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Wieviel darf der wahre Besitzer einer anonymen Seite gefahrlos über sich preisgeben?

  1. Neuer Benutzer
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    Frage Wieviel darf der wahre Besitzer einer anonymen Seite gefahrlos über sich preisgeben?
    Wenn man Besitzer einer anonym registrierten Seite ist, wieviel kann man dann gefahrlos über sich preisgeben?
    Wobei man unter einer anonymen Seite eine Seite versteht, die über einen Anwalt in Hong Kong registriert wurde. Dies macht man ja um möglichen Abmahnschreiben zu entgehen.
    Wenn man dann allerdings vorhat den Lesern seiner Artikel die Möglichkeit einen zu spenden zugeben, dann muss man Namen, Adresse und so weiter preisgeben.

    Dadurch wäre klar das Person X der Betreiber der Seite ist. Wäre dann Person X verklagbar, obwohl doch jemand anders sich überall (WHOIS) eingetragen/registriert hat?

  2. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Wieviel darf der wahre Besitzer einer anonymen Seite gefahrlos über sich preisgeb
    Wer ist der Domain Inhaber ist der in Hong Kong?

  3. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Wieviel darf der wahre Besitzer einer anonymen Seite gefahrlos über sich preisgeb
    Sicherlich. Abgemahnt wird immer der Betreiber der Seite, und dann erst der Doamininhaber.
    Und wenn ich das so lese, hat der es auch verdient.
    Meine Beiträge sind immer (auch wenn es nicht ausdrücklich dabei steht) meine persönliche Meinung und müssen (und werden) nicht immer mit der aktuellen Rechtssprechung oder der Lehrmeinung im Jurastudium / anderen rechtswissenschaftlichen Studiengängen übereinstimmen. Sie sind lediglich meine Auslegung von mir bekannten Gesetzen und Urteilen.

  4. Neuer Benutzer
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    Standard AW: Wieviel darf der wahre Besitzer einer anonymen Seite gefahrlos über sich preisgeb
    @hura: Der Domain Inhaber in Hong Kong ist Anwalt. Was soll ich mehr dazu sagen?

    @aaky:
    Und wenn ich das so lese, hat der es auch verdient.
    Darf ich fragen wieso? Weil er nicht verklagt werden will? Schonmal davon gehört das in letzter Zeit viele Anwälte (teils grundlos) Abmahnungen an alle möglichen Seiten schreiben aufgrund von (angeblichen) Copyright Verletzungen. Viele bezahlen lieber einfach und sorgen dadurch dafür, dass diese Leute weitermachen. Aber nicht jeder hat Lust extra vor Gericht zu ziehen, daher meldet man seine Seite anonym, auf den Namen eines Anwalts in Hong Kong an. Dann hat man solchen Ärger nicht.
    back2topic: Das "Sicherlich" verunsichert mich. Konnte man durch entsprechende Formulierung es nicht so aussehen lassen, als ob zwar die Spenden an Person X gehen sollen, diese Person aber nix mit der Seite zu tun hat. Dadurch wäre sie ja auch nicht mehr verklagbar, oder?

  5. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Wieviel darf der wahre Besitzer einer anonymen Seite gefahrlos über sich preisgeb
    Darf ich fragen wieso?
    Darfst du.
    Schonmal davon gehört das in letzter Zeit viele Anwälte (teils grundlos) Abmahnungen an alle möglichen Seiten schreiben aufgrund von (angeblichen) Copyright Verletzungen
    Nein hab ich nicht.
    Wegen mehrerer Sachen:
    1. Sind es nicht die Anwälte, die abmahnen, sondern die werden von (möglichen) Rechteinhabern oder Leutn, die sich in ihrem Recht beeinträchtigt sehen (fühlen) beauftragt. Ein Anwalt selbst kann nicht allein bezüglich Abmahnungen aktiv werden - es seidenn, es betrifft ihn selbst, dann darf er aber keine Anwaltskosten berechnen.
    2. Ist der Prozentsatz der tatsächlichen Rechtsverletzungen höher als der, der ungerechtfertigten Abmahnungen
    3. Reicht es aus, einer Abmahnung, die man als grundlos sieht, zu widersprechen. Dann entfaltet sie meiner Meinung nach keine Sofortwirkung (auch wenn das andere hier im Forum anders sehen) und der Abmahnende muss seine Rechte gerichtilich durchsetzen. Und das kann - wie bereits geschrieben - kein Anwalt sein ...
    Viele bezahlen lieber einfach und sorgen dadurch dafür, dass diese Leute weitermachen.
    Genau das ist das Problem an ungerechtfertiten Abmahnungen, die dann gern von den meinungsbildenden Medien hochgebauscht werden. Warum zahlen, wenn ein einfaches Einschreiben ausreicht? Ich verstehe eine solche Haltung nicht - werde sie auch nie verstehen.
    Aber nicht jeder hat Lust extra vor Gericht zu ziehen, ...
    Dazu kommt es zum Glück ach nur in sehr wenigen Fällen. Die mögen zwar spektakulär sein (ode rso hingestellt werden), doch die absolute Mehrzahl der Abmahnungen (gerechtfertigt oder nicht) landet bei keinem Zivilgericht.
    daher meldet man seine Seite anonym, auf den Namen eines Anwalts in Hong Kong an. Dann hat man solchen Ärger nicht.
    Und nebenbei verschleiert man de wahre Identität der Seite und betrügt die ahnungslosen Besucher. Was ist wohl besser? Selbst ein Betrüger zu sein oder sich als ehrlicher Mensch gegen Betrüger wehren zu müsen. Sowie du das darstellst, ist Betrüger sein einfacher. Und so denken leider sehr viele, auch die, die ungerechtfertigt abmahnen. Wie war das Prinzip der Tierwelt: Fressen oder gefressen werden. Nur mirt menschlicher Vernunft hat das nicht viel zu tun.
    Konnte man durch entsprechende Formulierung es nicht so aussehen lassen, als ob zwar die Spenden an Person X gehen sollen, diese Person aber nix mit der Seite zu tun hat. Dadurch wäre sie ja auch nicht mehr verklagbar, oder?
    Dazu sag ich jetzt nichts. Das grenzt für mich schon an kriminelle Handlung (Täuschung, Betgrug), da es Vorsatz und Absicht ist.
    Meine Beiträge sind immer (auch wenn es nicht ausdrücklich dabei steht) meine persönliche Meinung und müssen (und werden) nicht immer mit der aktuellen Rechtssprechung oder der Lehrmeinung im Jurastudium / anderen rechtswissenschaftlichen Studiengängen übereinstimmen. Sie sind lediglich meine Auslegung von mir bekannten Gesetzen und Urteilen.

  6. Neuer Benutzer
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    Ausrufezeichen AW: Wieviel darf der wahre Besitzer einer anonymen Seite gefahrlos über sich preisgeb
    Das finde übertrieben und unangebracht.
    Bitte versetzen Sie sich doch mal in die Position eines Webseiten-Besitzers ohne Anwaltwissen und mit geringen Vermögen. Wenn man als solcher hört, dass man für eine abmahnsichere Seite die Seite anonym anmelden muss, ist man evtl gern bereit ein paar wenige Euro mehr zu bezahlen um zu verhindern, dass man auf riesige Summen verklagt wird.
    Warum zahlen, wenn ein einfaches Einschreiben ausreicht?
    3. Reicht es aus, einer Abmahnung, die man als grundlos sieht, zu widersprechen. Dann entfaltet sie meiner Meinung nach keine Sofortwirkung (auch wenn das andere hier im Forum anders sehen) und der Abmahnende muss seine Rechte gerichtilich durchsetzen.
    Das ist mir neu und die Tatsache, dass da Andere anderer Meinung sind sorgt dafür das er sich nicht entspannt und weiterhin froh ist seine Seite anonym zu betreiben!

    Und nebenbei verschleiert man de wahre Identität der Seite und betrügt die ahnungslosen Besucher.
    Was hat das mit Betrug zu tun??? Die Artikel die er veröffentlicht haben nichts mit ihm oder seinem privat Leben zu tun! Desweiteren veröffentlicht er Sie ohnehin unter seinem Spitznamen. Abgesehen davon, dass sich die meisten Leser nicht für den Namen/Identität des Autors interessieren, außerdem macht es doch keinen Unterschied wenn man sein Wissen anonym (bzw wenn jemand sich die Arbeit den WHOIS Eintrag anzugucken macht, dann unter falschen Namen) verbreitet?!
    Geändert von BekannterAnonymer (06.09.2009 um 01:41 Uhr)

  7. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Wieviel darf der wahre Besitzer einer anonymen Seite gefahrlos über sich preisgeb
    Wenn man als solcher hört, dass man für eine abmahnsichere Seite die Seite anonym anmelden muss, ist man evtl gern bereit ein paar wenige Euro mehr zu bezahlen um zu verhindern, dass man auf riesige Summen verklagt wird.
    Um so teurer wird es, wenn herauskommt, dass hier jemand das Recht "biegt". Außerdem ist auch eine a"anonyme" Seite nicht abmahnsicher - abmahnsicher ist man, wenn man sich ans Recht hält, mit dem betreiber hat das herzlich wenig zu Tun.
    Das ist mir neu und die Tatsache, dass da Andere anderer Meinung sind sorgt dafür das er sich nicht entspannt und weiterhin froh ist seine Seite anonym zu betreiben!
    Dann solltest du dich mal (zum Beispiel bei einem fachlundigen Anwalt) erkundigen. Der Verweis auf "die Anderen" war nur dafür da, das es hier noch mehr gibt, die a) keine Kenntnisse haben b) sich nicht erkundigen (zu faul?) und c) alles nachplappern, was die "meinungsbildenden" Medien vorkauern unde dabei das Hirn ausschalten.
    Was hat das mit Betrug zu tun???
    Ganz einfach: Wenn Rechte von jemandem verletzt werden (was sonst sollte eine rechtsgültige Abmahnung - ich meine nicht dsie "Abmahnwellen" - bewirken?), hat dieser keine Chance, sich dagegen zu wehren. Und damit entstehen ihm Nachteile und eventuell sogar Schäden die vorsätzlich herbeigeführt werden (sonst bräuchte man sich nicht hinter irgendwelchen "Hongkong-Anwälten" verstecken). Dann interessiert schon, wer der Rechtsverletzer ist.

    Ps: Übrigens gibt es inzwischen genügend Mittel, die washre Identität im Internet heruaszubekommen. Und wenn man erst mal soweit ist, dass man die Rechte anderer mit Füßen tritt, werden diese sicherlich auch konsequent genutzt.
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  8. Neuer Benutzer
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    Ausrufezeichen AW: Wieviel darf der wahre Besitzer einer anonymen Seite gefahrlos über sich preisgeb
    Zunächst einmal betreibt er keine Seite mit (absichtlichen) Rechtsverletzungen. Aber da man sich als Unkundiger nie 100% sicher sein kann, dass man nicht doch aus Versehen ein geschütztes Bild oder Zitat eingebaut hat und da man den Abmahnwellen entgehen will (wie gesagt, dass man da fast nie vor Gericht muss höre ich zum Erstem mal) meldet man seine Seite anonym an. Es ist möglich den Betreiber der Seite per mail über die Rechtsverletzung zu informieren und er wird den Inhalt entfernen. Aber wenn ein Anwalt ein Exempel statuieren will und Summen von 10 000€ (laut Medien) verlangt für ein unabsichtliches Vergehen, dann ist das kein Recht mehr. Und da der Staat das Ganze mitmacht scheint es keine andere Wahl zu geben, als die Seite anonym anzumelden.

    Wenn Rechte von jemandem verletzt werden hat dieser keine Chance, sich dagegen zu wehren.
    Wenn das so wäre, wäre es schlecht. Dem stimme ich zu. Aber bei besagtem Betreiber ist das ja, wie oben beschrieben, nicht der Fall.

    Ich hoffe Sie konnte nun seine Entscheidung verstehen und weiter helfen:
    Konnte man durch entsprechende Formulierung es nicht so aussehen lassen, als ob zwar die Spenden an Person X gehen sollen, diese Person aber nix mit der Seite zu tun hat. Dadurch wäre sie ja auch nicht mehr verklagbar, oder?

  9. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Wieviel darf der wahre Besitzer einer anonymen Seite gefahrlos über sich preisgeb
    Aber da man sich als Unkundiger nie 100% sicher sein kann, dass man nicht doch aus Versehen ein geschütztes Bild oder Zitat eingebaut hat
    Doch, kann man. Wenn man die genehmigung des Urhebers hat. So einfach ist das.
    und da man den Abmahnwellen entgehen will
    Wegen der Verwendung urheberrechtlich geschützten Materials gibt es keine Abmahnwellen. Die gibt es wegen anderen Sachen (rechtlich unsaubere Formulierungen, verwendung von Marken ...) Nur Abmahnwellen haben eine Eigenschaft, die - wie der Name schon sagt - auch Wellen haben: So schnell wie sie da sind, sind sie auch wieder weg. Und wenn man nicht gerade am Ufer ist, ist absolut nichts passiert.
    Es ist möglich den Betreiber der Seite per mail über die Rechtsverletzung zu informieren und er wird den Inhalt entfernen.
    Dann hat er aber auch eine Verletzung eines rechts begangen. Vielleicht unwissend, aber wer Webseiten betreibt, sollte auch die rechtlichen Grundlagen kennen. Ohne Kenntnis der Verkehrsregeln fährt auch keiner Auto (sollte jedenfalls nicht). Und vielleicht kennt man nicht jedes Verkehrsschild und jede Regel, aber die wichtigsten wie Vorfahrt und auf welcher Seite man fährt, sollte man schon kennen.
    Aber wenn ein Anwalt ein Exempel statuieren will und Summen von 10 000€ (laut Medien) verlangt für ein unabsichtliches Vergehen, dann ist das kein Recht mehr.
    Doch, das Verlangen ist sein gutes Recht. Nur ob er damit durchkommt, dass steht auf einem ganz anderen Blatt. Und wer noch nie versucht hat, sich zu wehren, sollte nicht behaupten, dass es aussichtslos ist. Denn die meisten erreichen durchaus einiges.
    Und da der Staat das Ganze mitmacht scheint es keine andere Wahl zu geben, als die Seite anonym anzumelden.
    Denm Staat ist das (zum glück) völlig egal. Auch hier bitte zwischen Zivilrecht und Strafrecht unterscheiden. Und zwischen des Interessen des Staates und des Einzelnen. Der Staat greift nur dann ein, wenn es gesellschaftlich relevant wird, also die gesellschaftliche Ordnung stört. Wenn sich der Staat in jedes Kinkerlitzchen einmischen würde - dann gute Nacht. Dann würde genau das Gegenteil erreicht werden. Das er sich aber für jemanden interessiert, der sich versucht zu verstecken, kann ich gut verstehen. Denn der kann der Gesellschaft Schaden zufügen ...
    Wenn das so wäre, wäre es schlecht. Dem stimme ich zu. Aber bei besagtem Betreiber ist das ja, wie oben beschrieben, nicht der Fall.
    Und wenn doch "aus Versehen" Rechte verletzt wurden, was du ja auch eingeräumt hast?

    Meiner Meinung fördert gerade ein solches unangebrachtes Anonymitätsstreben, das die Mittel und Methoden des herausfindens, wer wirklich dahinter steckt, verschärft und weiter entwickelt werden - und es dann tatsächlich irgendwann Unschuldige trifft. Ist wie im Krieg: Je mehr Waffen eingesetzt werden (auf beiden Seiten) um so mehr Unschuldige werden getötet. Soldaten sind nur in begrenzter Zahl da - warum also mehr Waffen? ...
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  10. Neuer Benutzer
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    Standard AW: Wieviel darf der wahre Besitzer einer anonymen Seite gefahrlos über sich preisgeb
    Zitat Zitat von aaky Beitrag anzeigen
    Doch, kann man. Wenn man die genehmigung des Urhebers hat.
    Kann man als Unwissender nicht:
    Zitat Zitat von aaky Beitrag anzeigen
    rechtlich unsaubere Formulierungen, verwendung von Marken ...
    sind doch Beispiele dafür, die Du selbst genannt hast.
    Es ist möglich den Betreiber der Seite per mail über die Rechtsverletzung zu informieren und er wird den Inhalt entfernen.
    Dann hat er aber auch eine Verletzung eines rechts begangen.
    Die wäre? Wille zur Kooperation bei Rechtsverletzungen?
    Zitat Zitat von aaky Beitrag anzeigen
    Denm Staat ist das (zum glück) völlig egal.
    Wenn eine Firma mit Millionen oder gar Milliarden Gewinn eine durchschnittliche Privatperson auf solch hohe Summen verklagt ist das für mich kein Recht mehr. Und dagegen sollte der Staat etwas tun.
    Wie oft solche Klagen vor Gericht tatsächlich durchkommen weiß ich, zugegebenermaßen, nicht. Trotdem will er nicht zu den 3 Leuten gehören, bei denen es passierte.
    Zitat Zitat von aaky Beitrag anzeigen
    Und wenn doch "aus Versehen" Rechte verletzt wurden, was du ja auch eingeräumt hast?
    Dann schreibt man ihm eine mail. Kostet kein Porto und geht viel schneller und der Inhalt wird gelöscht.

    Ich stimme zu, wenn Du sagst, dass es generell nicht gut ist solche Mittel zu nutzen um Klagen zu entgehen. Aber im besagtem Fall wird das Mittel ja nicht zum Schlechtem benutzt.
    Geändert von BekannterAnonymer (07.09.2009 um 17:25 Uhr)

  11. Erfahrener Benutzer
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    Frage AW: Wieviel darf der wahre Besitzer einer anonymen Seite gefahrlos über sich preisgeb
    Kann man als Unwissender nicht:
    Kann man doch, denn man beachte die unterschiedlichen Rechtsgebiete: Texte und Bilder -> Urheberrecht, Formulierungen -> z.B. Wettbewerbsrecht, Marken -> Markenrecht ...
    Manche Rechtsgebiete bergen schon einige Fallen, dem widersprech ich nicht, aber Urheberrecht ist ziemlich klar.
    Die wäre? Wille zur Kooperation bei Rechtsverletzungen?
    Die Rechtsverletzung selbst. ist wie mit der Distanzierung von Links: Wenn ich mich von etwas distanziere - warum schreib ich es dannauf meine Seite.
    Wenn ich weiß, das ich Rechte verletzt, warum soll der andere dann erst eine Mail schreiben?
    Wie oft solche Klagen vor Gericht tatsächlich durchkommen weiß ich, zugegebenermaßen, nicht. Trotdem will er nicht zu den 3 Leuten gehören, bei denen es passierte.
    Und deswegen verlässt du auch nicht das Haus und hast zu niemandem Kontakt, du könntest ja irgednwas kaputtmachen was anderen gehört oder jemanden aus Versehen verletzen. Das grenzt schon an Hysterie.
    Dann schreibt man ihm eine mail. Kostet kein Porto und geht viel schneller und der Inhalt wird gelöscht.
    KLar, und dann wird er als Spammer abgemahnt, weil er eine Mail geschickt hat.
    Wenn eine Firma mit Millionen oder gar Milliarden Gewinn eine durchschnittliche Privatperson auf solch hohe Summen verklagt ist das für mich kein Recht mehr. Und dagegen sollte der Staat etwas tun.
    Ich denke, du hast dich informiert? Dann wüsstest du, dass es nicht die Großen sind, die die Abmahnwellen "lostreten". Das sind meistens irgendwelche Hinterhoffirmen. Mit Ausnhame der Gebiete, wo es wirklich zu massenhaften Rechtsverletzungen kommt (illegale Downloads, Marken). Bei "Texten und Bildern" sind es eher sehr selten große Firmen.
    Ich stimme zu, wenn Du sagst, dass es generell nicht gut ist solche Mittel zu nutzen um Klagen zu entgehen.
    ielelicht solltest du wirklich malmit einem Anwalt sprechen. Und ein paar Euro in eine Rechtschutzversicherung (vorher Bedingungen lesen ) investieren. Dann lebst du bestimmt ruhiger. Streß ist nicht gut für die Gesundheit .
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  12. Neuer Benutzer
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    Ausrufezeichen AW: Wieviel darf der wahre Besitzer einer anonymen Seite gefahrlos über sich preisgeb
    Gut, indem man viel Zeit investiert kann man sich genug Wissen aneignen um Rechtsverletzungen zu vermeiden. Aber zum Einen hat er nicht soviel Freizeit und zum Anderem bleibt noch immer ein Rest-Risiko.
    Und deswegen verlässt du auch nicht das Haus und hast zu niemandem Kontakt, du könntest ja irgednwas kaputtmachen was anderen gehört oder jemanden aus Versehen verletzen. Das grenzt schon an Hysterie.
    KLar, und dann wird er als Spammer abgemahnt, weil er eine Mail geschickt hat.
    Das ist totaler Quatsch und das weißt Du!

    Ich glaube mittlerweile Du willst es nicht verstehen.


    Da wird er hier als Buhmann dargestellt, obwohl er doch niemals absichtlich das Recht von irgendjemanden verletzt; Jedem die Möglichkeit bietet ihn im Falle einer unabsichtlichen Rechtsverletzung schnell und kostenlos zu kontaktieren und weil er aus Unwissendheit und aus Angst seine Seite anonym gehostet hat.

    btw: Ich denke das ganze hat sich für ihn eh geklärt: [URL="http://xrl.in/32df"]http://xrl.in/32df[/URL]
    Ich bin aber trotzdem noch erstmal aktiv in diesem Forum um es evtl noch zu schaffen Dich in die Lage des Betreibers zu versetzen.
    Geändert von BekannterAnonymer (08.09.2009 um 00:36 Uhr)

  13. Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Wieviel darf der wahre Besitzer einer anonymen Seite gefahrlos über sich preisgeb
    Gut, indem man viel Zeit investiert kann man sich genug Wissen aneignen um Rechtsverletzungen zu vermeiden. Aber zum Einen hat er nicht soviel Freizeit und zum Anderem bleibt noch immer ein Rest-Risiko.
    Aber ein Anfang wäre erstmal ganz gut. Und dazu gibt es genügend Möglichkeiten, selbst hier auf der Seite.
    Das ist totaler Quatsch und das weißt Du!
    Das kann man sehen wie man will. Wer so übertrieben reagiert, muss sich solche Vergleiche meiner Meinung nach gefallen lassen.
    Ich glaube mittlerweile Du willst es nicht verstehen.
    Sagen wir mal so: Ich kann es nicht verstehen wollen. Weil ich
    - die Angst übertrieben finde
    - der Meinung bin, dass man mit derartigem Vorgehen auch nicht vor Abmahnungen sicher ist, sie werden im Endeffekt nur teurer (wegen erhöhtem Aufwand, den Rechtsverletzer zu ermitteln)
    - wenn man keine Rechtsverletzungen begehen will, auch keine Angst haben muss
    - man sich auch bei "übertriebenen" Abmahnungen immer einigen kann
    ...
    Da wird er hier als Buhmann dargestellt
    Mach ich doch gar nicht, ich möchte nur ausdrücken, dass
    - es unsinnig ist, sich so zu verhalten
    - man damit nichts erreicht, außer andere zu verärgern
    - Andere damit "benachteiligt" werden.

    Von mir aus kann jeder tun und lassen, was er will, nur ich persönlich muss nicht alles gutheißen
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  14. Neuer Benutzer
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    Standard AW: Wieviel darf der wahre Besitzer einer anonymen Seite gefahrlos über sich preisgeb
    "Da wird er hier als Buhmann dargestellt, obwohl er doch niemals absichtlich das Recht von irgendjemanden verletzt; Jedem die Möglichkeit bietet ihn im Falle einer unabsichtlichen Rechtsverletzung schnell und kostenlos zu kontaktieren und weil er aus Unwissendheit und aus Angst seine Seite anonym gehostet hat."

    Und wenn man nun unabsichtlich jemandes recht verletzt?? hat dieser jemand dann nicht trotzdem das recht auf klärung??

    ich habe die Diskussion angeregt verfolgt und ich glaube fast, dass der Betreiber einer solchen seite sicherlich mit einem fuss im bereich des illegalen steht...

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