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Rückgabebelehrung

  1. Neuer Benutzer
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    Standard Rückgabebelehrung
    Wenn ein Betreiber eines Online-Shops die Versand-Logistik an einen räumlich entfernten Dienstleister(anderes Bundesland), der im übrigen für mehrere Online-Shops den Lagerung, Versand und Empfang der Rückgaben durchführt, ausgelagert hat, kann/muss/darf dann in der Rückgabebelehrung
    1. für Rückgabeverlangen die ladungsfähige Adresse des Online-Shop-Betreibers
    2. für Rücksendungen die Adresse des Versanddienstleisters

    angegeben werden oder muß der Betreiber des Online-Shop sich eine eigentlich unsinnige zweite ladungsfähige Adresse beim Dienstleister zulegen?

  2. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Rückgabebelehrung
    Es muss die Adresse angegeben werden, an die der Rückruf und/oder die Waren zu senden sind. Wie das logistisch aufbereitet wird, ist dabei meines Wissens Sache des Verkäufers.
    Meine Beiträge sind immer (auch wenn es nicht ausdrücklich dabei steht) meine persönliche Meinung und müssen (und werden) nicht immer mit der aktuellen Rechtssprechung oder der Lehrmeinung im Jurastudium / anderen rechtswissenschaftlichen Studiengängen übereinstimmen. Sie sind lediglich meine Auslegung von mir bekannten Gesetzen und Urteilen.

  3. Neuer Benutzer
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    Standard AW: Rückgabebelehrung
    Das sind halt zwei verschiedene Adressen. Das Rückgabeverlangen gehört an den Betreiber geschickt, die Rücksendung der gelieferten Ware an den Dienstleister.

    Die Gestaltungshinweise zur Muster-Rückgabebelehrung Punkt 3 verlangen:
    (3) Einsetzen: Namen/Firma und ladungsfähige Anschrift des Rückgabeadressaten.
    Die Adresse des Dienstleisters ist im Sinne der Rückgabebelehrung wohl aber keine ladungsfähige Adresse, auf die die Rückgabebelehrung abstellt, und somit möglicherweise eine potentielle Abmahnwahnfalle.

    (4) Hier kann der Hinweis hinzugefügt werden:
    Die Rückgabe paketfähiger Ware kann auch an (einsetzen: Namen/Firma und Telefonnummer einer Versandstelle) erfolgen, die die Ware bei Ihnen abholt.

    Eine Modifikation des Punktes 4: kann auch zu soll sowie das Weglassen dessen 2. Halbsatzes stellt höchstwahrscheinlich ein abmahnfähiges Verlassen des Mustertextes dar.

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