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Virtueller Server: Beworbenes Betriebssystem wird nicht angeboten

  1. Neuer Benutzer
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    Standard Virtueller Server: Beworbenes Betriebssystem wird nicht angeboten
    Hallo,

    hat man, angesichts des Falles, dass ein Anbieter virtueller Server auf seiner Homepage ganz klar damit wirbt, dass man die Wahl zwischen verschiedenen Betriebssystemen, darunter die Linuxdistribution XYZ, habe, und auch auf der Startseite mit dem Logo dieser wirbt, es aber im Kontrollpanel nicht zur Auswahl stellt und auf eine E-Mail mit der Nachfrage, warum dies so sei, antwortet, dass wegen eines Umzugs einige Auswahlmöglichkeiten nicht nur Verfügung stünden und ein konkretes Datum nennt, an dem das Problem behoben sein soll, dieses Datum aber vorrübergeht, ohne dass sich etwas geändert hätte, ein Sonderkündigungsrecht?

    Mit freundlichem Gruß,
    Marco

  2. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Virtueller Server: Beworbenes Betriebssystem wird nicht angeboten
    So schnell würde ich kein Rücktrittsrecht sehen. Der Anbieter hat erstmal das Recht zur Nachbesserung (Bereitstellung zum genannten Termin). Kommt er dem nicht nach, kannman ihm eine angemessene Frist setzen. Und da ist das Problem, was "angemessen" ist, ist nämlich Auslegungssache. Besonders bei solchen Problemen dürfte die Entscheidung was angemessen ist und was nicht, sehr stark von dem Kenntnisstand des Richters abhängen. Ich persönlch würde 1 Monat als angemessen sehen - wie gesagt: meine ganz persönliche Meinung, wenn ich Richter wäre. Wird innerhalb dieser Frist nicht nachgebessert, dann kann man zurücktreten. Allerdings kann der Anbieter das bisher gezahlte Geld durchaus behalten (da es sich hier in der Regel um eien ausgeführte Dienstleistung handelt)
    Einfacher wäre es, der Anbieter verweigert die Nachbesserung endgültig, dann muss man keine Frist setzen und kann sofort zurücktreten.
    Meine Beiträge sind immer (auch wenn es nicht ausdrücklich dabei steht) meine persönliche Meinung und müssen (und werden) nicht immer mit der aktuellen Rechtssprechung oder der Lehrmeinung im Jurastudium / anderen rechtswissenschaftlichen Studiengängen übereinstimmen. Sie sind lediglich meine Auslegung von mir bekannten Gesetzen und Urteilen.

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