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Betrogen bei Kleinanzeige

  1. Neuer Benutzer
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    Standard Betrogen bei Kleinanzeige
    Hallo, ich einen Erfahrungsaustausch starten zum Thema Kleinanzeigen im Internet. Ich wurde heute um 1200€ betrogen, habe natürlich Strafanzeige erstattet. Doch so seh ich mein Geld nicht wieder. Muss man da eventuell noch eine Anzeige erstattet, oder eine Zivilklage ? Wie hätte ich Chancen, mein Geld wieder zu bekommen ?

    PS.: Daten von dem hab ich alle. Auch das Paket hab ich abgegeben in denen sich nur Trinkflaschen befanden. Fingerabdrücke etc können die zwar nehmen, aber ich denke für 1200€ machen die nicht so ein Theater oder ? Was denkt ihr.

    Habt ihr Ähnliche Erfahrungen ?
    Geändert von T-Bone90 (15.05.2010 um 19:52 Uhr)

  2. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Betrogen bei Kleinanzeige
    habe natürlich Strafanzeige erstattet. Doch so seh ich mein Geld nicht wieder.
    Da sist prinzipiell richtig. Selbst wenn ein Strafverfahren geführt würde und eine Verurteilung erfolgt, geht die Stafe an den Staat. Wer sein Geld wieder haben will, muss zivilrechtlich vorgehen. Mit entsprechenden Forderungen und wenn das nichts hilft, mit einer Klage.
    Wie hätte ich Chancen, mein Geld wieder zu bekommen ?
    In der Zivilklage auf der Basis des BGB (ungerechtfertigte Bereicherung)
    Daten von dem hab ich alle.
    Wenn die dann stimmen
    Auch das Paket hab ich abgegeben in denen sich nur Trinkflaschen befanden. Fingerabdrücke etc können die zwar nehmen, aber ich denke für 1200€ machen die nicht so ein Theater oder ?
    Wohl eher nicht, aber es kommt auc darauf an, wie ausgelastet die "Ermittler" sidn. Ist es eine Millionenstadt, wo täglich schlimmeres passiert, dürfte die Ermittlung ziemlich zäh sein, in einer Kleinstadt, wo das das Aufregenste seit Jahrzehnten ist, dürfte die Initiative groß sein Das ist also ziemlich subjektiv und man kann es einfach nicht voraussagen. Aber mit den Ermittlungen hat man bei eienr Klage gte Voraussetzungen, da man die Beweise von da nutzen kann.

    Andererseits finde ich es schon erschreckend, dass es immer noch Leute gibt, die sich bei solchen Beträgen aufs Internet und "zwielichtige" Händler verlassen. Bei großen Shops kann man schon Vertrauen ahben, aber da hab ich von solchen Sachen noch nicht gehört. Meiner Kenntnis nach passiert das immer bei irgendwelchen unsicheren Transaktionen, aber warum gibt man da einen solchen Betrag aus. Ich will nicht das Opfer zum Täter machen, aber inzwischen sollten jedem die Risiken beannt sein, dass das noch immer passiert, finde ich ehrlich gesagt rätselhaft.
    Meine Beiträge sind immer (auch wenn es nicht ausdrücklich dabei steht) meine persönliche Meinung und müssen (und werden) nicht immer mit der aktuellen Rechtssprechung oder der Lehrmeinung im Jurastudium / anderen rechtswissenschaftlichen Studiengängen übereinstimmen. Sie sind lediglich meine Auslegung von mir bekannten Gesetzen und Urteilen.

  3. Neuer Benutzer
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    Standard AW: Betrogen bei Kleinanzeige
    Danke für die Antwort. Was ist wenn die Adresse stimmt und auch die Fingerabdrücke genommen werden.

    Wie funktioniert das genau mit dem zivilrecht ? Muss ich da zu einem Anwalt gehen oder anderswo hin ? UNd was kostet der spaß ?

    ICh glaub aber eher auch nicht mehr daran

  4. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Betrogen bei Kleinanzeige
    Die Einleitung eines Mahnverfahrens (Klagseinreichung) kostet EUR 23,00 bei diesem Betrag. Können aber auch ein paar Euro mehr sein, ich kenne die Grenze nicht auswendig.

    Bist du Privatperson und der Händler auch Unternehmer, kannst du glaube ich an deinem Ort klagen.

    Auf [url]https://www.online-mahnantrag.de[/url] kannst du einen sogenannten "Mahnbescheid" erlassen. Damit wird die Klage bei dem zuständigen Gericht eingereicht. Du bekommst nach 2 Wochen eine Kostenrechnung, die du bezahlst, danach wird der Mahnbescheid dem Händler zugestellt. Auf diesem steht oben, dass du gegen den Händler eine Forderung hast und er wird aufgefordert, diese zu begleichen.

    Tut er gar nichts, bekommst du nach weiteren 2 Wochen einen Brief mit einem sogenannten "Vollstreckungsbescheid". Damit lässt du die Forderung titulieren und kannst aus dieser vollstrecken. Wenn er gegen den Mahnbescheid widerspricht, kannst du nichts tun oder in den Prozess eintreten (kostet mit Anwalt weitere 150 Euro ca.). Widerspricht er gegen den Vollstreckungsbescheid, geht es sofort ins Verfahren.

    Ich würde dir raten, erst mal den Mahnbescheid erlassen zu lassen (klingt komisch).

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