohne - sozusagen - den eBay Ablauf gelaufen bzw abgewickelt wurde. Der Käufer wird ja nirgens aufgelistet in Verbindung mit dem Artikel/Auktion.
    Geändert von Bennilens (23.07.2010 um 17:15 Uhr)

  13. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Hinweise in eBay Auktion gültig oder nicht?
    Der Kaufvertrag wäre durchaus gültig (unter Beachtung der bereits genannten Probleme) - für einen Kaufvertrag gibt es kein Formerfordernis.

    Nur stellen sich die Probleme noch etwas krasser, da hier keinerlei Käufer-/Verkäuferschutz besteht und in der Regel die Daten nicht bekannt sind.

    Auch könnte ich mir vorstellen, dass der Käufer hier kaum "seriöse" Interessen verfolgt, sonst könnte er auch ganz normal kaufen und müsste das nicht "privat" abwickeln.
    Ich könnte mir vorstellen, dass der Käufer hier auf das genannte Szenario des Rechtsstreit spekuliert - einfach abgreifen was geht, dann Account ändern/deaktivieren/löschen (was auch immer machbar ist), dann behaupten, der Verkäufer habe ihn betrogen, da er keinen Zugang mehr hat ... der Rest wie es (normalerweise) ausgeht, steht schon da.

    Wer solche Geschäfte eingeht (und selbst nicht ganz sauber handelt) muss damit leben, dass er auch aufs Kreuz gelegt wird - nur wie gesagt, der, der das Geld gibt, hat im deutschen Recht in der Regel die besseren Karten.
    Meine Beiträge sind immer (auch wenn es nicht ausdrücklich dabei steht) meine persönliche Meinung und müssen (und werden) nicht immer mit der aktuellen Rechtssprechung oder der Lehrmeinung im Jurastudium / anderen rechtswissenschaftlichen Studiengängen übereinstimmen. Sie sind lediglich meine Auslegung von mir bekannten Gesetzen und Urteilen.

  14. Bennilens
    Gast
    Standard AW: Hinweise in eBay Auktion gültig oder nicht?
    Danke!

    Mag sein das ich etwas auf dem Schlauch stehe, aber wie kann es im Ernstfall zu einer Verhandlung kommen wenn kein Vertrag vorliegt?

    Natürlich ist es für beide Parteien leichtsinnig ohne schriftlichen Nachweis etwas zu kaufen/verkaufen aber ohne Ausgangsbasis (in schriftlicher Form wo Käufer und Verkäufer namentlich aufgeführt sind) eine Verhandlung?

    Ist es nicht so das wenn etwas privat abläuft in der Regel nicht deutlich gemacht werden kann was eigentlch jeweils die Absicht war?
    (Im Zweifelsfall für den Angeklagten?)

    MfG

  15. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Hinweise in eBay Auktion gültig oder nicht?
    Mag sein das ich etwas auf dem Schlauch stehe, aber wie kann es im Ernstfall zu einer Verhandlung kommen wenn kein Vertrag vorliegt?
    Genau das ist ja das Problem an der Sache:
    Zunächst gehen beide Seiten ja erstmal von einem Vertrag aus (der eine kauft etwas, der andere verkauft etwas). Und beide erfüllen aus Vertrag (der eine gibt den Account raus, der andere zahlt). Würde schon von vornherein zwischen beiden klar sein, dass kein Vertrag besteht, bräuchte (und würde) ja keiner leisten. Es gibt also einen Vertrag, und der ist durchaus gültig. Und solange nichts passiert, freuen sich beide.

    Doch dann behauptet einer plötzlich (wer das sein könnte, brauch ich wohl nicht erklären), der Vertrag wäre nichtig (aus den genannten Gründen, womit er vielleicht sogar recht hat). Logischerweise will der andere nicht darauf eingehen - und dann kommt es zum Rechtsstreit. Und entweder die Anwälte erkennen schon, was Sache ist (ist meistens so) und es wird ein Vergleich vereinbart (wo der Käufer in der Regel seine Forderungen besser durchsetzen kann) oder die Sache wird eben vor Gericht verhandelt. Und da könnte dann festgestellt werden, dass gar kein (gültiger) Vertrag existiert - die Leistungen also ohne Rechtsgrundlage erfolgten und somit zurückgewährt werden müssen ...

    Das (ganz kurz ) zum Ablauf in solchen Sachen.
    Natürlich ist es für beide Parteien leichtsinnig ohne schriftlichen Nachweis etwas zu kaufen/verkaufen aber ohne Ausgangsbasis (in schriftlicher Form wo Käufer und Verkäufer namentlich aufgeführt sind) eine Verhandlung?

    Ist es nicht so das wenn etwas privat abläuft in der Regel nicht deutlich gemacht werden kann was eigentlch jeweils die Absicht war?
    Sicherlich - und dafür gibt es dann den "unbeteiligten Dritten" (der in der Regel der Richter ist) und der entscheidet dann, wie es auszulegen ist, wie es also ein Unbeteiligter verstanden hätte. Und das nennt sich dann ganz einfach "Rechtssprechung".

    Im Zweifelsfall für den Angeklagten?
    Falsche Schiene. Dieser Spruch gilt im Strafrecht (Betrug u.ä) - aber nicht im Zivilrecht (Vertragsrecht).
    Im Zivilrecht gilt: Wer die besseren Beweise hat und seine Forderungen besser begründen kann, gewinnt. Im Gegensatz zum Strafrecht muss im Zivilrecht der Richter auch nur bewerten, was ihm vorgebracht wird (keine Pflicht zur Ermittlung) und urteilt auch nur danach. Wenn man also keine Beweise für seine Forderungen hat, hat man auch ganz, ganz schlechte Karten.
    Und auch deswegen ist der Käufer hier in der besseren Situation: Er kann normalerweise problemlos beweisen, dass er seine Pflicht erfüllt hat (Kontoauszug), während der Verkäufer Probleme hat, wenn er beweisen will, dass er einen nicht gesperrten Account übergeben hat und tatsächlich die versprochene Leistung erbracht hat (wenn der Käufer im nachhinein alles manipuliert hat). Und Screenshots können gefälscht werden - das weiß inzwischen auch jeder Richter und wird solchen Beweisen des Verkäufers also sehr wenig vertrauen.
    Meine Beiträge sind immer (auch wenn es nicht ausdrücklich dabei steht) meine persönliche Meinung und müssen (und werden) nicht immer mit der aktuellen Rechtssprechung oder der Lehrmeinung im Jurastudium / anderen rechtswissenschaftlichen Studiengängen übereinstimmen. Sie sind lediglich meine Auslegung von mir bekannten Gesetzen und Urteilen.

  16. Bennilens
    Gast
    Standard AW: Hinweise in eBay Auktion gültig oder nicht?
    Vielen Dank für die ausführliche Klarstellung.

    Solange ich als Verkäufer meinen Vertrag erfülle und der Account bleibt für den Käufer bestehen also zugänglich habe ich alles richtig gemacht und nichts zu befürchten (vorrausgesetzt der Besitzer des Accounts, in dem Fall blizzard) bekommt von dem Handel nichts mit. Habe ich das richtig verstanden ja?

  17. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Hinweise in eBay Auktion gültig oder nicht?
    Alles richtig gemacht ist schwer zu sagen. Du hast vielleicht keine Probleme, rechtlich in Ordnung ist es trotzdem nicht.

    Ich würd übrigens auch nicht meinen, dass der Vertrag nichtig würde, denn woraus sollte er nichtig sein? Es ist kein gesetzliches Verbot wogegen verstoßen wird. Ich denke eher, dass man einen "Sachmangel" / Rechtsmangel hat und aufgrund besonderer Umstände, oder eben, weil Nacherfüllung nicht möglich ist, zurücktreten kann. Dann haben wir ein Rückgewährschuldverhältnis, aufgrund welchem dann die empfangenen Leistungen zurückfließen.
    Ich kann mit meinen Beiträgen nur einen Ausschnitt des Rechts abdecken und auch nur meine eigene Position aufzeigen. Im Recht hängt viel von Argumentation ab. Ich bitte daher zu beachten, dass meine Beiträge keinen anwaltlichen Rat ersetzen können.

  18. Bennilens
    Gast
    Standard AW: Hinweise in eBay Auktion gültig oder nicht?
    Zitat Zitat von Elradon Beitrag anzeigen
    Alles richtig gemacht ist schwer zu sagen. Du hast vielleicht keine Probleme, rechtlich in Ordnung ist es trotzdem nicht.

    Ich würd übrigens auch nicht meinen, dass der Vertrag nichtig würde, denn woraus sollte er nichtig sein? Es ist kein gesetzliches Verbot wogegen verstoßen wird. Ich denke eher, dass man einen "Sachmangel" / Rechtsmangel hat und aufgrund besonderer Umstände, oder eben, weil Nacherfüllung nicht möglich ist, zurücktreten kann. Dann haben wir ein Rückgewährschuldverhältnis, aufgrund welchem dann die empfangenen Leistungen zurückfließen.
    Sorry wenn ich mich etwas dumm stelle, möchte halt nichts "falsch" machen.
    Also kann ich sofern ich nichts unterschlage oder falsch angebe das ganze so handhaben? Sofern dem Käufer dann der Account übergeben wird und natürlich auch in Zukunft für den Käufer zugänglich ist, bin ich auf der "sicheren Seite" (wie immer ausgeschlossen Blizzard bekommt das mit)?
    Dann habe ich den Kaufvertrag ja zu 100% erfüllt?

    Wie lange ist der Vertrag eigentlich gültig, ich meine kann nach einem Jahr immernoch eine Klage kommen wenn der Accoutn dann gesperrt wird oder ähnliches?

    Den Satz von wegen "sollte es zu einer Sperrung des Accounts führen, egal aus welchem Grund fällt dies zu lasten des Käufers" kann ich mir wohl sparen was?

    Sorry das cih so viel frage, aber wie gesagt ich möchte mich ungern strafbar machen oder meine Käufer hinters Licht führen...

  19. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Hinweise in eBay Auktion gültig oder nicht?
    Wir hatten hier schon ein Thema, da lief eigentlich alles "ordnungsgemäß", bloß fand der Käufer gar nicht gut, dass der Account auf einem privaten Server lag - obwohl das laut Verkäufer in der Artikelbeschreibung stand. Probleme kann es immer geben, ich denk mal bei solchen Sachen eher als bei anderen.
    Ich kann mit meinen Beiträgen nur einen Ausschnitt des Rechts abdecken und auch nur meine eigene Position aufzeigen. Im Recht hängt viel von Argumentation ab. Ich bitte daher zu beachten, dass meine Beiträge keinen anwaltlichen Rat ersetzen können.

  20. Bennilens
    Gast
    Standard AW: Hinweise in eBay Auktion gültig oder nicht?
    Ob Du das wiederfindest und den Link posten kannst? Wäre sehr nett!

  21. Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
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    8.430
    Standard AW: Hinweise in eBay Auktion gültig oder nicht?
    Also kann ich sofern ich nichts unterschlage oder falsch angebe das ganze so handhaben? Sofern dem Käufer dann der Account übergeben wird und natürlich auch in Zukunft für den Käufer zugänglich ist, bin ich auf der "sicheren Seite" (wie immer ausgeschlossen Blizzard bekommt das mit)?
    Dann habe ich den Kaufvertrag ja zu 100% erfüllt?
    Sicherlich hast du erfüllt, nur dem Käufer kann immer noch "ganz plötzlich" einfallen, dass der Vertrag ja eigentlich nichtig ist. Nachdem er den Account abgeräumt hat (meines Wissens ist sowas bei einigen Spielen machbar) und dann vielleicht das Passwort geändert hat (natürlich wird er das nicht zugeben, dass war dann jemand anders - er hatte ja nie Zugang ...)
    Wie lange ist der Vertrag eigentlich gültig, ich meine kann nach einem Jahr immernoch eine Klage kommen wenn der Accoutn dann gesperrt wird oder ähnliches?
    Ich würde mal sagen 2 Jahre (Gewährleistung, Verjährung)
    Den Satz von wegen "sollte es zu einer Sperrung des Accounts führen, egal aus welchem Grund fällt dies zu lasten des Käufers" kann ich mir wohl sparen was?
    Du kannst dir eigentlich fast alles sparen
    Sorry das cih so viel frage, aber wie gesagt ich möchte mich ungern strafbar machen oder meine Käufer hinters Licht führen...
    "Strafbar" im Sinne des Zivilrechts machst du dich schon, weil du den Account verkaufst - gegenüber dem Spielbetreiber. Und was den Rest angeht, magst du vielleicht niemanden hinters Licht führen -aber das kann der Käufer auch problemlos mit dir machen. Dann bist du der Dumme ... Wenn du darauf Wert legst
    Meine Beiträge sind immer (auch wenn es nicht ausdrücklich dabei steht) meine persönliche Meinung und müssen (und werden) nicht immer mit der aktuellen Rechtssprechung oder der Lehrmeinung im Jurastudium / anderen rechtswissenschaftlichen Studiengängen übereinstimmen. Sie sind lediglich meine Auslegung von mir bekannten Gesetzen und Urteilen.

  22. Bennilens
    Gast
    Standard AW: Hinweise in eBay Auktion gültig oder nicht?
    Dann kann ich mich zumindest was den Kauf bzw Verkauf betrifft auf der sicheren Seite fühlen, solange der Account auch für meinen Käufer zugänglich ist.


    Dennoch finde ich es echt beschissen (sorry für die Ausdrucksweise) das allein der Verkäufer am "Arsch" ist, obwohl jeder Käufer ganz genau weis das WoW Accounts nicht gehandelt werden durfen. Das schließt ja den Kauf mit ein...

  23. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Hinweise in eBay Auktion gültig oder nicht?
    Du vestehst es immer noch nicht - dann muss ich eben mal weiter ausholen.

    Aber vorab:
    Dann kann ich mich zumindest was den Kauf bzw Verkauf betrifft auf der sicheren Seite fühlen, solange der Account auch für meinen Käufer zugänglich ist.
    Nein, kannst du nicht. Denn dem Käufer kann jederzeit plötzlich einfallen, dass du gar nicht berechtigt warst, den Account zu "übereignen" und dann von einem nichtigen Vertrag ausgehen. Ober der Account jetzt zugänglich ist und unverändert oder nicht. Du bist in dieser Beziehung einfach nicht sicher.

    Und jetzt zum eigentlichen Thema:

    1. Das Verbot des Vekaufs
    Das ist keine gesetzliche Regelung, sondern eine von Blizzard. Und somit kommt hier auch keine gesetzliche Folge in Betracht sondern dass, was Blizzard festlegt. Und da es keine gesetzlichen Regelungen gibt, die das verbietet oder übergeordnet ist, ist das auch rechtens. Und dann wird die Strafe definitv beide treffen. Den Käufer (Sperrung des/der Accounts) und dich (Sperrung eventuell noch vorhandener Accounts, Schadensersatz). Also hier kommst weder du noch der Käufer ungeschoren davon

    2. Nichtigkeit des Vertrags
    Auch hier wirst nicht nur du "bestraft" sondern auch der Käufer - genauer wird eigentlich keiner bestraft, da die Folge keine Strafe ist sondern nur die Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes.

    Das "Schlimme" für den Verkäufer ist nur, das es ihn eher weh tut.

    Das Gesetz geht davon aus, dass wenn man etwas kauft, man sich davon etwas verspricht. Der Käufer erwirbt also etwas, was ihm mehr wert ist als das Geld, dass er dafür bezahlt. Sonst würde keiner etwas kaufen. Muss er es also wieder zurück geben, entsteht ihm ein Schaden, schließlich hat er den Mehrwert nicht mehr.

    Der Verkäufer hat eigentlich keinen Schaden, denn er muss nur das Geld zurückgeben und bekommt das wieder, was er eh nicht brauchte (sonst hätte er es nicht verkauft). Somit ist der Verkäufer eigentlich sogar besser gestellt, denn er kommt mit 0 raus und kann die Ware (normalerweise) wieder verkaufen. Der Käufer hingegen hat keinen Mehrwert mehr.
    Somit ist eigentlich der Käufer der "Bestrafte".

    Allerdings trifft das eben nur zu, wenn der Vertrag rechtsgültig geschlossen wurde. Versucht einer den anderen übers Ohr zu hauen oder "betrügt" ihn, indem er etwas verkauft, was ihm gar nicht gehört oder wozu er nicht berechtigt ist, dann muss der natürlich härtere Folgen befürchten.

    Aber das sehe ich hier eigentlich nicht als das Problem. Das Problem sehe ich eher in der Rückgewährung. Wie bereits mehrfach erwähnt, hat jeder die empfangenen Leistungen zurück zu gewähren.

    Der Käufer also den Account. Darauf hat der Verkäufer Anspruch. Nur wegen 1. ist es dem Käufer wahrscheinlich nicht mehr möglich, den Accouint wie erhalten zurück zu geben. Und jetzt hat das Gesetz die nächste Regelung: Unmöglichkeit der Leistung. Wenn es dem Käufer also objektiv nicht möglich ist, befreit das Gesetz ihn von der Pflicht. Der Verkäufer bekommt also den gesperrten Account wieder - und kann (wegen 1.) sehen, wie er damit klarkommt.

    Und der Verkäufer das Geld. Darauf hat der Käufer Anspruch. Wenn irgendwie begründbar, könnte sich der Verkäufer, wenn er das Geld ausgegeben hat, auch auf die Unmöglichkleit der Leistung berufen (das Gesetz macht das keinen Unterschied, der Verkäufer ist also dem Käufer gleichgestellt) - Geld hat nur eine dumme (oder gute, kann man sehen wie man will) Eigenschaft - es kommt immer wieder (sonst dürfte das mit dem Leben hier kompliziert werden). Man kann also einfach nicht sagen, ich habe kein Geld mehr (kann man es, ist es gut, dann braucht man nicht zurückzahlen - dafür gibt es sogar ein rechtliches Beispiel, Vertrag mit Minderjährigen, aber das würde jetzt zu weit gehen), denn irgendwann hat man wieder welches. Und es bei Geld geht es nicht genau um das Geld, was man bekommen hat, sondern um Geld allgemein. Im Gegensatz zu dem Account, da geht es genau um den, den man bekommen hat.

    Es gibt also keine Strafe für den Verkäufer die schlimmer ist als für den Käufer. Beide werden vom Gesetz und Recht sowohl was 1. als auch was 2. angeht komplett identisch behandelt. Das Problem ist nur, dass der Verkäufer von vornherein eine "Ware" anbietet, die ihm Probleme macht. Und das weiß er ganz genau, warum sollte da also irgendwas geregelt werden?

    Ich hoffe, jetzt hast diu es verstehen - ich setze natürlich voraus, du willst es verstheen - wenn nicht kann ich dir leider nicht mehr helfen.
    Meine Beiträge sind immer (auch wenn es nicht ausdrücklich dabei steht) meine persönliche Meinung und müssen (und werden) nicht immer mit der aktuellen Rechtssprechung oder der Lehrmeinung im Jurastudium / anderen rechtswissenschaftlichen Studiengängen übereinstimmen. Sie sind lediglich meine Auslegung von mir bekannten Gesetzen und Urteilen.

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