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Kunde zahlt nicht für erbrachte Leistung

  1. Neuer Benutzer
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    Frage Kunde zahlt nicht für erbrachte Leistung
    Habe mal folgende Frage:

    Weiß auch nicht so recht, ob ich hier richtig bin, aber ich probiers trotzdem einmal:

    Ich habe für einen Kunden eine Homepage erstellt für 200,- €, das war auch vertraglich so vereinbart und der Kunde hat 100,- € angezahlt. Nun hat der Kunde mir mitgeteilt, daß er Computerprobleme habe und sich deshlab nicht mehr kümmern könnte, ich habe aber großzügig mehr Seiten noch erstellt, als eigentlich vorgesehen war. Laut Vertrag hat sich der Kunde zudem noch verpflichtet. meine Angaben als Ersteller der Website im Impressum mit zu übernehmen.

    Nun gab es Probleme mit der Domain, der Inhaber hat sich nicht um einen Providerwechsel gekümmert, obwohl es vorher so vereinbart gewesen war. 3 MOnate lang wartete ich so auf meine Zahlung und der Vertragspartner zahlte nicht. Irgendwann erhielt ich ein Schreiben per Einschreiben, ich solle doch das Problem mit dem Provider endlich lösen und die Website entsprechend fertig stellen, dann würde man mir auch die restlichen hundert Euro überrweisen. Da ich aber bereits vorher sowohl telefonisch als auch per Email mehrfach darauf hingewiesen habe, daß ich keinen Einfluß darauf habe, (telefonisch war der Kunde plötzlich auch nicht mehr erreichbar) da es Sache des Kunden ist und ich mich im Übrigen schon mehrfach darum bemüht hatte, schaltet ich also ein Inkasso Büro ein und verlangte meine 100,- € incl. 25 € INkasso Gebühr! Einige Zeit später erhielt ich dann auch die hundert €, blieb aber auf meinen Inkasso Gebühren sitzen. Zudem stellte ich fest, daß mein Link aus dem Impressum genommen worden war.

    Da ich nun selber Kleinunternehmer bin und wirklich jeden Pfennig umdrehen muß, bin ich auf das Geld wirklich angewiesen. Meine Frage ist nun: Lohnt es sich dafür, noch einmal zum Rechtsanwalt zu gehen? Was würden Sie mir raten? Das Inkasso Büro hat als nächste Option den Gerichtsvollzieher, das wollte ich aber eigentlich gern umgehen. Ich habe der Kundin das auch shcon auf den Anrufbeantworter gesprochen, habe aber wieder keine Reaktion erhalten.

    Ich bin etwas ratlos... Wenn ich jetzt zu einem Rechtsanwalt gehe, bleibe ich womöglich wieder auf meinen KOsten sitzen, also was tun? Was würden Sie mir raten?

  2. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Kunde zahlt nicht für erbrachte Leistung
    Da hier offensichtlich sehr viele Fehler gemacht wurden (vor allem die Sache mit dem Inkassobüro) sehe ich die Chancen eher gering. Aber genau beurteilen kann (und darf) das nun mal nur ein Anwalt. Ist halt, die Frage, ob das einem das wert ist.
    Meine Beiträge sind immer (auch wenn es nicht ausdrücklich dabei steht) meine persönliche Meinung und müssen (und werden) nicht immer mit der aktuellen Rechtssprechung oder der Lehrmeinung im Jurastudium / anderen rechtswissenschaftlichen Studiengängen übereinstimmen. Sie sind lediglich meine Auslegung von mir bekannten Gesetzen und Urteilen.

  3. Neuer Benutzer
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    Standard AW: Kunde zahlt nicht für erbrachte Leistung
    Verstehe, und wo sehen Sie den Fehler mit dem Inkasso Büro??

    MfG, chrissie

  4. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Kunde zahlt nicht für erbrachte Leistung
    Ist vorher ein vernünftiges gerichtlich nachweisbares Mahnverfahren mit entsprechenden Fristen und Kostennoten gelaufen? Davon hab ich nichts gelesen - das ist aus meiner Sicht ein Fehler.
    Meine Beiträge sind immer (auch wenn es nicht ausdrücklich dabei steht) meine persönliche Meinung und müssen (und werden) nicht immer mit der aktuellen Rechtssprechung oder der Lehrmeinung im Jurastudium / anderen rechtswissenschaftlichen Studiengängen übereinstimmen. Sie sind lediglich meine Auslegung von mir bekannten Gesetzen und Urteilen.

  5. Neuer Benutzer
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    Standard AW: Kunde zahlt nicht für erbrachte Leistung
    DAS verstehe ich jetzt nicht!

    Ich habe ein Inkasso Büro beauftragt, um meine Gebühren einzutreiben. Nichts weiter. Wozu soll ich da vorher ein gerichtliches Mahnverfahren beantragen? Ich hatte jetzt eher an den umgekehrten Weg gedacht, so war es jedenfalls von mir gemeint. Nun habe ich aber auch grad noch ein Schreiben vom Inkasso Büro gefunden, die sagen, die Gegenseite bestreitet den Anspruch, weil Sie die 100 € kurz vor dem Eintreffen des Mahnschreibens gezahlt haben ... Naja... nun bleibe ich wieder auf meinen Kosten sitzen. Manche Leute machen es sich eben einfach offenbar. Das ärgert mich.

  6. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Kunde zahlt nicht für erbrachte Leistung
    Wozu soll ich da vorher ein gerichtliches Mahnverfahren beantragen?
    Das meinte ich gar nicht. Ich meinte einfach Mahnung, Fristsetzung und Hinweis auf weitergehende Kosten. Udn wenn dann die Frist verstrichen ist und man ein Inkassoverfahren bemüht, kommt der Schuldner nicht mehr um die Kosten herum (Schadensersatz). Aber eben dieses Vorgehen verlangt das Gesetz (Sticjhwort Verzug und Mahnung), dann ist es sauber und man kann auch Inkasso beauftragen ohne befürchten zu müssen, dass man auf den Kosten sitzen bleibt.
    Und dann wäre auch der Kunde nicht mit der Begründung "ich habe einen Tag früher bezahlt" raus gekommen, da er bereits in verzug gewesen wäre und somit vo0m Gesetz zur Bezahlung der entstandenen (Inkasso-)Kosten verpflichtet wäre.
    Sicherlich, das Inkassounternehmen hätte darauf hinweisen können (wenn es ein seriöses gewesen wäre, hätte es das auch gemacht), aber auch die soind nur auf Geld aus, und von wem das kommt, ist denen doch egal.
    Manche Leute machen es sich eben einfach offenbar.
    Falsch, es müsste richtig heißen: Manchen Leute wird es eben einfach gemacht.
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  7. Neuer Benutzer
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    Standard AW: Kunde zahlt nicht für erbrachte Leistung
    Nein, da muß ich leider auch wiedersprechen:

    Ich hatte vor dem Inkasso natürlich zuerst eine Rechnung und dann eine Mahnung mit Fristsetzung und Hinweis auf evtl. mehr anfallende Kosten durch Einschaltung eines Anwalts oder Inkasso-Büros gesendet,

    Hat den Kunden aber offenbar nicht sehr beeindruckt.

    Nun fehlt mir genau dieses Geld, wenn auch nur eine kleine Summe, für eine Rechnung, die ICH widerum bezahlen müsste und nun wahrscheinlich mit den eben gleichen Folgen rechnen kann! Sowas ärgert mich gewaltig!

  8. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Kunde zahlt nicht für erbrachte Leistung
    Okay, dann sieht es etwas anders aus, wenn man das auch alles nachweisen kann. Nur wenn es sich nur auf Telefonate oder Emails stützt und der Kunde dem Zugang widerspricht, sieht es auch schlecht aus.
    Deswegen sollte man Mahnungen immer per Einschreiben, besser noch mit Rückschein, verschicken.

    Nur wenn ich lese
    Da ich aber bereits vorher sowohl telefonisch als auch per Email mehrfach darauf hingewiesen habe, ...
    habe ich meine zweifel daran, dass das auch alles rechtlich verwertbar nachgewiesen werden kann.
    Und deswegen bleibe ich dabei
    Manchen Leute wird es eben einfach gemacht.
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